Sagnac Mumpitz

02/10/2010 - 15:57 von Vogel | Report spam
Wie solch haarstràubender Unsinn als Physikwissen im Sinne der SRT
durchgehen kann, ist schlichtweg unbegreiflich. Mit SRT hat das nichts zu
tun.




Wikipedia:
"Ein Sagnac-Interferometer ist ein Interferometer, das es ermöglicht,
Rotationen absolut zu messen."




Da wird weder etwas absolut gemessen noch gibt es eine absolute Bewegung.
Alle Bewegungen sind relativ. Es gibt keine absolute Bewegung und keine
absolute Messungen. Auch eine Kreis-Drehbewegung ist letztendlich nur
eine Relativbewegung im IS Bezugsystem des Drehpunktes.




Wikipedia:
"Nach der speziellen Relativitàtstheorie können translatorische
Geschwindigkeiten nur relativ zu einem anderen Bezugssystem gemessen
werden. Bei Drehbewegungen ist dies jedoch anders. Rotationen gegenüber
einem Inertialsystem können absolut gemessen werden."




Puh! Welch imenser Blödsinn. So einen Widerspruch sagt die SRT nicht aus.
Auch eine Drehbewegung ist letztendlich nur eine Relativbewegung im
Bezugsystem des Drehpunktes. Nix mit absolut!. Alle Punkte bei konstantem
Radius gehören zum selben IS wenn w=phi*t=konst. Was soll daran absolut
sein? Man kann immer ein Bezugsystem finden in welchem eine Punktmenge
des Drehkörpers unbewegt ist. Also ist die Drehbewegung rein kinematisch,
relativ. Dass da Kràfte auftreten die bestimmte Schlussfolgerungen
erlauben, ist nicht Teil der rein kinematischen Betrachtung.




Der letzte Satz ist ja der Oberhammer:
"Rotationen gegenüber einem Inertialsystem können absolut gemessen
werden."




Puh! Bewegung "gegenüber", also "relativ zu", kann "absolut" gemessen
werden. Welch imenser Blödsinn!




Drehbewegung eines Punktes ist eine Relativbewegung im IS des
Drehmittelpunktes, welcher ja bekanntermassen an der Drehbewegung nicht
teilnimmt(ist ein Eigenwert der Drehmatrix).




Es gibt daher prinzipiell kinematisch überhaupt keinen Unterschied zu
einem Punkt der sich translatorisch in einem IS bewegt, zumal das Licht
eh keine Drehbewegung(Kurve) machen kann in der SRT, sondern lediglich
eine poligonale Strecke durchlaufen kann.




Der gleiche Effekt wie im Sagnac-Experiment mit Drehscheibe erhàlt man
auch in jedem (translatorischen) IS. Da ist überhaupt nichts
"relativistisches" im Sinne der SRT dabei. Man benötigt die LT dazu
nicht. Das Licht muss lediglich einen làngeren/kürzeren Weg zurücklegen
weil sich Sender und Empfànger wàhrend der Lichtlaufzeit
entfernen/annàhern. Da ist nichts relativistisches daran. Rein klassisch.
Man kann das gleiche Experiment auch mit fliegenden Kugeln anstelle von
Licht machen.




Làsst man den Radius der Drehbewegung gegen unendlich gehen, erhàlt man
noch immer den gleichen Effekt, obwohl man es dann mit einem
translatorischen IS zu tun hat.




Translatorisches àquivalent im Experimentaufbau zum Sagnac-Effekt:




Man nehme in einem IS(entspricht dem IS des Drehpunktes) eine Lichtquelle
(entspricht dem ersten Ablenkspiegel) und dazu einen bewegten Körper
(entspricht dem zweiten Ablenkspiegel) mit Empfànger. Das war's schon.






Selber denken macht klug.
 

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#1 Rainer Borchmann
02/10/2010 - 16:43 | Warnen spam
"Vogel" schrieb

werden. Bei Drehbewegungen ist dies jedoch anders. Rotationen gegenüber
einem Inertialsystem können absolut gemessen werden."



Puh! Welch imenser Blödsinn. So einen Widerspruch sagt die SRT nicht aus.
Auch eine Drehbewegung ist letztendlich nur eine Relativbewegung im
Bezugsystem des Drehpunktes.




Falsch

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