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Schaltung analysieren

18/10/2012 - 19:59 von Ralf . K u s m i e r z | Report spam
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Moin!

Hat zufàllig jemand Lust, eine einfache Schaltung zu analysieren?

(Leider ziemlich bescheidene) Fotos:
<http://de.swoopshare.com/file/735c1...4f81db>
(komme frühestens morgen an den Patienten ran und somit an eine
Gelegenheit, bessere Bilder zu machen. Die Leiterplattenseite ist
spiegelverkehrt dargestellt, damit man nicht spiegelverkehrt denken
muß).

Worum es sich handelt:
Das ist so eine Art Steckernetzteil für die Ladeerhaltung von
Bleiakkus, umschaltbar auf Nennspannungen 2/6/12 V. Es soll dann
strombegrenzte (bis 600 mA) Konstantspannungen von 2,3/6,9/13,8 V am
Ausgang bereitstellen. Wenn Ausgangsstrom fließt, dann leuchtet die
grüne LED. Wenn der Akku am Ausgang falsch gepolt angeschlossen wird,
dann leuchtet die rote LED.

Ansicht des Geràts:
<http://de.swoopshare.com/file/1f7f7...dc4e6a>

Die vier schwarzen Dioden am linken Rand (eine senkrecht, vier
waagerecht) sind ein Brückengleichrichter, der Kondensator C1 ist ein
Ladekondensator 1000 µF/35 V. Links oben in der Ecke sitzt ein LM317,
im Originalzustand auf einem Kühlkörper.

Der Trafo hat vier sekundàre Ausgànge, das Wicklungsende ist bei dem
Buchstaben "K" links an den Gleichrichter geführt, die anderen drei
Anschlüsse werden vom Schiebeschalter ausgewàhlt und der andere
Eingang des Gleichrichters wird über die dicke schwarze diagonale
Leitung auf der Leiterplattenseite zum Schalter geführt.

Erwarten würde ich, daß der Schalter (den ich als "Übeltàter" im
Verdacht habe - das Geràt funktioniert natürlich nicht (mehr))
außerdem noch einen zweiten Schaltkontakt hat, der die Referenz des
Spannungsreglers über eine Reihenschaltung von Widerstànden im
Verhàltnis 1:1:4:5,04 umschaltet und dadurch die Ausgangsspannungen
einstellt. Das restliche Hühnerfutter müßte dafür da sein, die
Verpolung zu handlen bzw. die grüne LED anzusteuern.

(Und ja, /etwas/ mehr Informationen (Bauteilebeschriftungen, nicht
erkennbare Farben) wàren nicht schlecht, aber vielleicht kennt einfach
jemand die Schaltung und hat den Schaltplan zur Hand.)

Was vorgefallen ist: Das Ding hat im Dauerbetrieb jahrelang
funktioniert. Dann stellte ich fest, daß die angeschlossene Batterie
zickte - Inspektion ergab "trockengefallen". Ursache war ein zu hohe
Ausgangsspannung - 8,4 anstatt 6,9 V. Dann hatte ich an dem Geràt
rumgemessen (am Schalter gewackelt), plötzlich hatte es gar keine
Auzsgangsspannung mehr. Spannung an C1 ist aber vorhanden - weiß
gerade nicht, ob sie auch umgeschaltet wird.

(Im Grunde lohnt sich die Bastelei nicht: Das Ding hat mal 6,99 bei
Lidl gekostet - bloß gibt's das nicht mehr, Alternativen sind deutlich
teurer. Falls es der Schalter sein sollte, habe ich wohl verloren:
Passenden Ersatz dürfte es nicht geben.)

Ideen?


Gruß aus Bremen
Ralf
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphàre Autor bißchen Ellipse Emission
gesamt hàltst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie
nàmlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus
 

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#1 Helmut Wabnig
18/10/2012 - 20:34 | Warnen spam
On Thu, 18 Oct 2012 19:59:48 +0200, "Ralf . K u s m i e r z"
wrote:

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Moin!

Hat zufàllig jemand Lust, eine einfache Schaltung zu analysieren?

(Leider ziemlich bescheidene) Fotos:
<http://de.swoopshare.com/file/735c1...4f81db>
(komme frühestens morgen an den Patienten ran und somit an eine
Gelegenheit, bessere Bilder zu machen. Die Leiterplattenseite ist
spiegelverkehrt dargestellt, damit man nicht spiegelverkehrt denken
muß).

Worum es sich handelt:
Das ist so eine Art Steckernetzteil für die Ladeerhaltung von
Bleiakkus, umschaltbar auf Nennspannungen 2/6/12 V. Es soll dann
strombegrenzte (bis 600 mA) Konstantspannungen von 2,3/6,9/13,8 V am
Ausgang bereitstellen. Wenn Ausgangsstrom fließt, dann leuchtet die
grüne LED. Wenn der Akku am Ausgang falsch gepolt angeschlossen wird,
dann leuchtet die rote LED.

Ansicht des Geràts:
<http://de.swoopshare.com/file/1f7f7...dc4e6a>

Die vier schwarzen Dioden am linken Rand (eine senkrecht, vier
waagerecht) sind ein Brückengleichrichter, der Kondensator C1 ist ein
Ladekondensator 1000 µF/35 V. Links oben in der Ecke sitzt ein LM317,
im Originalzustand auf einem Kühlkörper.

Der Trafo hat vier sekundàre Ausgànge, das Wicklungsende ist bei dem
Buchstaben "K" links an den Gleichrichter geführt, die anderen drei
Anschlüsse werden vom Schiebeschalter ausgewàhlt und der andere
Eingang des Gleichrichters wird über die dicke schwarze diagonale
Leitung auf der Leiterplattenseite zum Schalter geführt.

Erwarten würde ich, daß der Schalter (den ich als "Übeltàter" im
Verdacht habe - das Geràt funktioniert natürlich nicht (mehr))
außerdem noch einen zweiten Schaltkontakt hat, der die Referenz des
Spannungsreglers über eine Reihenschaltung von Widerstànden im
Verhàltnis 1:1:4:5,04 umschaltet und dadurch die Ausgangsspannungen
einstellt. Das restliche Hühnerfutter müßte dafür da sein, die
Verpolung zu handlen bzw. die grüne LED anzusteuern.

(Und ja, /etwas/ mehr Informationen (Bauteilebeschriftungen, nicht
erkennbare Farben) wàren nicht schlecht, aber vielleicht kennt einfach
jemand die Schaltung und hat den Schaltplan zur Hand.)

Was vorgefallen ist: Das Ding hat im Dauerbetrieb jahrelang
funktioniert. Dann stellte ich fest, daß die angeschlossene Batterie
zickte - Inspektion ergab "trockengefallen". Ursache war ein zu hohe
Ausgangsspannung - 8,4 anstatt 6,9 V. Dann hatte ich an dem Geràt
rumgemessen (am Schalter gewackelt), plötzlich hatte es gar keine
Auzsgangsspannung mehr. Spannung an C1 ist aber vorhanden - weiß
gerade nicht, ob sie auch umgeschaltet wird.

(Im Grunde lohnt sich die Bastelei nicht: Das Ding hat mal 6,99 bei
Lidl gekostet - bloß gibt's das nicht mehr, Alternativen sind deutlich
teurer. Falls es der Schalter sein sollte, habe ich wohl verloren:
Passenden Ersatz dürfte es nicht geben.)

Ideen?



Da kann eigentlich nix kaputtgehen :-)


w.

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