Schaltnetzteil besänftigen

23/04/2009 - 23:13 von Nikolaus Riehm | Report spam
Ich habe hier ein Step-Down Schaltnetzteil mit NE5561/ULN8161 vor mir,
dessen Übertrager nervig surrte und der auch vor sich hin knackste. Die
erzeugten Spannungen sind deutlich mit Störimpulsen im Takt des
Schaltreglers verschmutzt. Ich habe wenig bis keine Erfahrungen mit der
Reparatur von SMPSen und finde nicht so recht einen Ansatzpunkt, was da
nicht stimmen könnte (oder ob's einfach nur schlecht designed ist).

Die Spannungen sind alle da, im Grunde làuft das Ding also, nur macht
das Geràt einige merkwürdige Fehler, für die ich die Störimpulse im
Verdacht habe. Ich habe jetzt einfach mal auf gut Glück hin den MOSFET
(BUZ71A), eine Leistungs-Shottky-Diode (6SK40) und den Elko der
5V-Versorgung - das ist die einzige der erzeugten Spannungen, die direkt
aus dem Übertrager gespeist wird, die anderen haben noch 78/79er
Dreibeiner vorgeschaltet - getauscht. Letzterer war anscheinend ein
Low-ESR-Typ, denn mit normalen Elkos tat sich nicht viel, mit einem
anderen Low-ESR (geklaut aus 'ner ausgedienten SMPS) ist das Surren
weniger geworden und das Knacksen ganz verschwunden. Die Spikes sind
aber immer noch deutlich da. Das PWM-IC habe ich auf die Schnelle nicht
bekommen, konnte es also noch nicht tauschen und dem Übertrager an sich
kann man ja nur schwer zu Leibe rücken, oder?

http://studiorepair.de/files/Xpander_SMPS.JPG
So sieht die Schaltung in etwa aus. Tatsàchlich ist die Sekundàrseite
des Netztrafos ohne Mittenanzapfung, hinter der vier 1N5400 als
Graetzbrücke hàngen. Der Rest der Schaltung stimmt anscheinend soweit
überein. Kann's am IC liegen, dass der MOSFET 'krachend' schaltet bzw.
angesteuert wird?

Grüße, Nik
 

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#1 Joerg
23/04/2009 - 23:35 | Warnen spam
Nikolaus Riehm wrote:
Ich habe hier ein Step-Down Schaltnetzteil mit NE5561/ULN8161 vor mir,
dessen Übertrager nervig surrte und der auch vor sich hin knackste. Die
erzeugten Spannungen sind deutlich mit Störimpulsen im Takt des
Schaltreglers verschmutzt. Ich habe wenig bis keine Erfahrungen mit der
Reparatur von SMPSen und finde nicht so recht einen Ansatzpunkt, was da
nicht stimmen könnte (oder ob's einfach nur schlecht designed ist).

Die Spannungen sind alle da, im Grunde làuft das Ding also, nur macht
das Geràt einige merkwürdige Fehler, für die ich die Störimpulse im
Verdacht habe. Ich habe jetzt einfach mal auf gut Glück hin den MOSFET
(BUZ71A), eine Leistungs-Shottky-Diode (6SK40) und den Elko der
5V-Versorgung - das ist die einzige der erzeugten Spannungen, die direkt
aus dem Übertrager gespeist wird, die anderen haben noch 78/79er
Dreibeiner vorgeschaltet - getauscht. Letzterer war anscheinend ein
Low-ESR-Typ, denn mit normalen Elkos tat sich nicht viel, mit einem
anderen Low-ESR (geklaut aus 'ner ausgedienten SMPS) ist das Surren
weniger geworden und das Knacksen ganz verschwunden. Die Spikes sind
aber immer noch deutlich da. Das PWM-IC habe ich auf die Schnelle nicht
bekommen, konnte es also noch nicht tauschen und dem Übertrager an sich
kann man ja nur schwer zu Leibe rücken, oder?

http://studiorepair.de/files/Xpander_SMPS.JPG
So sieht die Schaltung in etwa aus. Tatsàchlich ist die Sekundàrseite
des Netztrafos ohne Mittenanzapfung, hinter der vier 1N5400 als
Graetzbrücke hàngen. Der Rest der Schaltung stimmt anscheinend soweit
überein. Kann's am IC liegen, dass der MOSFET 'krachend' schaltet bzw.
angesteuert wird?




Wie sehen denn die Elkos auf der Sekundaerseite von T2 aus? Keramische
parallel haben die ja nicht spendiert ...

Gruesse, Joerg

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