Ricoh Europe: Europäische Unternehmen sagen großen Anstieg bei der Anzahl der „iWorker“ bis 2018 voraus

11/11/2013 - 09:00 von Business Wire

Ricoh Europe: Europäische Unternehmen sagen großen Anstieg bei der Anzahl der „iWorker“ bis 2018 vorausDas Fehlen benötigter Tools zum Informationsaustausch könnte neue Arbeitsweisen behindern und Unternehmen Kunden und Einnahmen kosten.

Die Anzahl von „intelligent Workers“ (iWorker) in Europa dürfte in den nächsten fünf Jahren rapide ansteigen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue, von Ricoh Europe1 in Auftrag gegebene Studie. Derzeit bezeichnen rund 4 Prozent der europäischen Wirtschaftsführer die Mehrzahl ihrer Mitarbeiter als iWorker, also zuverlässige, qualifizierte Mitarbeiter, die rund um die Uhr auf alle nötigen Informationen zugreifen und so die Anforderungen des Unternehmens und seiner Kunden erfüllen können. Für die nächsten fünf Jahre erwarten die Wirtschaftsführer aber einschneidende Veränderungen. 37 Prozent gehen davon aus, dass 2018 die meisten Mitarbeiter als iWorker tätig sein werden.

Die Zunahme bei der Anzahl der iWorker könnte mit den immer gravierenderen Folgen eines ineffektiven Informationsaustauschs zusammenhängen. Auf die Frage, in welchen Bereichen die Auswirkungen am spürbarsten seien, nannten die Wirtschaftsführer verlorene Umsätze an erster Stelle (49 Prozent), gefolgt vom Verlust von Kunden (43 Prozent) und fehlenden Informationen über Kunden (27 Prozent) an dritter Stelle.

Die Studie zeigt auch, dass europäische Unternehmen vor der Erhöhung der Anzahl ihrer iWorker Herausforderungen bewältigen müssen. Fast drei Viertel der Unternehmen mit iWorkern investieren in neue Technologien, um die Produktivität innerhalb und außerhalb des Büros zu verbessern. Für die meisten Unternehmen zählt aber die Überprüfung der vorhandenen Prozesse mehr: Sie wollen sicherstellen, dass die Mitarbeiter müheloser auf geschäftskritische Informationen zugreifen können. 70 Prozent der Wirtschaftsführer glauben, ihr Unternehmen werde dadurch behindert, dass die Mitarbeiter nicht von mobilen Geräten auf Dokumente zugreifen können. Zwei Drittel der Befragten geben an, dass die Mitarbeiter aufgrund ungeeigneter Suchfunktionen nicht die Informationen finden, die sie für eine erfolgreiche Unternehmenszukunft benötigen. 62 Prozent geben darüber hinaus an, dass isolierte Datensilos den Informationsaustausch behindern.

David Mills, Chief Operating Officer bei Ricoh Europe, kommentiert die Entwicklung wie folgt: „Es ist mit einem deutlichen Anstieg der Anzahl von iWorkern zu rechnen. Die Frage ist nur: Sind die Unternehmen darauf vorbereitet? Wirtschaftsführer erkennen heute besonders deutlich, wie wichtig die weitere Optimierung ihrer Nutzung von Technologie ist. Informationssilos im Unternehmen müssen verschwinden und die traditionellen Arbeitsverfahren müssen verändert werden. Es ist von großer Bedeutung, dass Unternehmen auf dem Laufenden bleiben über technologiebestimmte Veränderungen, die neue Herausforderungen mit sich bringen.“

Die befragten europäischen Wirtschaftsführer zeigen die wichtigsten nächsten Schritte auf dem beschleunigten Weg zu einem von iWorkern bestimmten Unternehmen auf. Die effektivsten Aktivitäten zum Ausbau des Know-hows von Mitarbeitern sind (an erster Stelle) die Nutzung von Tools zur Zusammenarbeit: Sie ermöglichen Zusammenarbeit und Wissensaustausch an mehreren Standorten. An zweiter Stelle wird (mit gleicher Bedeutung) die Optimierung von Geschäftsprozessen genannt: die Überprüfung von Arbeitsverfahren und Gewährleistung, dass Technologie möglichst nutzbringend eingesetzt wird, sowie der Übergang zur Cloud. An vierter Stelle steht nach Ansicht der befragten Wirtschaftsführer die Digitalisierung papierbasierter Dokumente: Der verbesserte Zugang zu aktuellen und historischen geschäftskritischen Daten wird künftige Entscheidungen erleichtern. Derartige Maßnahmen bieten Unternehmen viele verschiedene Vorteile. Einer Studie von McKinsey2 zufolge erwirtschaften Unternehmen mit höherer Konzentration von iWorkern (mehr als 35 Prozent der Belegschaft) im Schnitt eine dreimal so hohe Rendite pro Mitarbeiter als Unternehmen mit weniger iWorkern (20 Prozent oder weniger der Belegschaft).

„Jetzt ist es an der Zeit, dass Organisationen in ganz Europa wichtige Geschäfts- und Dokumentenprozesse optimieren“, fährt Mills fort. „Nur so können sie sich effektiver auf künftige Anforderungen vorbereiten. Es wird noch umfangreichere Innovationen und technologiebestimmte Veränderungen geben. Daher ist die Etablierung des iWorkers als Modell einer informierteren Belegschaft unabdingbar für geschäftliches Wachstum, ein flexibleres Geschäft, Effizienz, Produktivität und die Fähigkeit, auf Kundenbedürfnisse reagieren zu können.“

Weitere Einblicke in die Folgen von technologiebestimmtem Wandel finden Sie auf www.ricoh-europe.com/thoughtleadership

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Über Ricoh

Ricoh ist ein weltweit tätiger Technologieanbieter mit Hauptsitz in Tokio, der sich auf Lösungen für Bildbearbeitung, Produktionsdruck, Document Management Services und IT-Dienstleistungen spezialisiert hat. Die Ricoh Group ist in mehr als 200 Ländern und Regionen tätig. Im Geschäftsjahr bis März 2012 verzeichnete sie weltweit Umsätze in Höhe von 1.903 Mrd. Yen (rund 23 Mrd. US$).

Die Ricoh Group bezieht einen Großteil ihrer Einnahmen aus Produkten, Lösungen und Services, die die Interaktion zwischen Mensch und Daten verbessern. Des Weiteren stellt Ricoh erstklassige Digitalkameras und spezielle Industrieprodukte her. Ricoh ist ein Begriff für hochwertige Technologie, erstklassige Standards in der Kundenbetreuung und Initiativen für Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit.

Unter dem Firmenmotto imagine. change. hilft Ricoh Unternehmen, ihre Arbeitsprozesse zu überdenken, zu verändern und die kollektive Fantasie ihrer Mitarbeiter zum Einsatz zu bringen.

Weitere Informationen finden Sie auf www.ricoh-europe.com

Über die Studie

Die von Ricoh Europe PLC in Auftrag gegebene Studie wurde im Mai und Juni 2013 von Coleman Parkes Research durchgeführt. Für die Online-Befragung wurden 735 leitende Wirtschaftsführer und IT-Entscheidungsträger aus acht vertikalen Sektoren – Bildungswesen, Rechtswesen, Versorgungs- und Energiesektor, Gesundheitswesen, öffentlicher Dienst, Einzelhandel, Herstellung und Finanzdienstleistungen – kontaktiert. Die Teilnehmer stammten aus dem Vereinigten Königreich, Irland, Frankreich, Deutschland, Spanien, Italien, den Niederlanden, Belgien, den nordischen Staaten (Schweden, Finnland, Norwegen und Dänemark), der Schweiz und Russland.

1 Im Mai/Juni 2013 durchgeführte Studie von Coleman Parkes Research, Mai-Juni 2013

2 The Productivity Imperative McKinsey, 2010

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Source(s) : Ricoh Europe