Ruby-Journal

28/01/2008 - 02:16 von Thomas Preymesser | Report spam
Hallo,
mir schwebt vor, eine Art Ruby Journal regelmàßig alle 1-2 Monate als
PDF zu veröffentlichen und per eMail zu verbreiten.
Themen könnten sein:
Tutorials/Artikel für Ruby-Anfànger
ditto für fortschrittene Ruby-User
Neuigkeiten aus der Ruby-Szene
Übersicht der deutschsprachigen lokalen Usergroups
Vorstellung von lokalen Usergroups
Interessante Gems oder andere Zusatzlibraries für Ruby
Fragen und Antworten von Lesern zu Ruby
Interessante Projekte, die mit Ruby realisiert werden/wurden
Was àndert sich mit Ruby 1.9?
etc., etc.
Da ich das natürlich nicht ganz alleine bewàltigen kann, suche ich
dafür auf jeden Fall noch Autoren, die dafür Artikel schreiben
möchten. Wer möchte bei dieser Sache mitwirken und so etwas auf die
Beine stellen?
Ja, jetzt kommt sicher gleich die Frage nach dem Autorenhonorar
auf ...
Grundsàtzlich gerne - ich kann allerdings erst Honorare zahlen, wenn
mit dieser Sache auch hinten raus ein Überschuß durch bezahlten Bezug
erwirtschaftet wird.
Ich würde folgendes Modell vorschlagen:
1.Du kannst auf ein Honorar von vornherein verzichten und "just for
fun" (oder warum auch immer) Artikel einreichen - dies ist natürlich
die einfachste Alternative.
2.Du wirst ansonsten auf eine Warteliste gesetzt und wirst bezahlt,
sobald der erzielte Überschuß dies erlaubt. Damit sollen die Leute
belohnt werden, die auch zu Anfang schon Artikel einreichen und nicht
abwarten, bis dann sichergestellt ist, daß ein Honorar gezahlt werden
kann. Diese Warteliste ist ausdrücklich als "Option" auf ein
zukünftige Bezahlung anzusehen. Eine Garantie darauf kann ich leider
nicht übernehmen. Das einzige, das garantiert wird, ist, daß in der
Reihenfolge der Liste ausgezahlt wird.
Der Bezugspreis pro Ausgabe wird 2,50 Euro betragen. Dieser kann durch
Vorabüberweisung bezahlt werden. Ich überlasse es jedem selbst, ob er/
sie für 1, 3, 6, 12, 24 Ausgaben bezahlen möchte. Es wird einfach pro
Lieferung der Verkaufspreis abgezogen - solange das Geld ausreicht.

Kritik? Vorschlàge?
 

Lesen sie die antworten

#1 Josef Jupp Schugt
28/01/2008 - 05:25 | Warnen spam
Hi!

* Thomas Preymesser, 2008-01-27, 17:16:

Grundsàtzlich gerne - ich kann allerdings erst Honorare zahlen, wenn
mit dieser Sache auch hinten raus ein Überschuß durch bezahlten Bezug
erwirtschaftet wird.



Mit diesem Satz hast du auch gleich die Frage nach der Einhaltung der
gültigen Rechtschreibung aufgeworfen, die "Überschuss" verlangt.

2.Du wirst ansonsten auf eine Warteliste gesetzt und wirst bezahlt,
sobald der erzielte Überschuß dies erlaubt. Damit sollen die Leute
belohnt werden, die auch zu Anfang schon Artikel einreichen und nicht
abwarten, bis dann sichergestellt ist, daß ein Honorar gezahlt werden
kann.



Halte ich für eine problematische Regelung, denn darauf, das sich die
Leute auf die Dauer auf deine Aussagen über den Überschuss verlassen,
kannst du dich sicher nicht verlassen. Und wenn du die dann im
Nachhinein belegen sollst, ist es entweder mit viel Aufwand verbunden
oder du bleibst auf einer Menge an Kosten sitzen.

Diese Warteliste ist ausdrücklich als "Option" auf ein
zukünftige Bezahlung anzusehen. Eine Garantie darauf kann ich leider
nicht übernehmen. Das einzige, das garantiert wird, ist, daß in der
Reihenfolge der Liste ausgezahlt wird.



Und wie erhalten die Leute auf der Warteliste Einsicht in diese Liste?
Auch da kannst du nicht davon ausgehen, dass sich alle auf dein Wort
verlassen. Andererseits will man ja auch nicht, dass die Liste von
anderen eingesehen wird - "Och guck mal, der schreibt stàndig was und
taucht nicht auf der Liste auf. Bestimmt ein Gutmensch. Den kann man
doch bestimmt ausnutzen!"

Der Bezugspreis pro Ausgabe wird 2,50 Euro betragen. Dieser kann durch
Vorabüberweisung bezahlt werden. Ich überlasse es jedem selbst, ob er/
sie für 1, 3, 6, 12, 24 Ausgaben bezahlen möchte. Es wird einfach pro
Lieferung der Verkaufspreis abgezogen - solange das Geld ausreicht.



Ich weiß ja nicht, mit was für einer Auflage du rechnest aber du
solltest den Verwaltungsaufwand nicht unterschàtzen. Sonst bist du am
Ende nur noch mit Verwaltung beschàftigt und hast keine Zeit mehr für
das Journal.

Ich denke dabei daran, wie Michael Nagula kürzlich aus dem
Perry-Rhodan-Autorenteam ausgestiegen ist, weil er mit seinem Verlag
ausgelastet ist.

http://www.perry-rhodan.net/aktuell...21301.html

Noch ein weiterer Punkt: Glaubst du wirklich, dass es Sinn hat, ein
PDF-Journal herauszubringen, für das du Geld verlangst? Entweder es
interessiert keinen, dann bleibst du eh auf den Kosten sitzen egal
wieviel du verlangst. Und wenn es genügend beliebt ist bleibst du
ebenfalls auf den Kosten sitzen. Because in this case the torrent will
come over you.

Realistisch ist eigentlich nur, so ein Journal entweder in gedruckter
Form oder ganz umsonst online herauszubringen. Und wenn du den Autoren
was bezahlen willst fàllt die zweite Möglichkeit auch noch weg.
Vielleicht wàre es besser, das ganze in Form eines Wikis aufzuziehen.
Ich meine, wer Ruby benutzt, sitzt ganz sicher auch am Computer und
nicht vernetzte Computer sind rar.

Wenn du dich dazu entschließen solltest, eine gedruckte Auflage zu
produzieren solltest du dir mal das hier anschauen:

http://www.dooyoo.de/zeitschrift/animania/828205/

Ich will jetzt beileibe keinen Vergleich mit Animezeitschriften
anstellen, aber die Geschichte der Animania macht deutlich wie es einer
Zeitschrift ergehen kann. Mittlerweile erscheint die Zeitschrift in
einer Auflage von 30.000 Exemplaren und es gibt sie mit und ohne DVD
(so etwas wàre ja auch bei einer Ruby-Zeitschrift nicht seltsam). Achte
auf http://de.wikipedia.org/wiki/Animania bitte auch auf das Schicksal
der MangasZene. Hmm, komisch, die Website der MangasZene -
http://www.mangaszene.com/ - ist noch aktiv (O_O)

Genug.

Josef 'Jupp' Schugt
Blog available at http://cip.physik.uni-bonn.de/~jupp/
PGP key with id 6CC6574F available at http://wwwkeys.de.pgp.net/
Jabber - http://www.jabber.org/ - contact information on request

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