Re: [Python-de] urllib2 und tarfile

11/03/2013 - 17:33 von Diez Roggisch | Report spam
On 3/11/13 5:22 PM, "Dinu Gherman" <gherman@darwin.in-berlin.de> wrote:


Am 11.03.2013 um 15:15 schrieb Olе Streicher:


An manchen Stellen ist Python doch echt Sch*.



Dazu fàllt mir so ganz spontan ein Spruch der Deutschen Bahn ein, den
man auf vielen Loks lesen kann. Hier gleich die "transkribierte" Fas-
sung:

"Echt scheiße das hier, aber haben Sie schon mal PHP benutzt?"

Oder so...



Und ist ja nix, was Ole neu ist…

http://de.comp.lang.python.narkive....s-anzeigen


"""
An diesen Stellen hilft ein àußerer Druck ungemein, langfristig
wartbaren Code herzustellen: selbst wenn ich mir jetzt selbst Regeln
auferlege, wie ich meinen Python-Code gestalte -- wer stellt sicher,
dass ein künftiger Kollege in 5 Jahren in seinem mitgebrachten Code
àhnliche oder auch nur kompatible Regeln hat? Der große Vorteil von java
ist hier durchaus, dass es da viele Regeln gibt und man daher fremden
Code recht gut integrieren kann.
"""


3 Jahre spàter hàtte der Umstieg auf einen der wundervollbringenden
statisch typgeprueften Sprachen ja schon vollzogen sein können. So bleiben
jetzt nur noch 2, bis Kollege Katastrophe vorbeikommt ;)

Diez
 

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#1 ole-usenet-spam
11/03/2013 - 17:56 | Warnen spam
Diez Roggisch writes:
Und ist ja nix, was Ole neu ist…
http://de.comp.lang.python.narkive....s-anzeigen

"""
An diesen Stellen hilft ein àußerer Druck ungemein, langfristig
wartbaren Code herzustellen: selbst wenn ich mir jetzt selbst Regeln
auferlege, wie ich meinen Python-Code gestalte -- wer stellt sicher,
dass ein künftiger Kollege in 5 Jahren in seinem mitgebrachten Code
àhnliche oder auch nur kompatible Regeln hat? Der große Vorteil von java
ist hier durchaus, dass es da viele Regeln gibt und man daher fremden
Code recht gut integrieren kann.
"""

3 Jahre spàter hàtte der Umstieg auf einen der wundervollbringenden
statisch typgeprueften Sprachen ja schon vollzogen sein können. So bleiben
jetzt nur noch 2, bis Kollege Katastrophe vorbeikommt ;)



Auch wenn ich umsteigen würde (auf was eigentlich?), würde es herzlich
wenig nützen, wenn in nunmehr nur noch zwei Jahren ein Kollege mit
seinem eigenen Python-Code vorbeikàme.

Dass nàmlich Python pragmatisch ganz gut funktioniert (und daher auch
von vielen Kollegen verwendet wird), habe ich ja auch nie bestritten. Es
gilt aber auch, was ich damals geschrieben hatte, nàmlich

| Eine Programmiersprache ist halt immer ein Kompromiss. Meiner heißt
| derzeit Python, was mich aber nicht davon abhàlt, immer mal laut über
| vermeintliche Nachteile zu jammern. Manchmal lernt man dabei ja auch
| was über die Philosophie der Sprache und warum der vermeintliche
| Nachteil eben ein Vorteil ist. Beim Duck-Typing sehe ich den
| allerdings immer noch nicht; die sprachliche Ähnlichkeit zu "Duct
| Taping" ist wahrscheinlich gewollt und erinnert mich an die Methode,
| mit der man Physikexperimente aufbaut: Es hàlt zwar irgendwie, aber
| besonders professionell ist es nicht.

Viele Grüße

Ole

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