Reziprozität der Strahlung

27/06/2008 - 07:08 von frager | Report spam
Ich finde erst mal keine eindeutige Literaturstelle zur Reziprozitàt
der Strahlung. (Fast) Jeder geht davon aus - aber eine ganz eindeutige
Quelle ist mir (noch) nicht aufgefallen. Prinzipiell ist das auch
Kirchoff und Helmholtz-Reziprozitàt.

Aus der Reziprozitàt der Strahlung folgt nàmlich auch die
Nichtverletzung des zweiten Hauptsatzes der Thermodynamik:

Wenn jede Strahlungsbahn auch umgekehrt durchlaufen werden kann, dann
spielt es keine Rolle ob Kirchhoff sein Gesetz nur für Oberflàchen
formuliert hat oder es ein Volumen ist: Wenn der Strahlenverlauf von A
nach B derselbe ist, wie von B nach A, dann spielen nur die
unterschiedlichen Strahlungsintensitàten entsprechend der Temperatur
von A und B eine Rolle, wie es in der Realitàt ist.

In http://arxiv.org/abs/0707.1161v3
wird das nàmlich bestritten. Wenn T(B) < T(A) gàbe es von B nach A
keine Strahlung, sonst wàre der zweite Hauptsatz der Thermodynamik
verletzt und die Zusammenfassung der
Tatsachen I(A -> B) > I(B -> A) zu einem Nettowàrmestrom von A nach B
sei physikalischer Unsinn - obwohl schon Stefan 1879 das festgestellt
hat.

Kennt jemand eine eindeutige Quelle zur Reziprozitàt, am besten als
Link?
 

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#1 hwabnig
27/06/2008 - 09:46 | Warnen spam
On Thu, 26 Jun 2008 22:08:04 -0700 (PDT), frager
wrote:

Ich finde erst mal keine eindeutige Literaturstelle zur Reziprozitàt
der Strahlung. (Fast) Jeder geht davon aus - aber eine ganz eindeutige
Quelle ist mir (noch) nicht aufgefallen. Prinzipiell ist das auch
Kirchoff und Helmholtz-Reziprozitàt.

Aus der Reziprozitàt der Strahlung folgt nàmlich auch die
Nichtverletzung des zweiten Hauptsatzes der Thermodynamik:

Wenn jede Strahlungsbahn auch umgekehrt durchlaufen werden kann, dann
spielt es keine Rolle ob Kirchhoff sein Gesetz nur für Oberflàchen
formuliert hat oder es ein Volumen ist: Wenn der Strahlenverlauf von A
nach B derselbe ist, wie von B nach A, dann spielen nur die
unterschiedlichen Strahlungsintensitàten entsprechend der Temperatur
von A und B eine Rolle, wie es in der Realitàt ist.

In http://arxiv.org/abs/0707.1161v3
wird das nàmlich bestritten. Wenn T(B) < T(A) gàbe es von B nach A
keine Strahlung, sonst wàre der zweite Hauptsatz der Thermodynamik
verletzt und die Zusammenfassung der
Tatsachen I(A -> B) > I(B -> A) zu einem Nettowàrmestrom von A nach B
sei physikalischer Unsinn - obwohl schon Stefan 1879 das festgestellt
hat.



Deshalb kann ich mit Hohlspiegel oder Linse aus dem Licht der Sonne
maximal 6000 Grad rausholen. Das verstehen viele nicht und glauben mit
nur größeren Spiegeln 10000 Grad zu erreichen.


Kennt jemand eine eindeutige Quelle zur Reziprozitàt, am besten als
Link?


http://www.eskimo.com/~billb/amateur/mirror.html
http://www.madsci.org/posts/archive....Ph.r.html
http://www.youtube.com/watch?v=qY_Ka1dBlW8
http://answers.yahoo.com/question/index?qid 080507103613AA8fXrt


w.

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