Reichelt-Aetzgeraet: warum kein FeCl3?

29/04/2008 - 20:42 von j | Report spam
Hab' mir zum Geburtstag die kleine der bei Frau Reichelt kàuflichen
Ätzmaschinen zugelegt, damit ich endlich mal vom Handgepansche
abkommen kann beim Platinenàtzen.

Sieht ja soweit alles ganz nett aus, aber hat jemand eine Idee, warum
man dafür kein FeCl3 als Ätzmittel nehmen soll? Ich möchte hier keine
Grundsatzdiskussion vom Zaun brechen, welches Ätzmittel warum besser
oder schlechter ist, mich wundert nur, dass der Hersteller da FeCl3
ausdrücklich ausgeschlossen hat. Der braune Belag, der sich schnell
bildet, mag ja unschön aussehen, aber funktionsbeeintràchtigend kann
er auch nicht sein, und ansonsten sind die Ätzlösungen allesamt
pH < 7 und werden heiß gemacht (OK, außer HCl + H2O2), das muss die
Küvette also auf jeden Fall abhalten können.

cheers, J"org .-.-. --... ...-- -.. . DL8DTL

http://www.sax.de/~joerg/ NIC: JW11-RIPE
Never trust an operating system you don't have sources for. ;-)
 

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#1 Olaf Kaluza
29/04/2008 - 20:51 | Warnen spam
Joerg Wunsch wrote:

er auch nicht sein, und ansonsten sind die Ätzlösungen allesamt
pH < 7 und werden heiß gemacht (OK, außer HCl + H2O2), das muss die
Küvette also auf jeden Fall abhalten können.



Welche Temperatur? Meine hat sich etwas verbogen als ich mal heisses
Wasser zum auffuellen reingegossen habe. Wenn also FeCL3 heisser sein
muss als Natrium/Amonniumpersulfat dann koennte das eng werden.

Olaf

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