Schaltung DC/DC-Wandler +30V auf -50V/600mA

08/01/2010 - 19:20 von Rafael Deliano | Report spam
Da ich normalerweise sowas nie mache fehlt mir etwas
der Marktüberblick bezüglich Schaltungen, Bauteile.
Aber da es hier ja Leute mit viel Übung in dem Bereich
gibt ...
* Es werden nur 1-2 Geràte gebaut:
Anwendung ist ein Programmiergeràt für antike 1702A EPROMs.
* Die Eingangsspannung ist +30V, kommt geregelt aus Labornetzteil
Wegen der +26V Programmierspannung für andere EPROMs ist
diese Versorgungsspannung sinnvoll.
* es werden zwei Inverter benötigt die vorzugsweise möglichst
gleiche Schaltung, ICs, Transistoren, Drosseln haben sollten.
* bedrahtete, gàngige Bauteile ( Reichelt, Conrad,
ebay ) bevorzugt. Dito ICs die man in 5 Jahren nochmal
kaufen kann.
* der eine Wandler soll -47V / 600mA max machen
der andere -9,5V / 60mA max
* Ripple ist relativ unkritisch. Die -47V sind -46 ... -48V.
* Grundlast ist nicht viel da wenn EPROM nicht aktiviert ist,
wird man wohl Zusatzschaltung bauen müssen.
* Feinabgleich für die Spannung sollte als DC-Signal
zugeführt werden. D.h. 1702A EPROM will -47V aber MM5204 EPROM
will -49V. Die DC/DC-Wandler sind auf der Grundplatine,
die Potis sind auf der Adapterplatine für den EPROM-Typ.
Sollte also als DC-Spannung übergeben werden, abgeleitet
z.B. von 5V Versorgungsspannung.

Ist ein uA78S40 mit externem Schalttransitor immer noch gute
Wahl ? Gibts da einen "europàischeren" Transistor als den
im Datenblatt vorgesehenen 2N5003 ?
Ich würde nicht die interne Referenzspannungsquelle 1,25V
verwenden sondern eine àhnliche externe variable Spannung
zuführen.

MfG JRD
 

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#1 Joerg
08/01/2010 - 20:01 | Warnen spam
Rafael Deliano wrote:
Da ich normalerweise sowas nie mache fehlt mir etwas
der Marktüberblick bezüglich Schaltungen, Bauteile.
Aber da es hier ja Leute mit viel Übung in dem Bereich
gibt ...
* Es werden nur 1-2 Geràte gebaut:
Anwendung ist ein Programmiergeràt für antike 1702A EPROMs.
* Die Eingangsspannung ist +30V, kommt geregelt aus Labornetzteil
Wegen der +26V Programmierspannung für andere EPROMs ist
diese Versorgungsspannung sinnvoll.
* es werden zwei Inverter benötigt die vorzugsweise möglichst
gleiche Schaltung, ICs, Transistoren, Drosseln haben sollten.
* bedrahtete, gàngige Bauteile ( Reichelt, Conrad,
ebay ) bevorzugt. Dito ICs die man in 5 Jahren nochmal
kaufen kann.
* der eine Wandler soll -47V / 600mA max machen
der andere -9,5V / 60mA max
* Ripple ist relativ unkritisch. Die -47V sind -46 ... -48V.
* Grundlast ist nicht viel da wenn EPROM nicht aktiviert ist,
wird man wohl Zusatzschaltung bauen müssen.
* Feinabgleich für die Spannung sollte als DC-Signal
zugeführt werden. D.h. 1702A EPROM will -47V aber MM5204 EPROM
will -49V. Die DC/DC-Wandler sind auf der Grundplatine,
die Potis sind auf der Adapterplatine für den EPROM-Typ.
Sollte also als DC-Spannung übergeben werden, abgeleitet
z.B. von 5V Versorgungsspannung.




Sieh Dir mal diesen Chip an:

http://www.linear.com/pc/downloadDo...e757fa.pdf

Das Prinzip wird in Figure 10 gezeigt. Der Feedback Pin FBX kann
negative Spannungen direkt verarbeiten. Der Vorteil des LT3757 ist, dass
Du den in LTSpice durchsimulieren kannst, es gibt von LTC
Musterschaltungen fertig aus der Dose. Negativ habe ich mit dem noch
nichts gemacht, aber andere eklige unorthodoxe Designs und alle
funktionieren jetzt gusseisern so wie simuliert. Diese kleinen Gehaeuse
sind allerdings fies zu loeten, Pad unter dem Chip und so.


Ist ein uA78S40 mit externem Schalttransitor immer noch gute
Wahl ? Gibts da einen "europàischeren" Transistor als den
im Datenblatt vorgesehenen 2N5003 ?
Ich würde nicht die interne Referenzspannungsquelle 1,25V
verwenden sondern eine àhnliche externe variable Spannung
zuführen.




Das ueberlasse ich anderen, bin zu weit weg um zu sagen was es bei Euch
so zu kaufen gibt. Aber 47V/600mA wird mit dem 78S40 etwas muehselig.

Falls Du wenig Zeit zum Basteln hast, es gibt auch Netz -> 48V Wandler
fuer den Telco/Industrie Bereich die einen isolierten Ausgang haben.

Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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