SBS unter Hyper-V

08/04/2010 - 21:13 von Jörg Maier | Report spam
Hallo,

ich möchte am WE mal probieren, einen SBS unter Hyper-V Server 2008 R2
zu installieren. Ist vielleicht eine blöde Frage, aber beim
Darübernachdenken:

Ich installiere bei SBS immer eine Partition für System, eine für
Benutzerdaten, eine für Exchange-DB und eine für Auslagerungsdatei.
Finde ich übersichtlich und vereinfacht eine Neuinstallation, falls
mal notwendig sein sollte.

Würde das unter Hyper-V irgendeinen Sinn ergeben? Oder sollte man
versuchen, die Exchange-Daten und Benutzerdaten über ein Netzlaufwerk
außerhalb des virtuellen SBS sozusagen im Muttersystem abzulegen?
Falls das überhaupt geht!?
Viele Grüße,
Jörg Maier
 

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#1 Tobias Redelberger [MVP - SBS]
09/04/2010 - 10:40 | Warnen spam
Hi Jörg,

ich möchte am WE mal probieren, einen SBS unter Hyper-V Server 2008 R2
zu installieren. Ist vielleicht eine blöde Frage, aber beim
Darübernachdenken:

Ich installiere bei SBS immer eine Partition für System, eine für
Benutzerdaten, eine für Exchange-DB und eine für Auslagerungsdatei.
Finde ich übersichtlich und vereinfacht eine Neuinstallation, falls
mal notwendig sein sollte.

Würde das unter Hyper-V irgendeinen Sinn ergeben? Oder sollte man
versuchen, die Exchange-Daten und Benutzerdaten über ein Netzlaufwerk
außerhalb des virtuellen SBS sozusagen im Muttersystem abzulegen?
Falls das überhaupt geht!?



ginge nur, wenn iSCSI Initiator/Target konfiguriert würde, was aber hier
überhaupt keinen Sinn macht und nur Performance-Verluste mit sich bringt.

Des Weiteren: Unterschiedliche "Partitionen" macht nur für eine Trennung von
C:\<System> und D:\<dyn. Daten> Sinn, aus Restore-Sicht macht es meiner
Ansicht nach die Sache nur komplizierter denn einfacher (speziell mit dem
integriertem SBS-Backup).

Aus Performance-Sicht macht eine Trennung in "Partitionen" (auf ein und dem
selben Array/LUN) sowieso keinen Sinn, da die Zugriffe IMMER auf die selbe
Warteschlange auftreffen. Dort müsste schon eine Trennung in LUNs bzw.
unterschiedliche Arrays stattfinden, was aber in kleinen SBS-Installationen
den Verwaltungsaufwand und -verlust eher erhöht denn Vorteile bringt.

Deswegen:

Ein Array mit passenden IOPS-Kennzahlen (s.
http://sbsfaq.de/SBS2008/SetupInsta...fault.aspx)
im jeweiligen Hypervisor anlegen und darauf jeweils die benötigten
"Partitionen" (z.B. aus Datentrennungsgründen - C:\<fixe Systemdaten> und
D:\<dynamische System/Benutzerdaten> als virtuelle Disks anlegen lassen.

Tobias Redelberger
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