Schlanke Alternative zu Atmelstudio?

03/03/2014 - 17:29 von Peter Heitzer | Report spam
Am WE erstand ich am Flohmarkt einen Eval Kit "Atmel SAM4L Xplained Pro".
Da ich u.A. kein passendes USB-Kabel (Micro USB) zur Hand hatte,
nahm ich das Teil mit an die Uni, um die Funktion des Kits zu überprüfen.
Ein USB Kabel konnte ich mir ausleihen.
Nachdem ich die über 500 MiB für Atmelstudio 6.2 heruntergeladen hatte
und installierte, wurde noch übers Web weitere mehr als 100 MiB von
MS für Visual Studio Shell heruntergeladen. Nach einiger Zeit
und notwendigem Update für einen Teil der USB Treiber, gelang es
mir schliesslich, ein kleines Programm, das die LED am Kit blinken
làsst, auf das Flash des µC zu bringen.
Die IDE fühlte sich auf einem Dualcore it 4 GiB RAM àusserst zàh an.
Auf meinem XP Notebook zu Hause mit 768 MiB RAM und AFAIR 1.8 GHz
CPU brauche ich das wohl gar nicht erst probieren.
Gefragt ist also eine einfachere Methode zum Programmieren des Kits.
Mir reichte die ARM Toolchain und eine Möglichkeit das Programmierinterface
per Kommandozeile einzubinden. Einen einfachen Editor für die Quelltexte
und ein Makefile zöge ich der IDE vor.

Gibt es eine Möglichkeit, den uC auf dem Kit auch ohne Atmelstudio zu
programmieren?


Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de
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#1 Michael Schwingen
03/03/2014 - 18:50 | Warnen spam
On 2014-03-03, Peter Heitzer wrote:
Gefragt ist also eine einfachere Methode zum Programmieren des Kits.
Mir reichte die ARM Toolchain und eine Möglichkeit das Programmierinterface
per Kommandozeile einzubinden. Einen einfachen Editor für die Quelltexte
und ein Makefile zöge ich der IDE vor.



Da ist wohl selberbasteln angesagt. Coocox könnte als Start für eine IDE
unter Windows gehen, alternativ ein nacktes Eclipse.

Compiler gibt es hier:
https://launchpad.net/gcc-arm-embedded

Bleibt die Frage, was für ein Debuginterface auf dem Board ist - sprich: mit
welchem Tool bekommt man das binary geflasht?

OpenOCD unterstützt diverse USB-Debuginterfaces - zur Not (wenn Du wirklich
auf Dauer was mit den Cortex-Teilen machen willst) sollte ein ST-Link (z.B.
auf einem STM32F103-nucleo) auch Fremdprodukte per SWD ansprechen können,
falls das, was Atmel da verbaut, nur mit deren Monster-IDE zusammenspielt -
das habe ich aber noch nicht probiert, für einen LPC812 steht das hier noch
auf der Todo-Liste.

cu
Michael

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