Ruhezustand (Hibernate) unter Linux

18/11/2008 - 09:55 von Neil Asset | Report spam
Hallo zusammen,

ich bin seit Jahren begeisterter Linux-User, aber es gibt immer wieder
die eine oder andere Sache, die ich nicht ganz nachvollziehen kann.

Im Moment beschàftigt mich der Ruhezustand. Unter Windows wird ein
Rechner innerhalb weniger Sekunden in den Tiefschlaf geschickt, auch das
Aufwecken geht selbst bei >2GB RAM deutlich unter 15 Sekunden. Unter
Linux dauert das unverhàltnismàßig lànger. Mein Thinkpad braucht unter
Ubuntu (Intrepid) 35 Sekunden, um einzuschlafen. Das Aufwecken geht
etwas schneller (unter Win2000 beim selben Rechner ca. 12 Sekunden für
Einschlafen und Aufwecken).

Beim Netbook von Acer (Aspire One) unter Xubuntu ist das Ganze noch
merkwürdiger: Bis der Rechner schlàft dauert es ganze 60 Sekunden - da
geht das Herunterfahren mit ca. 30 Sekunden deutlich schneller.

Was ist die Kunst des Ruhezustandes? Da wird doch einfach nur der Inhalt
des RAM auf die Festplatte geschrieben und der Rechner ausgeknipst, oder
sehe ich das falsch? Warum hat der Kernel unter Linux damit so große
Probleme? Manchmal wird der Rechner nàmlich auch mit einer Fehlermeldung
wieder aufgeweckt.

Ich will nicht meckern, ich will es nur verstehen. Vielleicht kann mich
jemand hier erleuchten. Vielen Dank schon mal.

Viele Grüße

Neil
 

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#1 peter_schettina
18/11/2008 - 21:01 | Warnen spam
Hallo Neil,

mit diesem Kommando "s2ram -f -p -m" schicke ich die auf einem acer
extensa laufende SUSE11.0 in 5 Sekunden schlafen!

Leider weiss ich nicht mehr, wo ich das gefunden habe...



Neil Asset schrieb:
Hallo zusammen,

ich bin seit Jahren begeisterter Linux-User, aber es gibt immer wieder
die eine oder andere Sache, die ich nicht ganz nachvollziehen kann.

Im Moment beschàftigt mich der Ruhezustand. Unter Windows wird ein
Rechner innerhalb weniger Sekunden in den Tiefschlaf geschickt, auch das
Aufwecken geht selbst bei >2GB RAM deutlich unter 15 Sekunden. Unter
Linux dauert das unverhàltnismàßig lànger. Mein Thinkpad braucht unter
Ubuntu (Intrepid) 35 Sekunden, um einzuschlafen. Das Aufwecken geht
etwas schneller (unter Win2000 beim selben Rechner ca. 12 Sekunden für
Einschlafen und Aufwecken).

Beim Netbook von Acer (Aspire One) unter Xubuntu ist das Ganze noch
merkwürdiger: Bis der Rechner schlàft dauert es ganze 60 Sekunden - da
geht das Herunterfahren mit ca. 30 Sekunden deutlich schneller.

Was ist die Kunst des Ruhezustandes? Da wird doch einfach nur der Inhalt
des RAM auf die Festplatte geschrieben und der Rechner ausgeknipst, oder
sehe ich das falsch? Warum hat der Kernel unter Linux damit so große
Probleme? Manchmal wird der Rechner nàmlich auch mit einer Fehlermeldung
wieder aufgeweckt.

Ich will nicht meckern, ich will es nur verstehen. Vielleicht kann mich
jemand hier erleuchten. Vielen Dank schon mal.

Viele Grüße

Neil

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