Samba: vfs objects = recycle Version?

29/10/2010 - 16:38 von Matthias Kahlert | Report spam
Hallo!

Ich würde gerne obiges benützen, was auch an sich funktioniert, nur habe
ich ein Problem mit dem Versionsmanagement:

lt. >
http://www.samba.org/samba/docs/man...#id2651247


recycle:versions

If this option is set, two files with the same name that are deleted
will both be kept in the recycle bin. Newer deleted versions of a
file will be called “Copy #x of filename”.



Das finde ich gelinde gesagt suboptimal.

Ich hàtte gerne, dass jede gelöschte Datei (<dateiname.ext>) im
recycle-Verzeichnis den Namen <dateiname~YYYYMMDD-hhmmss.ext> erhàlt.

Gibt es irgendeinen hook in den vfs.modulen oder sonstwo in samba um so
eine Funktionalitàt mittels eines kleinen scriptes, das die gelöschten
Dateien umbenennt, einzubauen?

Die Alternative, mittels find das recycle-Verzeichnis stàndig abzusuchen
und allenfalls gefundene neue Dateien dann umzubenennen erscheint mir
arg ineffizient.

Matthias
 

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#1 Marcel Müller
07/11/2010 - 23:34 | Warnen spam
Hallo!

Matthias Kahlert wrote:
recycle:versions

If this option is set, two files with the same name that are deleted
will both be kept in the recycle bin. Newer deleted versions of a
file will be called “Copy #x of filename”.



Das finde ich gelinde gesagt suboptimal.

Ich hàtte gerne, dass jede gelöschte Datei (<dateiname.ext>) im
recycle-Verzeichnis den Namen <dateiname~YYYYMMDD-hhmmss.ext> erhàlt.



Nicht sonderlich zielführend, wenn irgendwelche Programme mal eben 2-mal
hintereinander versuchen die selbe Datei zu überbügeln. So Dinge werden
von manchen Programmen veranstaltet, um Verzeichnisse auf Schreibbarkeit
zu prüfen.

Gibt es irgendeinen hook in den vfs.modulen oder sonstwo in samba um so
eine Funktionalitàt mittels eines kleinen scriptes, das die gelöschten
Dateien umbenennt, einzubauen?



Nicht, dass ich wüsste. Aber ich denke der entsprechende Code-Patch
sollte nicht allzu kompliziert ausfallen.


Die Alternative, mittels find das recycle-Verzeichnis stàndig abzusuchen
und allenfalls gefundene neue Dateien dann umzubenennen erscheint mir
arg ineffizient.



Ich würde eher sagen, das Dateisystem (undifferenziert) als
Versionierungswerkzeug zu benutzen ist arg ineffizient bis missbràuchlich.

Ich mag diese ganzen (überfüllten) Mülleimer sowieso nicht gerne, weil
sie nicht in allen Lebenslagen funktionieren. Über das Netz ist es immer
ein Glücksspiel, wie die betreffende Zielmaschine konfiguriert ist.
Dann schon lieber alles abschalten. Da weiß man wenigstens sicher, das
Löschen "Löschen" bedeutet und nicht "wenn im Sinne von vielleicht".
User lernen sowieso nur durch Schmerz. (Und manchmal nicht einmal das.)
Für die ganz harten Fàlle muss dann eben mal das Backup ran.
Wobei gefühlt das Risiko alles zu verlieren (also kein brauchbares
Backup) um Größenordnungen leichter akzeptiert wird, als wenn der
Papierkorb mal eine einzelne Datei fressen könnte.


Marcel

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