Rechnerabsturz durch Samba?

27/01/2010 - 08:37 von usenet.NOSPAM | Report spam
Hi Leute,

ich habe hier einen Rechner mit opensuse 11.1 und samba 3.2.7-11.4.1,
der als Arbeitsgruppenfileserver für ca. 5 Clients dient.
Außer Samba làuft da nichts drauf, wo die Clients drauf zugreifen.

Bis vor 2 Wochen lief der Rechner problemlos durch.
Letzter Neustart war im Juli...

Vor 2 Wochen hing der Rechner dann das erste Mal.
Die Verbindung der Clients zu den Shares war unterbrochen und der
Rechner reagierte auf keine Mausbewegung oder Tastendruck - der
Bildschirm war NICHT im Ruhezustand aber schwarz.
Auch per ssh war kein Zugriff mehr möglich.
Neustart - und alles war wieder in Ordnung.

Für 2 Tage.
Dann trat das gleiche Problem 3x innerhalb einer Stunde auf...
Daraufhin saß ich 4 Stunden vor dem Rechner und beobachtete die Logfiles
(messages / samba.log) - aber nichts passierte.
Und auch nachtràglich war da nichts zu erkennen.

Daraufhin habe ich erstmal die Outlook-Postfachdateien von den Clients
aus auf die lokalen Platten kopiert - und dabei manche Abstürze
provoziert.

Also habe ich die Daten dann vom Server aus auf einen anderen Rechner
(unter OS X) kopiert - und da ließen sich ca. 60 GB problemlos kopieren.

Daraufhin unterzog ich den Rechner einem gezielten Stresstest.
Von einem Client aus kopierte ich mehrere 100MB Testdateien auf den
Server und wieder herunter.
Das lief 12 Stunden am Stück problemlos.
Auch ein Verzeichnis mit ca. 5000 kleinen Dateien (1 bis 10kbyte) wurde
dabei hin und her kopiert: Fehlerfrei.

Der Rechner lief seit vorgestern am Stück und heute früh wollte ich von
einem anderen Client aus den Test vortsetzen - nach der 2. Datei kam es
wieder zum Hànger...

Speicher und Grafikkarte habe ich schon ausgetausch.
Auch hat die Kiste 2 Netzwerkkarten - und das PRoblem tritt bei beiden
auf.

Eigenartigerweise aber immr nur, wenn Samba involviert ist...

Ciao

dirk
 

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#1 Hanse Davion
27/01/2010 - 09:07 | Warnen spam
Dirk Wagner schrieb:
Hi Leute,

ich habe hier einen Rechner mit opensuse 11.1 und samba 3.2.7-11.4.1,
der als Arbeitsgruppenfileserver für ca. 5 Clients dient.
Außer Samba làuft da nichts drauf, wo die Clients drauf zugreifen.

Bis vor 2 Wochen lief der Rechner problemlos durch.
Letzter Neustart war im Juli...

Vor 2 Wochen hing der Rechner dann das erste Mal.
Die Verbindung der Clients zu den Shares war unterbrochen und der
Rechner reagierte auf keine Mausbewegung oder Tastendruck - der
Bildschirm war NICHT im Ruhezustand aber schwarz.
Auch per ssh war kein Zugriff mehr möglich.
Neustart - und alles war wieder in Ordnung.

Für 2 Tage.
Dann trat das gleiche Problem 3x innerhalb einer Stunde auf...
Daraufhin saß ich 4 Stunden vor dem Rechner und beobachtete die Logfiles
(messages / samba.log) - aber nichts passierte.
Und auch nachtràglich war da nichts zu erkennen.

Daraufhin habe ich erstmal die Outlook-Postfachdateien von den Clients
aus auf die lokalen Platten kopiert - und dabei manche Abstürze
provoziert.

Also habe ich die Daten dann vom Server aus auf einen anderen Rechner
(unter OS X) kopiert - und da ließen sich ca. 60 GB problemlos kopieren.

Daraufhin unterzog ich den Rechner einem gezielten Stresstest.
Von einem Client aus kopierte ich mehrere 100MB Testdateien auf den
Server und wieder herunter.
Das lief 12 Stunden am Stück problemlos.
Auch ein Verzeichnis mit ca. 5000 kleinen Dateien (1 bis 10kbyte) wurde
dabei hin und her kopiert: Fehlerfrei.

Der Rechner lief seit vorgestern am Stück und heute früh wollte ich von
einem anderen Client aus den Test vortsetzen - nach der 2. Datei kam es
wieder zum Hànger...

Speicher und Grafikkarte habe ich schon ausgetausch.
Auch hat die Kiste 2 Netzwerkkarten - und das PRoblem tritt bei beiden
auf.

Eigenartigerweise aber immr nur, wenn Samba involviert ist...

Ciao

dirk


Konnte àhnliche Symptome auf einem Ubuntu 9.04 Server beobachten.
Das ganze System verlor die Netzwerkverbindung, wenn grosse Dateien per
Samba an/von Windows-Rechnern kopiert wurden.
Lokal konnte man noch am Server arbeiten, aber auch ein Neustart von
Samba bzw. der Netzwerkkarte/n brachte keine Besserung.
Auch hier half nur ein Reboot des Systems.

In den Logfiles war nichts zu finden, was hinweise auf den Fehler zeigt.

MfG

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