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In Schichten aufgebautes Faltobjekt ergibt "Robobees"

17/02/2012 - 15:52 von Karl-Ludwig Diehl | Report spam
Hallo allerseits,


an der Harvard University haben Forscher Flugobjekte
winziger Groesse entwickelt, die an Insekten erinnern.
Den Herstellungsprozess kann man sich hier ansehen:

http://www.techeblog.com/index.php/...botic-bees

Ein in Schichten aufgebautes Basiselement, das sich
in grossen Mengen produzieren laesst, erlaubt es, das
Flugobjekt durch einfaches Zusammenfalten herzustellen.

Empfindliche Sensoren, Mikroprozessoren und hochwer-
tigste Mikroenergiespeichereinheiten sollen es dem Ge-
raet erlauben zu fliegen und Aufgaben fuer den Menschen
zu uebernehmen.

Die Harvard University informiert so darueber:

http://www.msvlsi.seas.harvard.edu/...h/robobees
http://www.msvlsi.seas.harvard.edu/...for-robots

"In prototypes, 18 layers of carbon fiber, Kapton (a plastic
film), titanium, brass, ceramic, and adhesive sheets have
been laminated together in a complex, laser-cut design.
The structure incorporates flexible hinges that allow the
three-dimensional product—just 2.4 millimeters tall—to
assemble in one movement, like a pop-up book."

aus:

http://www.seas.harvard.edu/news-ev...ing-robots

Was die Mikroenergiespeicher bereits leisten koennen,
also wie lange der Energievorrat reicht, wird offensicht-
lich nicht beschrieben. Weiss jemand, wie weit man da-
rin ist?

Ab wann solche Mikroflugobjekte einsetzbar sind, scheint
auch noch unklar zu sein. Wer hat mehr Wissen dazu?

Den praktischen Nutzen stellt man sich so vor:

"Coordinated agile robotic insects can be used for a variety
of purposes including
- autonomously pollinating a field of crops;
- search and rescue (e.g., in the aftermath of a natural di-
saster); - hazardous environment exploration;
- military surveillance;
- high resolution weather and climate mapping; and
- traffic monitoring."

aus:

http://robobees.seas.harvard.edu/

Die Idee der Herstellung in Schichten, die so gestanzt
sind, dass sie schnell aufgefaltet werden koennen, ist
wirklich verblueffend gut.

Karl-Ludwig Diehl
http://vub-virtuelleuniversittfrdas...gspot.com/


zugleich an:
de.sci.ing.elektrotechnik, de.sci.electronics
 

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#1 Marte Schwarz
17/02/2012 - 17:02 | Warnen spam
Hi Karl-Ludwig,

an der Harvard University haben Forscher Flugobjekte
winziger Groesse entwickelt, die an Insekten erinnern.
Den Herstellungsprozess kann man sich hier ansehen:

http://www.techeblog.com/index.php/...botic-bees



Irgendwie schon cool...

Empfindliche Sensoren, Mikroprozessoren und hochwer-
tigste Mikroenergiespeichereinheiten sollen es dem Ge-
raet erlauben zu fliegen und Aufgaben fuer den Menschen
zu uebernehmen.



Aber sicher, es muss sichdoch jemand finden, dem so was nützen können
soll, sonst gibts jetzt kein Geld mehr, um weiterzuforschen...

"Coordinated agile robotic insects can be used for a variety
of purposes including
- autonomously pollinating a field of crops;



Sicher doch... braucht man, schließlich sind schon viele Bienen
ominöserweise gestorben... Die Kameras werden wahrscheinlich auch
demnàchst ausgeklappt...

- search and rescue (e.g., in the aftermath of a natural di-
saster); - hazardous environment exploration;



Wer will nicht von einem Robotterschwarm mal gerettet werden...

- military surveillance;



Immer eine gute Adresse für Forschungsgelder...

- high resolution weather and climate mapping; and
- traffic monitoring."



Oh ja, auch ein Thema, das gerade die politiker bewegt.
Man könnte denen doch noch beibringen, wie sie gegen Herzinfarkte oder
Krebs was machen könnten da machen die Leute auch gern den
Geldbeutel auf...

Marte

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