Referenzwiderstand umschalten

21/10/2007 - 11:06 von Frank Buss | Report spam
Wenn ich die Schaltung auf Seite 29 mit diesem A/D-Wandler bauen würde:

http://www.analog.com/UploadedFiles...2_7793.pdf

um PT100 und PT1000 zu messen, dann brauche ich für PT100 einen Rref von
100 Ohm und für PT1000 muß Rref0 Ohm sein, um möglichst den gesamten
Messbereich des A/D-Wandlers auszunutzen. Wie kann ich den Widerstand
umschaltbar machen? Bei PT100 muß ich mit einer Genauigkeit von 0,1 Ohm
messen. Vielleicht gibt es da ja FETs, die einen sehr kleinen Rdson-Wert
haben, aber ich habe mal gehört, daß die Kurve nicht linear ist und könnte
das daher den Messwert zu stark verfàlschen?

Ich könnte natürlich auch den Eingangsverstàrker verwenden und einen festen
Rref Widerstand verwenden. Aber ich bin mir nicht sicher, ob das nicht auch
das Signal zu stark verfàlschen würde für die gewünschte Genauigkeit.

Frank Buss, fb@frank-buss.de
http://www.frank-buss.de, http://www.it4-systems.de
 

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#1 MarKon
21/10/2007 - 11:36 | Warnen spam
Wenn ich die Schaltung auf Seite 29 mit diesem A/D-Wandler bauen würde:

http://www.analog.com/UploadedFiles...2_7793.pdf

um PT100 und PT1000 zu messen, dann brauche ich für PT100 einen Rref von
100 Ohm und für PT1000 muß Rref0 Ohm sein, um möglichst den gesamten
Messbereich des A/D-Wandlers auszunutzen. Wie kann ich den Widerstand
umschaltbar machen? Bei PT100 muß ich mit einer Genauigkeit von 0,1 Ohm
messen. Vielleicht gibt es da ja FETs, die einen sehr kleinen Rdson-Wert
haben, aber ich habe mal gehört, daß die Kurve nicht linear ist und könnte
das daher den Messwert zu stark verfàlschen?



Ich habe für àhnliche Aufgaben den BSP 295, bzw. BSS 295 (von Siemens)
verwendet.
Die Gatespannung sollte (eingeschaltet) 10V betragen.
Um die Genauigkeit zu erhöhen, können zur Kompensation von 0,3 Ohm RDSon die
Referenzwiderstànde durch Paralellwiderstànde auf 99,7 Ohm, bzw. 999,7 Ohm,
verkleinert werden.

Gruß, Martin

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