Rentiert sich eine neue CPU?

05/06/2011 - 13:54 von Christian Treffler | Report spam
Hallo,

angeregt durch einen Artikel in der neuen c't habe ich mir überlegt, in
meinen PC eine neue CPU einzubauen. Die interessante Frage ist nur,
worauf zu achten ist, damit es sich rentiert.

Ich habe ein Asrock K10N78-1394 und die CPU Support Liste ist ziemlich
lang:
http://www.asrock.com/mb/cpu.de.asp...10N78-1394

Der Prozessor, der gerade drin steckt, ist ein Athlon 64 X2 6000+,
Brisbane, Revision G2.

Der hat eine Taktfrequenz von 3100MHz und ist damit an der Oberkante
dessen, was das Mainboard unterstützt. Wenige Prozessoren in der
Supportliste sind schneller und dann nur 3200MHz.

Nun ist der aktuelle Prozessor aber doch schon etwas betagt, und ich
frage mich, ob ein neuerer gleicher Taktfrequenz etwas bringt.

Vergleiche ich z.B. meinen aktuellen mit einem Athlon II X3 445, dann
hàtte der alternative Prozessor die gleiche Core Geschwindigkeit, aber
doppelte System Bus Geschwindigkeit. Würde das etwas bringen?

Ein weiterer Kern ist zwar ganz nett, aber die Frage ist, ob das viel
hilft. Kann Windows XP 32 den benutzen um mehrere Programme gleichzeitig
effektiver auszuführen?

Ich weis, dass ich ein 64bit Betriebssystem laufen lassen könnte, aber
ich habe keine große Lust das komplette System neu aufzusetzen. Ein
Stück Hardware tauschen hat dagegen durchaus Charme. Ich will sowieso
eine zusàtzliche Festplatte einbauen.

CU,
Christian
 

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#1 Marcel Müller
05/06/2011 - 20:42 | Warnen spam
Hallo,

Christian Treffler wrote:
Der Prozessor, der gerade drin steckt, ist ein Athlon 64 X2 6000+,
Brisbane, Revision G2.

Der hat eine Taktfrequenz von 3100MHz und ist damit an der Oberkante
dessen, was das Mainboard unterstützt. Wenige Prozessoren in der
Supportliste sind schneller und dann nur 3200MHz.



so ist es. Bei der Frequenz ist die Architektur am Limit.
wenn, dann kannst Du nur die Zahl der Kerne erhöhen.

Nun ist der aktuelle Prozessor aber doch schon etwas betagt, und ich
frage mich, ob ein neuerer gleicher Taktfrequenz etwas bringt.

Ein weiterer Kern ist zwar ganz nett, aber die Frage ist, ob das viel
hilft.



- Hàngt die CPU-Last beim Arbeiten öfters über mehrere Sekunden jenseits
der 80%?
- Können di9e Programme, bei denen es hàngt, mit mehr CPU-Kernen umgehen?

Wenn eine der obigen Fragen mit nein zu beantworten ist, bringt es
nichts. Dann würde eine mehrkernigere CPU nur die CPU-Last reduzieren,
sonst nichts.

Kann Windows XP 32 den benutzen um mehrere Programme gleichzeitig
effektiver auszuführen?



Nein, üblicherweise verwendet Windows die CPU-Ressourcen nicht
umfànglich selbst. Das wàre blöd. Es kann sie allerdings verwalten.


Ich weis, dass ich ein 64bit Betriebssystem laufen lassen könnte, aber
ich habe keine große Lust das komplette System neu aufzusetzen.



XP und x64 passt laut unseren Sysadmins nicht gut zusammen. Das XP
selbst mag laufen, der Weg zu passenden Treibern allerdings kann
beliebig steinig sein.

Ein
Stück Hardware tauschen hat dagegen durchaus Charme. Ich will sowieso
eine zusàtzliche Festplatte einbauen.



Bau eine SSD ein. Das bringt wenigstens etwas. Es reicht, wenn nur das
System mit dem Nötigsten drauf passt, also keine Userdaten.


Marcel

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