Rekuperations-Frage

20/02/2008 - 17:51 von Thorsten Klein | Report spam
Hallo

Im Rahmen einer Diplomarbeit steh ich momentan vor folgendem Problem:
Ein Umrichter, der einen Motor (DASM) ansteuert
und mit DC gespeist wird, soll geprüft werden. Dabei wird der Motor über
ein RL-Netzwerk simuliert (ich mein statt dem Motor das RL Netzwerk).
Problem Rückspeisung:
wie macht man das wenn der DC-Lieferant nicht rückspeisefàhig ist?
Mein Ansatz: Auf die Motorseite ein 3~AC Lieferant, ggf. die DC vom Netz
nehmen und Drehrichten, evtl. über einen Trenntrafo
um zwei getrennte Stromkreise zu schaffen, die Netzleitung bleibt aber
angeschlossen und soll auch wàhrend eines Bremsvorganges
(der mit dem 3~AC Generator simuliert werden soll) eingeschaltet bleiben.
Der Strom fließt jetzt also von der Drehstromseite über die Dioden des
IGBT-Wechselrichters und wird gleichgerichtet. Der muß dann
irgendwie mit einem Widerstand "abgefackelt" o.à. werden bevor er die
"Quelle" erreicht. Einfach einen Widerstand parallelzuschalten
ist zu einfach oder? Vor allem hàngt da an der Stelle ja schon der
Original-Bremswiderstand, dessen Aktivierung mitgetestet werden soll
(Bremsvorgang bei zu hoher Netzspannung).

Hat da wer ne Lösung/Ansatz parat?

Gruß,
Thorsten
 

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#1 Jan Kandziora
20/02/2008 - 23:32 | Warnen spam
Thorsten Klein schrieb:
wie macht man das wenn der DC-Lieferant nicht rückspeisefàhig ist?



Eine dicke Schottky-Freilaufdiode antiparallel zum Umrichtereingang mit dem
Original-Bremswiderstand in Reihe ist dir zu viel Einfluss auf die
Schaltung? In dem Fall würde ich statt der Freilaufdiode einen IGBT
benutzen und den mit Hilfe eins OP am Gate als gesteuerten Gleichrichter
(==Freilaufdiode mit 0V Schwellenspannung) einsetzen.

Mit freundlichem Gruß

Jan

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