rsync -- ohne SSH/SSH-Port ändern

02/04/2011 - 10:31 von Lewin Bormann | Report spam
Hallo,
ich bin mal wieder beim Experimentieren mit rsync, und beim Testen ist
mir aufgefallen, dass man den SSH-Port bei rsync nicht àndern kann (ich
habe zumindest keine Option gefunden). Ich müsste also, um auf mein
localhost zu kommen, bei dem ich SSH auf 3307 gelegt habe, in der
/etc/ssh_config den Wert "Port" auf "3307" àndern, was ich aber
möglichst vermeiden möchte (weil ich sonst bei jedem Zugriff auf andere
Systeme die Option -p 22 angeben müsste).
Außerdem: Kann man rsync eigentlich auch ohne SSH betreiben (keine
Sorge, nur im lokalen Netz), oder eventuell einen anderen Port für SSH
angeben?
Schließlich verstehe ich dann den Sinn des rsyncd nicht mehr, wenn rsync
standardmàßig nur über SSH synchronisiert, dann bràuchte man ja
eigentlich keinen potentiell verwundbaren rsyncd mehr zu betreiben (über
-e ssh làsst sich rsync ja vollstàndig über sshd betreiben).
Kann mir jemand helfen?

Danke,
LB
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#1 Ralf Döblitz
02/04/2011 - 12:02 | Warnen spam
Lewin Bormann schrieb:
Hallo,
ich bin mal wieder beim Experimentieren mit rsync, und beim Testen ist
mir aufgefallen, dass man den SSH-Port bei rsync nicht àndern kann (ich
habe zumindest keine Option gefunden).



RTFM sollte aber helfen:
-e "ssh -p 3307"

Du kannst im Parameter für -e durchaus komplexe Befehle angeben, es muß
eben nur via Quoting zu _einem_ Parameter für die rsync-Option gemacht
werden.

[...]
Außerdem: Kann man rsync eigentlich auch ohne SSH betreiben (keine
Sorge, nur im lokalen Netz), oder eventuell einen anderen Port für SSH
angeben?



Ja, siehe oben. Alternativ: rsyncd

Schließlich verstehe ich dann den Sinn des rsyncd nicht mehr, wenn rsync
standardmàßig nur über SSH synchronisiert, dann bràuchte man ja
eigentlich keinen potentiell verwundbaren rsyncd mehr zu betreiben (über
-e ssh làsst sich rsync ja vollstàndig über sshd betreiben).



Zum einen ist das heute eh schon meistens als default drin und nicht
mehr rsh, zum anderen biete der rsyncd ein paar Möglichkeiten, die man
evtl. gerne nutzen will. Außerdem gibt es natürlich auch immer noch die
Variante, rsync für anonymous access (readonly ...) anzubieten wenn man
z.B. Softwarepakete verteilen will.

Ralf
Wenn man wie ich die 25 bereits erreicht hat, dann hat man doch bis auf
Elterngewesensein, ein erfuelltes Leben und ein Leben schon alles gehabt
;)
  – Urs [Ayahuasca] Traenkner in dasr

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