Saunaofen an zwei getrennte Stromkreise

06/02/2010 - 09:19 von Friedrich Ostertag | Report spam
Hallo Elektro-Experten,

Ich stehe vor folgendem Problem: In einem Raum ohne Drehstromanschluß soll
eine Saunaofen angeschlossen werden, möglichst mit mindestens 4,5 kW.
Verfügbar wàren zwei unabhàngig mit je 16A abgesicherte Stromkreise aus zwei
unterschiedlichen Phasen des Hausanschlusses. (effektiv zwei
230V-Steckdosen, die an unterschiedlichen Sicherungen hàngen). Gibt es eine
VDE-gerechte Lösung dafür?

Es gibt Saunaöfen, die man 2-phasig anschliessen kann, allerdings haben die
alle nur einen N-Anschluss. Die Nulleiter der beiden Steckdosen zu verbinden
(beide am N-Anschluss des Ofens anklemmen) ist vermutlich tabu? Was wàre,
wenn man den Ofen NUR an die beiden Phasenleiter anschließt und auf diese
Weise mit 400V betreibt (vorausgesetzt der Ofen bietet eine
Schaltungsvariante der Heizelemente, die das erlaubt)? Da kann zumindest
kein zu hoher Strom in einem Leiter entstehen. Das würde aber den
FI-Schalter im Haus auslösen, oder?

Kennt jemand einen Saunaofen, der pro Phase einen eigenen Nulleiter-Anschluß
besitzt, so dass die Stromkreise völlig getrennt betrieben werden können?
Dies scheint mir bis jetzt die einzige sichere Möglichkeit zu sein.

BTW: Ich will das nicht selbst machen, ich will nur erst mal abklàren, ob es
überhaupt eine Lösung ohne Neuverlegung von Drehstrom (sehr aufwendig, über
zwei Stockwerke) gibt.

vielen Dank und freundliche Grüße,
Friedrich Ostertag
 

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#1 horst-d.winzler
06/02/2010 - 09:41 | Warnen spam
Friedrich Ostertag schrieb:
Hallo Elektro-Experten,

Ich stehe vor folgendem Problem: In einem Raum ohne Drehstromanschluß soll
eine Saunaofen angeschlossen werden, möglichst mit mindestens 4,5 kW.
Verfügbar wàren zwei unabhàngig mit je 16A abgesicherte Stromkreise aus zwei
unterschiedlichen Phasen des Hausanschlusses. (effektiv zwei
230V-Steckdosen, die an unterschiedlichen Sicherungen hàngen). Gibt es eine
VDE-gerechte Lösung dafür?



Nein.

Es gibt Saunaöfen, die man 2-phasig anschliessen kann, allerdings haben die
alle nur einen N-Anschluss. Die Nulleiter der beiden Steckdosen zu verbinden
(beide am N-Anschluss des Ofens anklemmen) ist vermutlich tabu? Was wàre,
wenn man den Ofen NUR an die beiden Phasenleiter anschließt und auf diese
Weise mit 400V betreibt (vorausgesetzt der Ofen bietet eine
Schaltungsvariante der Heizelemente, die das erlaubt)? Da kann zumindest
kein zu hoher Strom in einem Leiter entstehen. Das würde aber den
FI-Schalter im Haus auslösen, oder?

Kennt jemand einen Saunaofen, der pro Phase einen eigenen Nulleiter-Anschluß
besitzt, so dass die Stromkreise völlig getrennt betrieben werden können?
Dies scheint mir bis jetzt die einzige sichere Möglichkeit zu sein.



Pfusch³!

BTW: Ich will das nicht selbst machen, ich will nur erst mal abklàren, ob es
überhaupt eine Lösung ohne Neuverlegung von Drehstrom (sehr aufwendig, über
zwei Stockwerke) gibt.




Bei einigem Glück und Zufall muß eine Verlegung über zwei Stockwerke
nicht besonders umstàndlich sein.
Wie schauts denn mit unbenutzten Schornsteinen aus?
Oft werden Steigeleitungen nur verstopft? Der E-Installateur wird schon
einen günstigen Weg finden.

mfg hdw

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