Ricoh Europe: Warum Flexibilität unerlässlich für den Aufbau und die Entwicklung einer sich wandelnden Belegschaft ist

23/02/2015 - 09:00 von Business Wire

Ricoh Europe: Warum Flexibilität unerlässlich für den Aufbau und die Entwicklung einer sich wandelnden Belegschaft istVon David Mills, Chief Executive Officer, Ricoh Europe.

Wir hören oft, dass Mitarbeiter das wichtigste Kapital eines Unternehmens sind, doch wie sehr beachtet Ihr Arbeitgeber Ihre arbeitsbezogenen Bedürfnisse und Prioritäten?

Europas Manager stehen heute womöglich vor den größten Herausforderungen, die sich ihnen je gestellt haben. Zusätzlich zu langjährigen Aufgaben wie die Sicherstellung der Kundenbindung, neue Erlösquellen zu erschließen und den sich wandelnden Anforderungen ihrer Anspruchsgruppen zu gerecht zu werden, stehen viele von ihnen vor einer Reihe neuer Hindernisse, die sich möglicherweise auf ihre zukünftige Geschäftstätigkeit auswirken könnten. Moderne Mitarbeiter erwarten, dass ihr Arbeitgeber ausgereifte Technologie, optimierte Prozesse und moderne Arbeitsweisen anbietet und dabei außerdem ihren Wunsch nach flexiblen Arbeitszeiten berücksichtigt. All dies verstärkt die dringende Notwendigkeit für Unternehmen, ein flexibles Konzept zu wählen.

Die gute Nachricht ist, dass Geschäftsführer die Notwendigkeit erkennen, sich schnell auf Veränderungen einstellen und vollständig zu einer digitalen Arbeitsweise übergehen zu müssen. Von Ricoh gesponserte Studien haben ergeben, dass die Mehrheit der Geschäftsführer (71 Prozent) zuversichtlich ist, den Übergang vom digitalen Wandel zur digitaler Reife innerhalb der nächsten fünf Jahre erfolgreich bewerkstelligen zu können. Eine solche Veränderung führt naturgemäß zur Implementierung modernerer Systeme und Tools, mit denen Mitarbeiter ihre Arbeit besser erledigen können.

Der Bedarf an schnellerem Kundenservice und der wachsende digitale Appetit der Generation Y haben zweifellos eine Rolle dabei gespielt, dass Unternehmen die Digitalisierung zu ihrer obersten Priorität gemacht haben. Doch nicht nur der Verbraucher treibt diesen Wandel voran. Das E-Government-Ziel der Europäischen Union, dass mindestens 50 Prozent der Bürger und 80 Prozent der Unternehmen in diesem Jahr digital mit öffentlichen Behörden interagieren sollen, ist sowohl ambitioniert als auch begrüßenswert. Doch wie werden sich auf unserem weiteren Weg in das digitale Zeitalter die Anforderungen der Mitarbeiter verändern?

In einem Interview mit der Economist Intelligence Unit zum „Arbeitsplatz der Zukunft“, gesponsert von Ricoh Europe, erklärten Experten aus der Wissenschaft vor kurzem, warum die Führung einer flexiblen Belegschaft in den nächsten zehn bis fünfzehn Jahren wichtiger sein wird als je zuvor. Sir Cary Cooper, Professor für Unternehmenspsychologie an der Universität Lancaster, hält die Rolle des Managers im Umgang mit einer sich wandelnden Bürodemografie und der Forderung nach einer flexiblen Arbeitsweise für den wichtigsten Trend im Hinblick auf den Arbeitsplatz der Zukunft. Sir Cary prognostiziert den Anstieg unterschiedlicher Arbeitsmuster, etwa Teilzeit oder Kurzzeit, um den Interessen älterer Mitarbeiter nachzukommen, die länger arbeiten möchten, und den Interessen jüngerer Mitarbeiter, die eine Familie gründen möchten.

Dies ist eine interessante Perspektive und sie könnte eingesetzt werden, um die besten Leute für den Job zu gewinnen und zu halten. Die Kombination von flexibler Arbeit mit der Verwendung moderner Technologie, optimierten Prozessen und einer auf die Zusammenarbeit ausgelegten Arbeitsumgebung ist ein attraktiver Ansatz. Nachdem neue Mitarbeiter im Unternehmen eingestiegen sind, besteht die Herausforderung für Manager darin, das Wohlbefinden dieser digital-versierten und hochqualifizierten neuen Arbeitskräfte sicherzustellen, was häufig als das prinzipielle Anliegen angesehen wird, um Mitarbeiter anzuwerben und zu halten. Schließlich ist es sehr oft teuer, qualifizierte Mitarbeiter zu ersetzen.

Ein Bericht von Oxford Economics von 2014 hat aufgedeckt, dass Mitarbeiterwechsel die britische Wirtschaft jedes Jahr 4 Milliarden GBP an verlorener Produktivität und Kosten für die Neubesetzung von Stellen kosten, wobei die Kosten für die Ersetzung eines Angestellten in kleinen und mittelständischen Unternehmen auf etwa 30.000 GBP beziffert werden1. Manager werden nicht nur die Fähigkeiten benötigen, mit flexiblen Arbeitsmustern umzugehen, sondern sie werden auch eine Arbeitsumgebung schaffen müssen, die Mitarbeiter dauerhaft zufriedenstellt.

Diese Umgebung wird eine umfangreichere Altersgruppe von Leuten umfassen als bei früheren Generationen. Dadurch sind Möglichkeiten für Spannungen gegeben, da verschiedene Altersgruppen mit verschiedenen Einstellungen unterschiedliche Erwartungen an ihre Arbeitsweise haben. Die derzeitige Generation von 40- und 50-Jährigen, die einem längeren Arbeitsleben entgegen sehen, werden mit der Ankunft der Generation Z am Arbeitsplatz konfrontiert, die im digitalen Zeitalter aufgewachsenen ist.

Unternehmen benötigen einen anderen Managertypen, um aus dieser vielschichtigen Belegschaft das Beste herauszuholen. Dies sind Manager mit den interpersonellen Kompetenzen, um das Wachstum und das Wohlbefinden von Mitarbeitern zu steuern und außerdem zu gewährleisten, dass Betriebsprozesse und -technologien ausreichend optimiert sind, um hochqualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten.

In einem weiteren Interview schließt sich Professor James Baron, ein Experte für Management und Soziologie an der Universität Yale, der These an, dass dieser demografische Wandel neue Ansätze erfordert, um Mitarbeiter zu motivieren. Seiner Meinung nach wird eine Verlagerung vom „Leistungsmanagement“ hin zum „Anspruchsmanagement“ stattfinden.

Professor Baron zufolge ist es offensichtlich, dass sich die Generation der Jahrtausendwende sehr viel mehr auf Fragen ihrer Mission sowie Sinn und Zweck ihrer Arbeit konzentriert als andere Generationen. Da Mitglieder dieser Generation mit dem unmittelbarem Zugriff auf riesige Datenmengen aufgewachsen seien, seien sie gut darin, mit großen Informationsmengen umzugehen, und seien im Allgemeinen besser darin, schnell zwischen Aufgaben hin- und herzuwechseln. Da ein Verschwimmen der Grenzen zwischen ihrem Privatleben und Arbeitsleben zu erwarten sei, bedeute dies, dass sie sehr viel häufiger die Flexibilität einer mobilen Arbeitsweise zu jeder Zeit verlangen würden.

„Unternehmen werden überlegen müssen, wie sie diese Leute managen und motivieren und ihre Leistung bewerten und entlohnen“, so Professor Baron. „Gleichzeitig werden sie die bisher vielfältigste Belegschaft managen müssen, die sie je hatten.“

Für europäische Unternehmen könnten sich die Prioritäten bald verschieben und das Wohlbefinden von Mitarbeitern und ihre arbeitsbezogenen Interessen auf der Liste bis ganz nach oben rücken. Allerdings ist es nicht damit getan, einfach das Konzept der flexiblen Arbeitsweise umzusetzen. Um wirklich kooperative und dynamische Arbeitsumgebungen zu schaffen, mit denen hochqualifizierte Mitarbeiter gewonnen werden können, müssen heute die Grundlagen geschaffen werden. Die Optimierung zentraler Geschäftsprozesse und die Einführung moderner Technologie sind wesentliche Bausteine, auf denen sich der letztendliche Erfolg eines flexiblen Ansatzes stützt.

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| Über Ricoh |

Ricoh ist ein globales Technologieunternehmen, das sich auf Bürokommunikation, Produktionsdruck, Dokumentenmanagement und IT Services spezialisiert hat. Die Ricoh-Gruppe mit Hauptsitz in Tokio operiert in circa 200 Ländern und Regionen. Im Geschäftsjahr 2013/2014 erzielte die Ricoh-Gruppe weltweit einen Umsatz von 2.195 Mrd. Yen basierend auf den International Financial Reporting Standards (rund 21,3 Mrd. US-Dollar).

Den Großteil des Umsatzes erzielt das Unternehmen mit Produkten, Lösungen und Dienstleistungen, die das Zusammenspiel von Mensch und Information verbessern. Darüber hinaus stellt Ricoh preisgekrönte Digitalkameras und spezielle Industrieprodukte her. Ricoh ist bekannt für die Qualität seiner Technologie, seinen einzigartigen Kundenservice und sein Engagement für Nachhaltigkeit.

1 http://www.oxfordeconomics.com/my-oxford/projects/264283

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Source(s) : Ricoh Europe

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