Schadsoftware für Linux?

01/03/2009 - 01:53 von Tom M. | Report spam
Hallo zusammen,

auf Grund einer anderen Diskussion, die ich gerade über Schadsoftware
führe, würde mich interessieren ob und welche Exemplare davon es denn
für Linux/Unix gibt?

Ist es falsch, wenn man behaupten würde, daß es quasi keine Viren für
Linux in freier Wildbahn gibt?

Mir ist bekannt, daß es Rootkits gibt. Muß ich mir das wie eine Art
Fernwartungssoftware mit Administratorrechten vorstellen?
Wie unterscheidet sich das von einem Trojaner bzw. Trojanischem Pferd?

Wie groß ist das Risiko sich bei einem Linux-System sowas einzufangen?

Ist es schon riskant propritàre Treiber zu nutzen, auch wenn diese schon
als von der Community getestet ausgewiesen sind? Wie z.B. mancher
3D-Grafiktreiber.

Was ist mit gewöhnlicher Open-Source-Software, die man über Synaptik
(Ubuntu-System) nachinstallieren kann, ohne extra Paketquellen hinzuzufügen?

Gruß, Tom

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#1 Sven Schmieder
01/03/2009 - 02:26 | Warnen spam
Tom M. wrote:

Ist es falsch, wenn man behaupten würde, daß es quasi keine Viren für
Linux in freier Wildbahn gibt?



Kommt auf die Definition von Viren an. Wenn jemand ein Script schreibt, was
Dir dein /home löscht oder gar Teile von /, weil Du es vielleicht mit
Rootrechten ausführst, und Du das nicht wolltest, würd ich sagen: JA.

Wie groß ist das Risiko sich bei einem Linux-System sowas einzufangen?



Auf Grund des (wenn) offenen Quelltextes würde ich sagen geringer als bei
Closed Source. Aber das ist Ansichtssache.

Ist es schon riskant propritàre Treiber zu nutzen, auch wenn diese schon
als von der Community getestet ausgewiesen sind? Wie z.B. mancher
3D-Grafiktreiber.



Wenn der Quelltext offen ist, dann geringer als bei Closed Source, aber das
schrieb ich ja schon oben.

Was ist mit gewöhnlicher Open-Source-Software, die man über Synaptik
(Ubuntu-System) nachinstallieren kann, ohne extra Paketquellen
hinzuzufügen?



Wenn dort bei den Jungs ein böser Bube bei ist, ein Paket hochlàdt und Du
dir das installierst, bevor durch Prüfung von anderen festgestellt oder
öffentlich wird, das dort was faul ist, hast Du gelitten.
Kann man sich vorstellen, wie bei einem Eintrag in Wikipedia, den Du als
Referenz für eine Doktorarbeit nimmst. Hat da jemand absichtlich eine
Fehlinformation verbreitet, hast Du die Ar***karte.
100% Schutz gibts nicht. Und wenn Du von Quelltexten soviel Plan wie ich
hast, dann schon gar nicht.

Gruß, Tom




Gruß
SS

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