Router

22/01/2013 - 22:56 von Horst Nietowski | Report spam
"Die Bundesnetzagentur hàlt es für zulàssig, wenn Breitbandanbietern
ihren Kunden den Einsatz eines bestimmten Router für den
Breitbandanschluss vorschreiben. Zwar gibt es im Gesetz über Funkanlagen
und Telekommunikationsendeinrichtungen (FTEG) einen Passus, in dem
Anschluss und Betrieb eines zulàssigen Endgeràts an der entsprechenden
Schnittstelle gestattet sein müssen, dieser definiert aber nicht, wo
genau diese Schnittstelle liegt. Die Bundesnetzagentur folgt der Ansicht
der Netzbetreiber, dass der VoIP-Router noch zum Netz des
Breitbandanbieters gehört."

Eine Meinung dazu:

"Wenn der Router noch zum Netz des ISP gehört, ist der ISP dann auch
fürs offene WLAN verantwortlich? Oder kann ein Kunde für etwas
verantwortlich sein, das ihm nicht gehört, denn die Schnittstelle ist
ja erst nach dem Geràt?"

http://www.heise.de/newsticker/meld...89522.html
 

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#1 Călin Rus
22/01/2013 - 23:20 | Warnen spam
On 22.01.2013 22:56, Horst Nietowski wrote:

"Die Bundesnetzagentur hàlt es für zulàssig, wenn Breitbandanbietern
ihren Kunden den Einsatz eines bestimmten Router für den
Breitbandanschluss vorschreiben. Zwar gibt es im Gesetz über Funkanlagen
und Telekommunikationsendeinrichtungen (FTEG) einen Passus, in dem
Anschluss und Betrieb eines zulàssigen Endgeràts an der entsprechenden
Schnittstelle gestattet sein müssen, dieser definiert aber nicht, wo
genau diese Schnittstelle liegt. Die Bundesnetzagentur folgt der Ansicht
der Netzbetreiber, dass der VoIP-Router noch zum Netz des
Breitbandanbieters gehört."

Eine Meinung dazu:



Deine Meinung oder Frage?

"Wenn der Router noch zum Netz des ISP gehört, ist der ISP dann auch
fürs offene WLAN verantwortlich? Oder kann ein Kunde für etwas
verantwortlich sein, das ihm nicht gehört, denn die Schnittstelle ist
ja erst nach dem Geràt?"

http://www.heise.de/newsticker/meld...89522.html



Meine Überlegungen dazu:
1. Der ISP stellt nicht "einfach so" einen WLAN-Router beim Kunden auf,
sondern auf Veranlassung des Kunden.
2. Gerade der hier angesprochene Hersteller (AVM) gilt als
Musterbeispiel, was die sichere Grundkonfiguration im
Auslieferungszustand angeht. Die Fritzboxen waren die ersten, die eine
voreingestellte, individuelle WPA2-Passphrase hatten, und das zu einer
Zeit, in der die anderen Hersteller bestenfalls WEP, in der Regel aber
keine Verschlüsselung voreingestellt hatten. Wenn man die
Verschlüsselung bewusste deaktiviert hat, warnte die Fritzbox damals
schon mit fetten roten Buchstaben.
3. Streitfrage im hier vorliegenden Fall ist das Routerpasswort, also
der Zugang zur Konfiguration des Routers:



http://www.heise.de/newsticker/meld...81037.html
Die Wahrscheinlichkeit, dass ein ISP dem Kunden einen verriegelten
Router mit offenem WLAN hinstellt, tendiert gegen Null.

Gruß,
Calin

Der Genitiv stirbt aus. Wegen dem Dativ.

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