Schaltung für Loop-Antenne

20/11/2014 - 09:01 von st_schemel | Report spam
Hallo,

ich habe mich in letzter Zeit etwas mit dem KW-Empfang mittels abgestimmter Loop-Antenne beschàftigt.
Nach einigen Experimenten hat sich folgende Konstruktion als ganz brauchbar erwiesen:
Loop-Durchmesser: 0,75m
6x2,5mm² (Lautsprecherkabel) parallel, nicht abgeschirmt
2-stufiger Impedanzwandler mit bipolaren HF-Transistoren (hatte ich gerade in der Bastelkiste), ergibt dann auch 2M Eingangsimpedanz

Dazu habe ich noch ein paar Fragen:
welche Verbesserung bringt der Einsatz von MOSFets?
Wie wirkt sich eine Abschirmung aus? Bringt das was?

Hat schon mal jemand versucht, diese schon per se symmetrische Antenne auch symmetrisch an den Empfànger anzukoppeln und die Abschirmung nur zum Verhindern des Eindringens von Störstrahlung und nicht zum Signaltransport zu benutzen (wie bei professionellen Mikrofonleitungen)? Das würde dann einen komplett symmetrischen Impedanzwandler und 2 geschirmte Leitungen zum Receiver voraussetzen... So in etwa wie hier beschrieben (ist jetzt zwar ab 40 MHz zum Betrieb von Autoantennen, für meinen Zweck sollte es auch funktionieren):

http://athene.bibl.unibw-muenchen.d.../85279.pdf

Die Empfindlichkeit ist in Ordnung, nur die Störeinstrahlungen sind mir noch zu hoch.

Viele Grüße
Steffen
 

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#1 Chr. Maercker
20/11/2014 - 10:00 | Warnen spam
wrote:
Dazu habe ich noch ein paar Fragen:
welche Verbesserung bringt der Einsatz von MOSFets?



Höherer Eingangswiderstand. Ich habe in den 1980ern eine digitiale
Frequenzanzeige für einen röhrenbestückten Allwellenempfànger (Erfurt
T188) gebaut. Nur mit einer FET-Eingangsstufe und einem
Koppelkondensator < 1pF war es möglich, so wenig vom Oszillatorsignal
abzuzapfen, dass die Schwingungen nicht aussetzten. Direkte Ankopplung
von TTL-Gattern oder Bipolar-Transistoren war völlig aussichtslos.
MOSFET wàre auch denkbar gewesen, gab es aber damals im Ostblock nix
HF-taugliches, außerdem waren mir die Dinger zu empfindlich.

Wie wirkt sich eine Abschirmung aus? Bringt das was?



Abschirmung von was? Antennenleitung | Eingangsstufe? Falls Störsignale
in der Umgebung auftreten, sollte sich testen lassen, ob und wie stark
die von einer Abschirmung gedàmpft werden. Wichtiger ist aber wohl
"HF-dichte" Stromversorgung.

Hat schon mal jemand versucht, diese schon per se symmetrische Antenne auch symmetrisch an den Empfànger anzukoppeln und die Abschirmung nur zum Verhindern des Eindringens von Störstrahlung und nicht zum Signaltransport zu benutzen (wie bei professionellen Mikrofonleitungen)? Das würde dann einen komplett symmetrischen Impedanzwandler und 2 geschirmte Leitungen zum Receiver voraussetzen... So in etwa wie hier beschrieben (ist jetzt zwar ab 40 MHz zum Betrieb von Autoantennen, für meinen Zweck sollte es auch funktionieren):



Nein, der o.g. Rx hatte Koax-Eingang.

http://athene.bibl.unibw-muenchen.d.../85279.pdf

Die Empfindlichkeit ist in Ordnung, nur die Störeinstrahlungen sind mir noch zu hoch.



BTW: Das Ganze ist für Amateurfunk? Sonst ist doch auf KW fast nichts
Interessantes mehr zu hören.


CU Chr. Maercker.

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