Schlumberger gibt Ergebnisse des ersten Quartals 2016 bekannt

29/04/2016 - 10:33 von Business Wire

Schlumberger gibt Ergebnisse des ersten Quartals 2016 bekanntUmsätze in Höhe von 6,5 Milliarden US-Dollar nahmen gegenüber dem Vorquartal um 16 Prozent ab Gewinn je Aktie von 0,40 US-Dollar ohne Belastungen und Gutschriften 38 Prozent niedriger gegenüber Vorquartal 7,1 Millionen Aktien während des Quartals für 475 Millionen US-Dollar zurückgekauft Vierteljährliche Dividende von 0,50 US-Dollar je Aktie genehmigt Cameron-Fusion am 1. April 2016 abgeschlossen.

Schlumberger Limited (NYSE:SLB) hat heute die Ergebnisse für das erste Quartal 2016 ausgewiesen.

   
(Angaben in Millionen US-Dollar, außer Angaben je Aktie)
Dreimonatszeitraum bis     Veränderung
31. März 2016     31. Dez. 2015     31. März 2015 gegenüber Vorquartal     gegenüber Vorjahr
Umsatz $ 6.520 $ 7.744 $ 10.248 -16 % -36 %
Betriebsergebnis vor Steuern 901 1.288 1.993 -30 % -55 %
Schlumberger-Nettogewinn, ohne Belastungen und Gutschriften* 501 819 1.358 -39 % -63 %
Verwässerter Gewinn je Aktie, ohne Belastungen und Gutschriften* $ 0,40 $ 0,65 $ 1,06 -38 % -62 %
Operative Marge vor Steuern 13,8 % 16,6 % 19,4 % -281 bps -563 bps
 
Umsätze in Nordamerika $ 1.464 $ 1.955 $ 3.222 -25 % -55 %
Betriebsgewinn (-verlust) vor Steuern in Nordamerika (10 ) 139 416 -107 % -102 %
Operative Marge vor Steuern in Nordamerika -0,7 % 7,1 % 12,9 % -777 bps -1.357 bps
 
Internationale Umsätze $ 4.979 $ 5.714 $ 6.889 -13 % -28 %
Internationales Betriebsergebnis vor Steuern 1.062 1.259 1.661 -16 % -36 %
Internationale operative Marge vor Steuern 21,3 % 22,0 % 24,1 % -70 bps -277 bps
 

*

Der Schlumberger-Nettogewinn ohne Belastungen und Gutschriften belief sich im ersten Quartal 2015 auf 975 Millionen US-Dollar. Der Schlumberger-Nettoverlust einschließlich Belastungen und Gutschriften belief sich im vierten Quartal 2015 auf 1,016 Milliarden US-Dollar. Verwässerter Gewinn je Aktie für das erste Quartal 2015 einschließlich Belastungen und Gutschriften betrug 0,76 US-Dollar. Der Verlust je Aktie für das vierte Quartal 2015 einschließlich Belastungen und Gutschriften betrug 0,81 US-Dollar. Im ersten Quartal 2016 sind weder Belastungen noch Gutschriften auszuweisen. Weitere Einzelheiten finden Sie im Abschnitt „Belastungen und Gutschriften”.

 

Der Vorstandsvorsitzende und CEO von Schlumberger, Paal Kibsgaard, sagte dazu: „Während des ersten Quartals 2016 waren der Rückgang der weltweiten Tätigkeiten und die Störungen der Tätigkeiten so hoch wie nie zuvor, da die Branche eindeutig in eine umfassende Liquiditätskrise geraten war. Die eingeplanten Explorations- und Förderausgaben (Exploration & Production, E&P) sanken erneut und haben unsere Betriebsergebnisse erheblich beeinträchtigt. Angesichts des Ausmaßes und der unregelmäßigen Art der Störungen der Tätigkeiten wird davon ausgegangen, dass sich diese Situation im Laufe des nächsten Quartals weiterhin verschlechtern wird.

„Der Rückgang der Umsätze im ersten Quartal um 16 Prozent war einer der steilsten vierteljährlichen Rückgänge, die wir seit Beginn des Abwärtstrends verbuchen konnten. Dies wurde verursacht durch ein anhaltendes Sinken der Tätigkeiten und anhaltenden Preisdruck überall in unseren internationalen Tätigkeiten sowie aufgrund von Projektverzögerungen, Auftragskündigungen und Störungen von Tätigkeiten. Die Umsätze in Nordamerika sanken gegenüber dem Vorquartal um 25 Prozent, da die Zahl der Bohranlagen auf dem US-amerikanischen Festland um 31 Prozent zurückging, nachdem die Budgets der Kunden gekürzt wurden. Zum Ende des Quartals war die Zahl der Bohranlagen auf dem US-amerikanischen Festland auf etwa 400 gesunken. Dies bedeutet einen Rückgang um 80 Prozent gegenüber dem Spitzenwert im Oktober 2014. Die internationalen Umsätze gingen aufgrund einer Kombination von Kürzungen bei den Budgets der Kunden, Störungen der Tätigkeiten, saisonal bedingten Verlangsamungen im Winter und anhaltenden Preisdrucks um 13 Prozent zurück. Der Rückgang der internationalen Umsätze war in der Region Europa/GUS/Afrika am stärksten ausgeprägt, wo die saisonal bedingt niedrigeren Ergebnisse durch den weiter schwächer werdenden russischen Rubel verschärft wurden. Die Umsätze in den Regionen Lateinamerika und Naher und Mittlerer Osten und Asien sanken ebenfalls deutlich.

„Bei den Geschäftssegmenten gingen die Umsätze der Gruppen Drilling und Reservoir Characterization im ersten Quartal gegenüber dem Vorquartal aufgrund anhaltend geringerer Nachfrage nach explorations- und entwicklungsbezogenen Produkten und Services um 16 beziehungsweise 20 Prozent zurück, da die Budgets der Kunden weiter gesenkt wurden. Die Umsätze der Production Group gingen aufgrund geringerer Druckpumpen-Services in Nordamerika insgesamt um 11 Prozent zurück.

„Wie bereits bekannt gegeben, wurde die Cameron-Fusion am 1. April 2016 abgeschlossen. Cameron ist jetzt neben den bisherigen Gruppen Reservoir Characterization, Drilling und Production die vierte Schlumberger-Produktgruppe. Die Umsätze von Cameron beliefen sich im ersten Quartal auf 1,6 Milliarden US-Dollar.

„Inzwischen gehen die Kürzungen bei den E&P-Ausgaben weiter. Aktuelle Erhebungen zu den Ausgaben für 2016 zeigen jetzt stärkere Rückgänge als bisher prognostiziert. Die Reduzierungen der weltweiten Ausgaben im Jahr 2016 liegen bald bei 25 Prozent, was Reduzierungen zwischen 40 und 50 Prozent in Nordamerika und etwa 20 Prozent international entspricht.

„In dieser Situation bleibt unsere Gesamtprognose für die Ölmärkte unverändert, wobei sich das Verhältnis von Angebot und Nachfrage im restlichen Jahr wohl noch straffen wird. Obwohl neue Exporte aus dem Iran und wachsende weltweite Ölbestände die Ölpreise zu Beginn des Quartals nach unten drückten, sind die Preise aufgrund der zugrundeliegenden Markttrends, Störungen des Angebots und Gesprächen über ein Einfrieren der Förderung wieder sprungartig ungefähr auf die 40-Dollar-Grenze angestiegen. Die Prognosen für das Wachstum der Nachfrage bleiben gleichmäßig, während die OPEC-Förderniveaus seit Mitte 2015 im Wesentlichen gleich geblieben sind. Die Förderung in Nordamerika geht weiterhin zurück, da die Auswirkungen des Rückgangs ausgeprägter werden, während die ausgereifte Förderung außerhalb der OPEC-Länder in einigen Regionen ebenfalls zurückgeht.

„Beim Umgang mit dieser Situation konzentrieren wir uns weiterhin darauf, den Marktanteil mit der Profitabilität abzugleichen, und arbeiten gleichzeitig daran, die Kernkompetenzen des Unternehmens langfristig in bestmöglicher Weise beizubehalten. Wir werden die Kosten und Ressourcen weiterhin auf die Tätigkeiten abstimmen und gleichzeitig angesichts der Unvorhersehbarkeit des aktuellen Marktes beim erneuten Hinzufügen von Kapazitäten vorsichtig sein.

„Mitten in einem sich intensivierenden Abwärtstrend, der bereits das siebte Quartal erreicht hat, sind wir weiterhin optimistisch und zuversichtlich bezüglich der mittelfristigen Prognose für Schlumberger. Dank unserer beispiellosen Fähigkeit, Bargeld in der Branche für Ölfeld-Services zu generieren, können wir Kapital aus einer Reihe bedeutender Geschäftsmöglichkeiten schlagen und unseren Aktionären gleichzeitig weiterhin durch Dividenden und Aktienrückkäufe Bargeld auszahlen. In Verbindung mit den strategischen Zügen, die wir unternommen haben – etwa der Cameron-Fusion – sind wir dadurch in einer sehr guten Position, sobald die Märkte sich wieder erholen.”

Sonstige Ereignisse

In diesem Quartal kaufte Schlumberger 7,1 Millionen Stammaktien zu einem Durchschnittspreis von je 67,34 US-Dollar für insgesamt 475 Millionen US-Dollar zurück.

Am 24. März 2016 gab Schlumberger die Übernahme von Meta Downhole Limited bekannt, einem britischen Unternehmen für Ingenieurwesen und Services, das Technologien und Expertise für Schrägbohrloch-Isolierlösungen für Metall auf Metall bei Anwendungen für die Bohrlochintegrität anbietet.

Am 31. März 2016 übernahm Schlumberger die Firma Asset Development & Improvement Ltd., ein führendes britisches Beratungsunternehmen für die Erdöl- und Erdgasindustrie.

Am 1. April 2016 schloss Schlumberger seine Fusion mit der Cameron International Corporation (Cameron) ab. Mit der Transaktion werden zwei sich ergänzende Technologie-Portfolios zu einem Produkt- und Serviceangebot („pore to pipeline”) kombiniert. Die Fusion wird durch die Integration des Reservoir- und Bohrloch-Know-hows von Schlumberger mit den Bohrturm- und Oberflächenanlagen, der Flusskontroll- und Verarbeitungstechnologie von Cameron zu technologiegetriebenem Wachstum führen. Daraus werden die ersten Komplettsysteme für Bohrung und Förderung der Branche geschaffen, die dank Schlumbergers Know-how im Bereich Ausstattung, Datenverarbeitung, Kontrollsoftware und Systemintegration ermöglicht werden.

Am 5. April 2016 gab Schlumberger den Abschluss seines Übernahmeangebots im Wert von 1,24 Milliarden US-Dollar für die ausstehenden Schuldverschreibungen von Cameron bekannt.

Am 12. April 2016 gab Schlumberger bekannt, dass das Unternehmen seine Tätigkeiten in Venezuela zurückschrauben wird, um das operative Geschäft in Einklang mit dem Inkasso zu bringen. Diese Maßnahme erfolgt aufgrund ungenügender Zahlungseingänge in den letzten Quartalen sowie aufgrund mangelhafter Fortschritte beim Ergreifen neuer Schritte zur Verbesserung des Einzugs von Forderungen. Der Rückgang der Tätigkeitsniveaus hat begonnen und wird in enger Abstimmung mit sämtlichen Kunden in Venezuela vorgenommen, so dass jene Kunden mit positivem Cashflow weiterhin betreut werden können, während die Tätigkeiten für andere Kunden auf sichere und geordnete Weise eingestellt werden können.

Am 20. April 2016 stimmte der Vorstand (das Board of Directors) des Unternehmens einer vierteljährlichen Dividende von 0,50 US-Dollar je in Umlauf befindlicher Stammaktie zu, zahlbar am 8. Juli 2016 an zum 1. Juni 2016 eingetragene Aktieninhaber.

Nordamerika

Die Umsätze in Nordamerika in Höhe von 1,5 Milliarden US-Dollar sanken im ersten Quartal gegenüber dem Vorquartal um 25 Prozent. während die Zahl der Bohranlagen auf dem US-amerikanischen Festland um 31 Prozent zurückging und die E&P-Budgets der Kunden weiter reduziert wurden. Die Umsätze auf dem Festland sanken aufgrund geringerer Tätigkeiten, anhaltenden Preisdrucks und des frühen Frühjahrsbeginns in Kanada um 29 Prozent. Die Offshore-Umsätze sanken aufgrund reduzierter Tätigkeiten, Projektverzögerungen und geringerer Umsätze aus seismischen Multiclient-Lizenzen um 18 Prozent.

Die operative Marge vor Steuern in Nordamerika ging gegenüber dem Vorquartal um 777 Basispunkte (bps) auf -1 Prozent zurück, da sich der Abwärtstrend intensivierte, was zu weiteren Kürzungen bei den E&P-Ausgaben führte, und da sofortige Kostenanpassungen durch ausgedehnte Störungen des Betriebs verhindert wurden. Während der Fokus weiterhin darauf lag, den Marktanteil und die Profitabilität auszugleichen, wurde die Ökonomie vorübergehender Einstellungen des Betriebs mit den Kosten der Aufrechterhaltung von Ressourcen abgewogen. Infolgedessen nahm der Rückgang der operativen Marge gegenüber dem Vorquartal von 20 auf 30 Prozent zu. Wir werden die Servicekapazität weiterhin auf die Tätigkeiten abstimmen und gleichzeitig die langfristigen operativen und technischen Kapazitäten erhalten, und wir werden außerdem bei der Hinzunahme von Kapazitäten vorsichtig bleiben, sobald sich bei den Tätigkeiten Anzeichen einer Erholung zeigen.

Im ersten Quartal trugen integrierte Services und neue Technologien von Schlumberger zur Steigerung der Förderung und der betrieblichen Effizienz in Nordamerika bei.

Auf dem US-amerikanischen Festland begründeten das National Energy Technology Laboratory des US-Energieministeriums und seine Partner, die West Virginia University, der Betreiber Northeast Natural Energy LLC und die Ohio State University das Marcellus Shale Energy and Environment Laboratory (MSEEL) Consortium, um die unkonventionelle Erdgasförderung in Bohrlöchern im Marcellus-Schiefergebiet zu überwachen. Schlumberger wurde als alleiniger Anbieter von Technologien und Services ausgewählt, mit dem Ziel, die langfristigen Förderergebnisse und die ökologischen und sozialen Auswirkungen der Bohrung besser zu verstehen sowie das Schutzmanagement und die Strategien für Bohrverfahren bei zukünftigen unkonventionellen Entwicklungen in der Region zu optimieren. Schlumberger Integrated Production Services hat ein einzigartiges Stimulationsprogramm konzipiert, mit dem die Bohrlochabdeckung maximiert werden konnte. Zu den Wireline-Technologien zählten der photorealistische Reservoirgeologie-Service Quanta Geo* und der Service XL-Rock* für großvolumige rotierende Seitenwandbohrungen zur Ermittlung eines bevorzugten seitlichen Landeziels. Durch eine Kombination von Technologien von Drilling & Measurements, insbesondere des steuerbaren rotierenden Systems mit schneller Ansprechzeit PowerDrive Archer*, des akustischen Schiefer-Bewertungsservice SonicPacer* und des Service für die Platzierung von Bohrungen PayZone Steering* konnten die horizontalen Bohrlöcher im Zielabschnitt begrenzt werden, während die Services für die Bohrlochintegrität von Invizion* für eine effektive Zonenisolierung sorgten. Außerdem wurden mit dem System für die Sicherung der Platzierung von MSS-Stützmitteln WellWatcher Contact* die verteilte Temperatur und akustische Daten während des Fracturing in Echtzeit gemessen, um die Einheitlichkeit der Platzierung der Stützmittel zu verifizieren. Die Projektbohrungen konnten erfolgreich abgeschlossen werden, und die Förderung läuft jetzt – mit ermutigenden ersten Ergebnissen.

Auf dem US-amerikanischen Festland nutzte der Bereich Well Services den Fracturing-Service BroadBand Sequence* beim erneuten Fracturing mehrerer Bohrungen für Enerplus Resources im Williston-Becken im Osten Montanas und im Westen North Dakotas. Technische Experten aus verschiedenen Produktlinien, die in einem Production Technology Integration Center arbeiten, unterstützten den Kunden bei der Auswahl und Klassifizierung der in Frage kommenden Bohrlöcher. Mit BroadBand*-Technologie konnten die Herausforderungen überwunden werden, die sich durch das exponierte Bohrloch und die Notwendigkeit einer effektiven Umleitung stellten. Dazu wurden Frakturen im Bohrloch der Reihe nach isoliert, damit jeder Cluster in jeder Zone gebrochen wurde und zur Förderung des Bohrlochs beitrug. Ein Mischfluid mit geringer Viskosität aus der BroadBand-Produktgruppe unkonventioneller Reservoir-Abschlussservices sorgte für eine adäquate Stützmittelanbringung und für die Vermeidung von Screenouts oder der unerwünschten Ablagerung von Sand im gesamten Seitenabschnitt. Die Analyse des Frakturverlaufs in den Bohrungen nach dem Auftrag zeigte, dass man auf neues Gestein gestoßen war. Dies führte zu einer Steigerung der Förderung um das Drei- bis Sechsfache bei vier Bohrlöchern, bei denen ein erneutes Fracturing stattfand.

Auf dem US-amerikanischen Festland erzielte der Bereich Schlumberger Bits & Drilling Tools einen Rekord bei der Gesamtlänge der Bohrung für BP Lower 48 im unkonventionellen Schiefergebiet Woodford. Die integrierte Plattform für die Konzipierung von Bohrspitzen IDEAS* wurde verwendet, um eine MDSi813-Bohrspitze mit den mit abnutzungsresistenten, sehr belastungsfähigen polykristallinen Diamanten bestückten Bohrkronen des Typs RockStorm* anzupassen. Durch das gebrauchstaugliche Design konnte der Bohrfortschritt (Rate of Penetration, ROP) verbessert und die Anzahl der zur Durchführung der Seitenbohrung erforderlichen Bohrspitzen gesenkt werden, was zu einer Erhöhung der Gesamtlänge der Bohrung um 71 Prozent im Vergleich zum Durchschnitt der besten zehn vergleichbaren Ausgleichsbohrungen führte. Diese Leistung sorgte für AFE-Einsparungen von 24 Tagen und einer Million US-Dollar.

In North Dakota nutzte der Bereich Completions die auflösbare Plug-and-Perf-Technologie Infinity* für Zavanna in der Formation Bakken. Beim Infinity-System werden statt Pfropfen abbaubare Fracturing-Kugeln und -Sitze verwendet, um während der Stimulation Zonen zu isolieren, es eignet sich für eine Vielzahl von Anwendungen und Formationslithologien (Gesteinscharakteristika). Eine Verifizierungsprüfung der Gesamttiefe bei einer unkonventionellen Bohrung mit hoher Temperatur, bei der die Infinity-Technologie genutzt wurde, bestätigte, dass keine Rückstände des auflösbaren Systems übrig waren. Infolgedessen konnte der Kunde bei einer zweiten Bohrung aufgrund des Wegfalls der Notwendigkeit eines Pfropfen-Millouts nach der Stimulation 50 Stunden Betriebszeit einsparen.

In Kalifornien führte der Bereich Bits & Drilling Tools die Bohrspitze StingBlade* mit konischen Diamantelementen ein, um drei geothermische Bohrungen in Sonoma County und Lake County vorzunehmen. In der Vergangenheit verursachte das äußerst harte Serpintin-, Argilit- und Grauwacke-Gestein dieser Formationen schwere Schäden an Bohrspitzen und sorgte für kurze, langsame Bohrdurchgänge mit schädlichen Vibrationen. Mit der StingBlade-Technologie konnte der Bohrfortschritt im Vergleich zu Bohrdurchgängen mit Rollmeißeln um 97 Prozent und die Gesamtlänge durchschnittlich um 5 Prozent erhöht werden.

Im US-amerikanischen Golf von Mexiko schloss der Bereich Wireline ein Programm zur Datenerfassung für ein vertikales seismisches 3D-Profil für die BP Exploration and Production Inc. ab. Mittels eines über ein Wireline-Kabel auf 100 Ebenen übertragenes Empfänger-Arrays stellte Schlumberger mit einer Gesamtzahl von 47.874 Schüssen über einem spiralförmigen Erhebungs-Grid mit einem Gesamtabstand von 1.380 Kilometern einen neuen Rekord auf.

In Kanada erhielt WesternGeco einen Vertrag für eine 3D-Multiclient-Erhebung in der Tiefsee, die mehr als 9.000 Quadratkilometer im Flemish Pass vor der Küste Neufundlands abdeckte. Die seismische Akquisition beginnt im zweiten Quartal 2016; dabei wird die isometrische seismische Meerestechnologie IsoMetrix* verwendet. Die speziell gebaute Amazon Conqueror von WesternGeco wird im Sommer 14 Streamer ziehen und später im Jahr die ersten Bilder liefern. Für das Jahr 2017 ist die Vermessung weiterer 9.000 Quadratmeter geplant, um zusammenhängende seismische Broadband-Daten mit hoher Auflösung und langer Verschiebung für den Standort zu liefern.

Internationale Gebiete

Die Umsätze für die internationalen Gebiete in Höhe von 5,0 Milliarden US-Dollar sanken aufgrund einer Kombination von Kürzungen der Budgets bei den Kunden, Störungen der Tätigkeiten, saisonal bedingten Verlangsamungen im Winter, anhaltendem Preisdruck und schwachen Währungen gegenüber dem Vorquartal um 13 Prozent.

Die Umsätze des Bereichs Naher und Mittlerer Osten und Asien in Höhe von 2,0 Milliarden US-Dollar gingen gegenüber dem Vorquartal um 11 Prozent zurück, vor allem aufgrund der saisonal bedingten Verlangsamung in China und geringeren Tätigkeiten in Australien und der Region Asien-Pazifik in Folge von Kürzungen der Budgets bei den Kunden. Diese Faktoren führten zu einer geringeren Anzahl von Bohrplattformen, Verschiebungen bei Aufträgen und zum Abbruch von Projekten. Die Umsätze bei den GeoMarkets im Nahen und Mittleren Osten waren ebenfalls niedriger, da solide Aktivitäten in Kuwait, Ägypten und den Vereinigten Arabischen Emiraten durch schwächere Umsätze im Rest der Region aufgrund der Auswirkungen von Preisermäßigungen für Services und den Abschluss von Projekten mehr als aufgewogen wurden.

Die Umsätze im Gebiet Europa/GUS/Afrika in Höhe von 1,7 Milliarden US-Dollar sanken gegenüber dem Vorquartal vor allem in Russland und Zentralasien aufgrund des schwachen russischen Rubels und der saisonal bedingten Verlangsamung im Winter um 18 Prozent. Unwetter, geringere Exploration und Projektabschlüsse in der Nordsee und ausgedehnte Projektverzögerungen und -kündigungen in Subsahara-Afrika trugen ebenfalls zum Sinken der Umsätze bei.

Die Umsätze im Gebiet Lateinamerika in Höhe von 1,3 Milliarden US-Dollar gingen vor allem aufgrund deutlich geringerer Aktivitäten in Mexiko und Mittelamerika sowie aufgrund von Kürzungen der Budgets der Kunden auf den GeoMarkets Kolumbien und Peru sowie Brasilien, Argentinien, Bolivien und Chile gegenüber dem Vorquartal um neun Prozent zurück. Diese Auswirkungen wurden durch den Beginn eines neuen SPM-Projekts in Ecuador teilweise aufgewogen.

Die operative Marge vor Steuern in Höhe von 21 Prozent in den internationalen Gebieten sank gegenüber dem Vorquartal aufgrund von Projektabbrüchen, Auftragsverzögerungen und Störungen der Tätigkeiten vor allem im Gebiet Europa/GUS/Afrika um 70 Basispunkte (bps). Gegenüber dem Vorquartal sank die operative Marge vor Steuern in Europa/GUS/Afrika um 194 bps auf 19 Prozent, während die Gebiete Mittlerer Osten und Asien ihre Margen von 23 Prozent beziehungsweise 22 Prozent beibehielten.

Der Rückgang der operativen Marge gegenüber dem Vorquartal erhöhte sich um 27 Prozent, da stärkere Rückgänge in Europa/GUS/Afrika aufgrund sofortiger Anpassungen der Ressourcen durch bessere Ergebnisse in den Gebieten Lateinamerika und Naher und Mittlerer Osten und Asien aufgewogen wurden.

Im ersten Quartal gab es eine Reihe wichtiger Ereignisse und Auftragsvergaben in den internationalen Gebieten, durch die die Aufmerksamkeit auf zentrale Bereiche der Ergebnisse von Schlumberger bei Technologien, Integration, Zuverlässigkeit und Effizienz gelenkt wurde.

Im März weihten Schlumberger und Amin H. Nasser, Präsident und CEO von Saudi Aramco, das hochmoderne Middle East Center for Reliability and Efficiency (CRE) in Dammam, Saudi-Arabien, ein. Das Middle East CRE stellt die neueste und größte Ergänzung von Schlumbergers Netzwerk aus hoch effizienten Zentren für moderne Wartungsdienste für Ölfeld-Technologien dar und bedeutet einen weiteren wichtigen Meilenstein für das Bestreben des Unternehmens um operative Exzellenz über unser Transformationsprogramm. Außer dem Middle East CRE im Königreich Saudi-Arabien besteht das Netzwerk aus Regionalzentren in Malaysia, Mexiko und den USA. Der Bereich Testing Services, der seine Aktiva im Jahr 2015 im Middle East CRE zentralisiert hat, konnte bereits eine Verbesserung der Turnaround-Zeiten für Aktiva um 21 Prozent erreichen.

In Kuwait vergab die Kuwait Oil Company einen Fünfjahresvertrag im Wert von mehr als 450 Millionen US-Dollar an Schlumberger. Es geht um Engineering, Auftragswesen, Bau, Beauftragung und Betrieb zweier Anlagen: eine für die Jura-Erdgasförderung im Sabriya-Feld und die andere für die Schwerölförderung im Umm-Niqa-Feld.

In China vergab CNOOC einen Dreijahresvertrag für E&P-Software und dazugehörige Services an Software Integrated Solutions (SIS). Dies ist die vierte entsprechende Auftragsvergabe in Folge. Der Vertrag umfasst die E&P-Software Petrel* und die Software-Plattformen Techlog* für Bohrungen sowie den hochauflösenden Reservoir-Simulator INTERSECT*. Mit der Petrel-Plattform können Unternehmen Workflows von der Exploration bis zur Förderung standardisieren und besser informierte Entscheidungen treffen. Die Auftragsvergabe verdankte SIS seinem Ruf für branchenführende Software und hervorragenden technischen Kundendienst.

Ebenfalls in China vergab PetroChina einen Vertrag für zehn ultratiefe Bohrungen mit hoher Temperatur in Ordovician-Karbonatformationen an Drilling & Measurements. Mit Hilfe des Service seismicVISION* für seismische Erhebungen beim Bohren konnten Ungewissheiten im Zusammenhang mit Heterogenität und Abweichungen bei Geschwindigkeit und Stärke sowohl in seichten Formationen als auch in permischem Vulkangestein überwunden werden. Die Bohrverläufe wurden neu geplant, um die primären Bohrziele zu erreichen und Gefahren beim Bohren zu vermeiden. Bisher läuft die Förderung bereits in sieben Bohrungen, die den Erwartungen des Kunden entsprechen.

In Ägypten wurde ein 60 Millionen US-Dollar schwerer Dreijahresvertrag für die Installation von Fertigstellungen und Beauftragungs-Services im vor der Küste gelegenen West Nile Delta Taurus Libra Field von der BP Egypt Company an Testing Services vergeben. Die Förderung wird voraussichtlich 2017 beginnen, und Schlumberger wird das Bohrlochtestpaket sowie Services für Untersee-Landing-Stränge mit schnell wirkender Steuerung bereitstellen. Die Erschließungsbohrungen im Rahmen dieses Programms mit 21 Bohrungen, im Rahmen dessen voraussichtlich 1,2 Milliarden Kubikfuß pro Tag (Billion cubic feet per day, Bcf/d) oder ungefähr 25 Prozent der momentanen Erdgasförderung Ägyptens gefördert werden sollen, haben begonnen.

Vor der Küste Libyens hat Mellitah Oil and Gas B.V. einen Vertrag für Services für Untersee-Landing-Strang-Systeme während Phase zwei der Erschließung des Bahr-Essalam-Feldes an Testing Services vergeben. Der Vertrag, der zweieinhalb Jahre abdeckt, umfasst die Bereitstellung der Untersee-Abschluss-Testbaum-Technologie SenTREE 7* zur Fertigstellung von 13 Erdgasbohrungen. Die Technologie SenTREE 7, die für jeden Auftrag jeweils angepasst werden kann, wird auf einen Arbeitsdruck von 10.000 psi eingestellt. Sie stellt eine rasche und zuverlässige Methode zur Trennung des Abschluss-Landing-Stranges im Notfall dar.

Vor der Küste Mosambiks hat WesternGeco mit einer vorfinanzierten Erhebung über 14.500 Quadratkilometer mit der Western Trident und der WG Amundsen mittels der isometrischen seismischen Meerestechnologie IsoMetrix begonnen, Die IsoMetrix-Technologie wird damit zum ersten Mal gleichzeitig von zwei Schiffen genutzt, die am gleichen Projekt arbeiten. Die Erhebung folgt auf den Erfolg eines 2D-Projekts von WesternGeco in Mosambik und steht für die Technologien, die lokalen Kompetenzen und die Erfahrung, die WesternGeco in dem Gebiet entwickelt hat. Es wird davon ausgegangen, dass die Erhebung im vierten Quartal 2016 abgeschlossen wird.

In Mexiko erhielt WesternGeco weitere Mittelvorbindungen von mehreren großen Ölunternehmen für das mehrjährige Wide-Azimuth-Multiclient-Projekt Campeche in der Tiefsee, das das erste seiner Art im mexikanischen Teil des Golfs von Mexiko darstellt. Die Ergebnisse (deliverables) des Campeche-Projekts werden Informationen an Ölunternehmen für Lizenzrunden im Jahr 2016 und darüber hinaus sowie für zukünftige Explorations- und Einschätzungstätigkeiten in dem Gebiet liefern.

In der Nordsee vergab Apache einen Vertrag für eine 4D-Reservoir-Monitoring-Erhebung über 208 Quadratkilometer im Forties-Feld und der Umgebung mit optionaler Verlängerung an WesternGeco. Bei der Erhebung wird die seismische Empfängerantennen-Meerestechnologie Q-Marine* genutzt, die deutlich besser wiederholbar ist als konventionelle Akquisitionssysteme. WesternGeco unterhält im Forties-Feld eine langjährige Partnerschaft mit Apache, im Rahmen derer das Unternehmen seit 2010 seismische Daten erfasst hat, inklusive zweier 4D-Erhebungen.

Schlumberger und BP haben auf der ADIPEC-Konferenz 2015 in Abu Dhabi den Best Oil & Gas Innovation/Technology Award (Auszeichnung für die beste Erdöl- und Erdgas-Innovation und -Technologie) in der Kategorie „unter der Oberfläche” erhalten. Teil der technischen Zusammenarbeit war die petrophysische Gesteinstypisierung in Kombination mit mechanischen Modellen, die die lokale Lithologie und regionale Belastungs-Regimes widerspiegeln. Dies trug alles zur Optimierung des Werts der Stimulation mit hydraulischem Fracturing im Khazzan-Feld im Oman bei. Der innovative Workflow profitierte von umfassenden Kenntnissen der Kontrollen des Feldes unter der Oberfläche bei der Kohlenwasserstoff-Speicherkapazität, der Flow-Kapazität, der mechanischen Stratigraphie und regionalen tektonischen Einflüssen. Die neue Methode zur Einbeziehung dieser Auswirkungen wurde über eine Machbarkeitsstudie entwickelt, bei der sich im Vergleich zu bisherigen Bohrungen im Khazzan-Feld eine verbesserte Effizienz beim Abschließen von Projekten, eine hervorragende Förderungsleistung und deutliche Kosteneinsparungen ergaben.

 

Reservoir Characterization Group

    (Angaben in Millionen US-Dollar, außer Margen-Prozentangaben)
Dreimonatszeitraum bis     Veränderung
31. März 2016     31. Dez. 2015     31. März 2015 gegenüber Vorquartal     gegenüber Vorjahr
Umsatz 1.747 2.193 2.655 -20 % -34 %
Betriebsergebnis vor Steuern 331 521 672 -36 % –51 %
Operative Marge vor Steuern 19,0 % 23,8 % 25,3 % -480 bps -635 bps
Rückgang der operativen Marge 43 % 38 %
 

Die Umsätze der Reservoir Characterization Group in Höhe von 1,7 Milliarden US-Dollar gingen gegenüber dem Vorquartal um 20 Prozent zurück, vor allem aufgrund saisonal bedingter Verlangsamungen im Winter und von Projektabbrüchen, die sich auf die Tätigkeiten von Wireline auswirkten. Die Umsätze von Testing Services gingen vor allem in Brasilien deutlich zurück, während geringere Multiclient- und SIS-Softwareverkäufe ebenfalls zu dem Rückgang der Umsätze der Gruppe beitrugen.

Die operative Marge vor Steuern in Höhe von 19 Prozent ging gegenüber dem Vorquartal aufgrund reduzierter Wireline-Services mit hoher Marge um 480 Basispunkten (bps) zurück. Ein Rückgang der Umsätze aus den Multiclient- und SIS-Softwareverkäufen trug ebenfalls zu einem höheren Rückgang der Marge gegenüber dem Vorquartal bei.

Eine Kombination aus Gewinnen bei Transformationsprogrammen, integrierten Servicevorteilen und neuen Technologiebereitstellungen trug im ersten Quartal an einer Reihe von Standorten zur Leistung der Produktlinie von Reservoir Characterization bei.

In Malaysia nutzte das Asia CRE in Port Klang moderne Verfahren wie an der Zuverlässigkeit orientierte Wartung zur Verbesserung der Zuverlässigkeit vor Ort genutzter Geräte sowie Erfolgsmethoden zur Optimierung der Nutzung von Aktiva. Im Jahr 2015 zentralisierte Testing Services seine regionale Flotte für Schrägbohrloch-Geräte im Asia CRE. Durch die Anwendung weltweiter Nachvollziehbarkeitsverfahren und eines LEAN-Wartungsverfahrens konnten die Zuverlässigkeit der Geräte verbessert und die Wartungskosten optimiert werden. Dies hatte eine Senkung der Material- und Versorgungsausgaben zur Folge. Außerdem konnte die Verfügbarkeit von Aktiva durch schnellere Durchlaufzeiten für die Geräte um 50 Prozent verbessert werden.

In Nordamerika ermöglichte das Transformationsprogramm durch die Kombination von Multiskilling und Fernoperationen eine Steigerung der Mitarbeiterproduktivität. Als ein Kunde in Kanada Messungen der Resistivität bei einer instabilen Bohrung benötigte, die nach einem fehlgeschlagenen ersten Bohrversuch verschalt wurde, war das Tool CHFR* für die Formations-Resistivität verschalter Bohrlöcher eine ideale Lösung. Ein CHFR-Wartungsingenieur im Houston Remote Operations Center lieferte kurzfristig Support beim Abschluss von elf Stunden Logging und abschließender Analyse für die kanadischen Wartungsingenieure an der Bohrung. In ähnlicher Weise kam das Zentrum in Colorado einer Kundenanfrage mit der Reservoir-Sättigungs-Tool-Technologie RSTPro* für die Reservoirauswertung nach. Der Kunde brauchte 24-stündige Einsätze zur Durchführung von 20 Bohrungen in vier Tagen. Das Zentrum sprang für die Einsätze bei Nacht ein und schloss den Auftrag plangemäß ohne jegliche Störungen der Servicequalität ab. Der Kunde konnte durch Fernoperationen und die geringere Gefährdung durch HSE-Risiken Betriebskosten einsparen.

Der mehrjährige Vertrag von Schlumberger Integrated Services Management (ISM) für Shell beim Projekt Sail and Drill wurde im Februar 2016 nach Durchführung von insgesamt fünf Bohrungen in drei Ländern abgeschlossen: Benin, Türkei und Gabun. Insgesamt wurden 16.120 Meter gebohrt, komplizierte Logistik wurde erfolgreich bewältigt, und das Projekt gilt als Betriebserfolg. Das ISM-Modell inklusive Kollokation, Integration und der abgestimmten Ziele der Teams von Shell und Schlumberger hatte erstklassige Ergebnisse mit anhaltenden Verbesserungen im Rahmen des gesamten Projekts zur Folge. Der Kunde wusste die zentrale Rolle zu schätzen, die ISM beim Projekt Sail and Drill durch die Bereitstellung von unübertroffenem Support bei ungeplanten Ereignissen spielte.

Vor der Küste Rumäniens schloss ISM ein Tiefsee-Explorationsprojekt im Schwarzen Meer ab. Das Projekt bestand aus sieben Bohrungen mit einer Gesamtlänge von über 22.000 Metern, die im Laufe von fast zwei Jahren durchgeführt wurden. Die Kombination aus Bohren, Formationsauswertung und Testtechnologien umfasste zehn verschiedene Produktlinien. Mit Bohrtechnologien wie dem steuerbaren rotierenden System-Design PowerDrive Xceed* und den hydraulisch erweiterbaren Bohrlochräumern Rhino XS* beziehungsweise den hydraulikbetriebenen On-Demand-Bohrlochräumern Rhino XC* konnte im Schwarzen Meer mit dem längsten gebohrten 17½-Zoll-Abschnitt der Rekord von 1.551 Metern aufgestellt werden. Zu den Technologien für die Charakterisierung von Reservoirs zählten der photorealistische Reservoirgeologie-Service Quanta Geo, die 3D-Radialsonde Saturn* und die drahtlose Muzic*-Telemetrie. Infolgedessen konnten die Bohrungen innerhalb des geplanten Budgets durchgeführt werden und erfüllten die Programmzielsetzungen des Kunden.

In Abu Dhabi führte SIS erfolgreich die Bereitstellung des Projekts Exploration & Production Information Solutions (EXPRIS) für die Abu Dhabi National Oil Company und seine operativen Gesellschaften durch. Der Vertrag wurde im Jahr 2012 an SIS vergeben und zieht die Bereitstellung für mehr als 1.000 Nutzer mit sich, die damit effizienten und intuitiven Zugriff auf eine Vielzahl von geophysischen, geologischen, und bohrungsrelevanten Daten sowie Felddaten zu Bohrlochkomplettierung, Analysen von Fluidproben, Bohrlochtests und Förderung erhalten. EXPRIS baut auf dem E&P-Datenmanagement und dem Liefersystem von ProSource* auf und erlaubt es den Nutzern, die Daten für weitere technische Anwendungen anzuwenden. So können für die Benutzer die Produktivität und die Teamintegration erhöht werden.

In Brasilien nutzte Wireline ein Torque-balanciertes, zusammengesetztes Wireline-Kabel des Typs TuffLINE* für Petrobras und stellte im Vorsalz-Ölfeld Lula einen neuen Rekord bei der Perforierung des längsten Abschnitts in der kürzesten Betriebszeit auf. Mit dem zusammengesetzten TuffLINE*-Kabel konnten die anspruchsvollen Bedingungen bei ultratiefen Bohrungen überwunden werden. Insgesamt konnten innerhalb von 34 Stunden in fünf Durchgängen in den Bohrlöchern 134 m perforiert werden. Der Kunde konnte so 29 Stunden Bohrzeit einsparen.

Im norwegischen Teil der Nordsee führte Wireline in einer Einschätzungsbohrung für Lundin Norway AS im Edvard-Grieg-Feld Reservoir-Formationstests und Aktivitäten zur Entnahme von Fluid durch, inklusive Belastungstests in Konglomerat-Reservoirs, Kalkgebieten und Schieferüberlagerungen. Mit Technologie für Formationstests konnten Permeabilität, Anisotropie und Formations-Produktivität effektiv ausgewertet werden, Proben von Formationsfluid in den Öl enthaltenden Zonen wurden damit erfasst, und die Permeabilität in der Wasserzone konnte ausgewertet werden. Sämtliche Services wurden mit einer Betriebseffizienz von 100 Prozent durchgeführt und lieferten wesentliche Impulse für das mechanische Erdmodell und den Felderschließungsplan des Kunden.

Vor der Küste Chinas nutzte Wireline eine Kombination aus Technologien für die Charakterisierung von Reservoirs für CNOOC bei einer Bohrung in der Ultratiefsee im Südchinesischen Meer. In Verbindung mit dem Service XL-Rock für großvolumige rotierende Seitenwandbohrungen und der modularen Formationsdynamiktester-Technologie MDT* ersetzte das mechanische Werkzeug MSCT* für Seitenwandbohrungen konventionelle Kernbohrungsmethoden. Durch diese Kombination von Wireline-Technologien konnte der Kunde 1,2 Millionen US-Dollar einsparen, und der Auftrag wurde fehlerlos ohne jegliche unproduktive Zeiten durchgeführt.

 

Drilling Group

    (Angaben in Millionen US-Dollar, außer Margen-Prozentangaben)
Dreimonatszeitraum bis     Veränderung
31. März 2016     31. Dez. 2015     31. März 2015 gegenüber Vorquartal     gegenüber Vorjahr
Umsatz 2.493 2.953 3.922 -16 % -36 %
Betriebsergebnis vor Steuern 371 494 778 -25 % -52 %
Operative Marge vor Steuern 14,9 % 16,7 % 19,8 % -183 bps -496 bps
Rückgang der operativen Marge 27 % 29 %
 

Die Umsätze der Drilling Group in Höhe von 2,5 Milliarden US-Dollar sanken gegenüber dem Vorquartal um 16 Prozent. Dies geschah aufgrund eines starken Rückgangs der Bohrtätigkeiten in Verbindung mit anhaltendem Preisdruck, saisonal bedingten Verlangsamungen im Winter und schwachen Währungen, die sich vor allem auf die Ergebnisse von Drilling & Measurements und M-I SWACO auswirkten.

Die operative Marge vor Steuern in Höhe von 15 Prozent schrumpfte gegenüber dem Vorquartal um 183 Basispunkte (bps), da die Umsätze sowohl aufgrund geringerer Tätigkeiten und schwacher Preise stark zurückgingen. Der Rückgang der Marge konnte jedoch durch die sofortige Anpassung von Ressourcen bei 27 Prozent wie im Vorquartal gehalten werden.

Im ersten Quartal trug eine Kombination aus betrieblichen Höhepunkten, Gewinnen bei Transformationsprogrammen und neuen Technologiebereitstellungen zu den Ergebnissen der Produktlinie der Drilling Group an Standorten weltweit bei.

Vor der Küste Brasiliens nahm die Drilling Group in einer 30-monatigen Kampagne im Campos-Becken in der Ultratiefsee vier anspruchsvolle Vorsalz-Bohrungen und ein Sidetrack für Repsol Sinopec vor. In insgesamt 75 Durchgängen der Montage an der Bohrlochsohle wurden mehr als 15 Kilometer gebohrt. Durch ein kooperatives Geschäftsmodell mit Technologieintegration wurde eine wesentliche Veränderung von Zuverlässigkeit und Effizienz möglich, so dass die letzten vier Bohrungen 26 Tage vor dem Zeitplan fertiggestellt werden konnten. Die Ingenieurteams von Repsol und Schlumberger arbeiteten bei der Erstellung des besten Bauplans für die Bohrung zusammen. Mittels eines leistungsbasierten Modells wurde eine verbesserte kommerzielle Ausrichtung erzielt. Durch eine Kombination aus Technologien zum Einsatz „während des Bohrens” konnte die Charakterisierung des komplexen Reservoirs verbessert werden. Durch die Zuverlässigkeit der zum Bohren des Schrägbohrloches verwendeten Werkzeuge, den Einsatz von Standardarbeitsanweisungen sowie den Support von ISM bei Planung und Koordinierung konnte die unproduktive Zeit von Drilling & Measurements bei einer Gesamtbetriebszeit von 7.300 Stunden auf weniger als acht Stunden reduziert werden. Bei den vielseitig verwendbaren Richtbohrern von Drilling & Measurements wurde außerdem die Zirkulationswerkzeug-Technologie WELL COMMANDER* und das integrierte System zur Bohrlochvergrößerung Rhino* genutzt, um die Produktivität der Mitarbeiter zu steigern.

In Australien ermöglichte das Transformationsprogramm Drilling & Measurements die Senkung der Betriebskosten durch Fernoperationen für Chevron in Barrow Island. Das CO2-Injektions-Projekt Barrow Island, zu dem 17 Bohrungen gehören, wird mit einer vorgesehenen Injektion von 3,3 bis 4 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr voraussichtlich das größte langfristige Projekt der Welt zur CO2-Speicherung. Durch die Implementierung von Fernoperationen konnte Drilling & Measurements die Betriebskosten senken, die HSE-Risiken mindern und die Umweltbelastung senken (HSE: Health, Safety and Environment; Gesundheit, Sicherheit und Umwelt, GSU). Außerdem trug die Servicebereitstellung zu der Effizienz der Gesamtbetriebszeit von 99,7 Prozent bei.

Das Transformationsprogramm ermöglichte außerdem durch Fernoperationen auf dem US-amerikanischen Festland Erhöhungen der Produktivität der Mitarbeiter. Durch die Begründung einer Kommandozentrale im Permian-Becken konnte Drilling & Measurements die Tätigkeiten der Fernoperationen um 27 Prozent erhöhen und die Gefährdung durch GSU-Risiken mindern. Infolgedessen verbesserte sich der Bohrfortschritt um 82 Prozent, wodurch die Kosten der Bohrungen gesenkt und die Lieferzeiten für die Kunden verkürzt werden konnten. Außerdem profitierte die betriebliche Zuverlässigkeit im Jahr 2015 im Vergleich zum Vorjahr von einer Verbesserung um 31 Prozent. In Verbindung mit diesen Ergebnissen trug das Kommandozentrale für Fernoperationen ebenfalls zum Ausgleich der Auslastung der Crew vor Ort bei.

Die Drilling Group erreichte durch die Erhöhung der Produktivität der Mitarbeiter mittels Multiskilling bei Operationen für Kunden in Italien und Ägypten einen Meilenstein für das Transformationsprogramm. In Italien wurden Bohrfluid-Ingenieure gemeinsam für den Betrieb von Geräten zur Kontrolle von Feststoffen ausgebildet, wobei Richtbohrer für spezielle Werkzeuge verwendet wurden. Durch diese reduzierte Präsenz am Standort der Bohrung konnten die GSU-Risiken gesenkt werden, und sie führte 2015 zu einer Erhöhung der Kapazität, die 33 Mann-Arbeitsjahren entsprach. In Ägypten konnte die Drilling Group ebenfalls die Produktivität der Mitarbeiter durch Multiskilling und Fernoperationen erhöhen, wobei insgesamt 27 Ingenieure vor Ort und Richtbohrer von Drilling & Measurements, M-I SWACO und Bits & Drilling Tools gemeinsam für die Nutzung von Bohrspitzen ausgebildet wurden. In Kombination mit Fernoperationen hatte dies geringere Betriebskosten und erhöhte Kapazitäten zur Folge, die der Arbeit von 162 Menschen entsprachen.

Vor der Küste Kanadas schloss Schlumberger insgesamt 500 Tage und insgesamt 10.000 Betriebsstunden im Rahmen eines mehrjährigen integrierten Servicevertrages für Statoil in der Tiefsee im Flemish Pass ohne GSU-Vorfälle ab. Eine Kombination der Technologien von Drilling & Measurements, Smith Bits, M-I SWACO, Geoservices und Bits & Drilling Tools ermöglichte es Statoil, beim Nettobohrfortschritt einen neuen Rekord von 190,1 Meteer pro Stunde (m/h) durch mehrere harte Stringer-Formationen zu erzielen. Damit wurde der letzte Rekord übertroffen, der bei der gleichen Kampagne im Jahr 2015 aufgestellt wurde.

Vor der Küste Australiens nutzte Drilling & Measurements den Service GeoSphere* für die Kartierung von Reservoirs beim Bohren für Quadrant Energy Ltd., um sechs multilaterale Bohrungen mit 15 lateralen Bohrungen im Coniston-Feld vorzunehmen. Die großen Mängel des Reservoirs brachten mit sich, dass man nur 15 bis 20 Prozent des vorhandenen Öls gewinnen konnte, und die Bohrplatzierung war für die Maximierung der Gewinnung von höchster Wichtigkeit. Durch die GeoSphere-Technologie konnten mehr als 100 Fuß vom Bohrloch entfernt Details zum Bedding unter der Oberfläche und zum Fluidkontakt gezeigt werden. Dies erlaubte eine optimale Bohrplatzierung und zeigte außerdem bisher unerkannte Erdölreserven. Infolgedessen konnte die Gesamttiefe der lateralen Bohrungen um 11.155 Fuß (3.400 Meter) erweitert werden, und der Kunde profitierte von der erwarteten Steigerung bei der Erdölgewinnung.

Vor der Küste Mexikos stellte M-I SWACO Technologien für das dynamische Druckmanagement für PEMEX zur Durchführung von Explorationsbohrungen mit hohem Druck und hoher Temperatur in seichtem Wasser vor. Durch die Verwendung von Managed-Pressure-Bohren in einer Umgebung vor der Küste konnte durch ein enges Betriebsfenster gebohrt werden, Fluidverluste wurden vermieden und die Bohrleistung verbessert. Der Kunde konnte innerhalb eines Drittels der konventionellen Bohrzeit die Reservoirs bestätigen und weitere Erdölreserven verbuchen.

Vor der Küste Norwegens nutzte Bits & Drilling Tools die konische Diamantelementtechnologie Stinger* für eine speziell angepasste TCT-Bohrspitze mit zwei Meißeln für Statoil bei der Bohrung eines vertikalen Abschnitts der Gymir-Bohrung in Block 6706. Der vertikale Abschnitt wurde in einem einzigen Durchgang gebohrt, und infolgedessen gelang es Statoil, eine seiner von der Anbohrstelle bis zur Gesamttiefe schnellsten Bohrungen durchzuführen, da von der Aufstellung bis zur Verschiebung der Plattform weniger als zwei Wochen vergingen. Außerdem stellte der Kunde beim Nettobohrfortschritt einen neuen Rekord von 92 m/h auf.

Auf dem US-amerikanischen Festland konnte durch die rollende Cutter-Bohrspitzentechnologie ONYX 360* von Bits & Drilling Tools die Bohreffizienz für die QEP Energy Company im Pinedale Anticline of Wyoming gesteigert werden. Mit der Bohrspitzentechnologie ONYX 360 kann während der Bohrrotation Wärme abgeleitet werden, wodurch die Haltbarkeit der Bohrspitzen in rauen Formationen gefördert wird. Die Anwendung der Technologie ONYX 360 ermöglichte es dem Kunden, den Bohrfortschritt zu erhöhen und die Anzahl der Bohrinselunfälle aufgrund von Abnutzungen der Bohrspitzen im Vergleich zu Ausgleichsbohrungen zu senken. So konnten elf Stunden Bohrzeit pro Bohrung eingespart werden.

 

Production Group

    (Angaben in Millionen US-Dollar, außer Margen-Prozentangaben)
Dreimonatszeitraum bis     Veränderung
31. März 2016     31. Dez. 2015     31. März 2015 gegenüber Vorquartal     gegenüber Vorjahr
Umsatz 2.348 2.632 3.705 -11 % –37 %
Betriebsergebnis vor Steuern 208 302 544 -31 % -62 %
Operative Marge vor Steuern 8,9 % 11,5 % 14,7 % -258 bps -580 bps
Rückgang der operativen Marge 33 % 25 %
 

Die Umsätze der Production Group in Höhe von 2,3 Milliarden US-Dollar sanken gegenüber dem Vorquartal um 11 Prozent, wobei 74 Prozent des Rückgangs auf einen weiteren Rückgang bei den Tätigkeiten auf dem nordamerikanischen Festland zurückzuführen waren, da eine weitere Kürzungsrunde bei den Explorations- und Förder- (E&P) -Ausgaben der Kunden zu einem weiteren Rückgang der Zahl der Bohranlagen und erhöhtem Preisdruck führte. Vor der neuen Kürzungsrunde lagen die Marktpreise für Druckpumpenservices bereits bei unhaltbaren Niveaus, wobei die finanzielle Situation für eine Reihe von Serviceanbietern bereits schlecht war.

Die operative Marge vor Steuern von neun Prozent sank gegenüber dem Vorquartal um 258 bps, vor allem aufgrund anhaltender Preisschwäche bei den Druckpumpenservices. Der Rückgang der operativen Marge gegenüber dem Vorquartal erhöhte sich aufgrund höherer Rückgänge in Nordamerika um 33 Prozent.

Mit Hilfe verschiedener Technologien der Produktlinien der New Production Group konnten die Kunden im Laufe des Quartals technische Herausforderungen durch Erhöhung der betrieblichen Effizienz, Beschleunigung der Förderung und verbesserte Gewinnung meistern.

Schlumberger nutzte in Mexiko eine Kombination von Technologien, um vollständige Zonenisolierung in zwei Tiefsee-Explorationsbohrungen zu erreichen. Die Invizion-Services für die Bohrlochintegrität von Well Services ermöglichten die Integration von Bohrungen, petrophysischen und geomechanischen Echtzeit-Daten, um stabile Zementierplanungen zu liefern, die zur Verbesserung der Zonenisolierung beitrugen und den Erfolg von Stimulationsverfahren erhöhten. Außerdem ermöglichte der Service für multipolige Ultraschallmessungen beim Bohren SonicScope* Kompressions- und Scherungsmessungen zur Schätzung des Porendrucks sowie von Fracture-Verläufen. Diese beiden Technologien ermöglichten eine umfassende Analyse der Zementierungsarbeiten, und die qualitativ hochwertige Zonenisolierung ermöglichte es dem Kunden, kostenaufwendige Workover-Operationen zu vermeiden, durch die pro Tag ungefähr 1,2 Millionen US-Dollar Betriebskosten dazukommen können.

Vor der Küste Ghanas nutzte Well Services den Service Invizion Evaluation* für die Bewertung der Bohrlochintegrität für Tullow Oil im Jubilee-Feld. Durch die Technologie Invizion Evaluation konnte die effektive Zonenisolierung für eine Bohrung gesichert werden, so dass das Gelernte bei anderen Erschließungsbohrungen angewendet werden konnte. Durch die Erschließung konnten die Förderung optimiert und kostenaufwendige Reparaturarbeiten vermieden werden, so dass der Kunde 245.000 US-Dollar pro Bohrung sowie Bohrzeit im Wert von 1,5 Millionen US-Dollar einsparen konnte.

In Ecuador installierte Artificial Lift erfolgreich ein Rigless-ESP-Ersatzsystem des Typs ZEiTECS Shuttle* bei einer Bohrung für ANDES Petroleum. Das Plug-and-play-Design bringt mit sich, dass jede standardmäßige ESP-Montage ohne eine Plattform mit Wireline, Coiled Tubing oder Pumpengestänge wiederhergestellt und neu bereitgestellt werden kann. Mit dem ZEiTECS-Shuttle-System konnten die Effizienz gesteigert, die Betriebskosten gesenkt, Produktionsaufschübe minimiert, Störungen des Betriebs vermieden und das GSU-Risiko gesenkt werden.

Im Oman stellte Schlumberger Well Services das selbstreparierende Zementiersystem FUTUR* für Petroleum Development Oman vor, um langfristige Zonenisolierung bei Bohrungen im Saih-Nihayda-Feld zu ermöglichen. Die FUTUR-Technologie repariert sich selbst, wenn sie in Kontakt mit Kohlenwasserstoffen kommt, versiegelt erfolgreich Verläufe und stellt die Bohrlochintegrität wieder her, ohne dass Bohr-Interventionen nötig sind. Qualitativ hochwertige Zonenisolierung ermöglichte es dem Kunden, die Gefährdung durch HSE-Risiken zu senken sowie potentiell die Kosten der Durchführung von Ersatzbohrungen einzusparen.

Im britischen Teil der Nordsee setzte Artificial Lift die äußerst zuverlässige elektrische Tauchpumpentechnologie MaxFORTE* für Apache North Sea Ltd. bei Bohrungen im Forties-Feld ein. Aufgrund der erweiterten Laufzeit der MaxFORTE-Technologie im Vergleich zu konventionellen Pumpsystemen kann der Kunde von geringeren Workover-Bohrzeiten, längeren Bohrbetriebszeiten und geringeren Produktionsaufschüben profitieren.

Finanzübersicht

 

Zusammengefasste konsolidierte Gewinnrechnung

     
(Angaben in Millionen US-Dollar, außer Angaben je Aktie)
   
Dreimonatszeitraum
Zeiträume bis zum 31. März      

2016

    2015
 
Umsatz

$

6.520

$ 10.248
Zinsen und sonstige Erträge

45

49
Ausgaben
Umsatzkosten

5.460

8.096
Forschung und technische Entwicklung

240

267
Vertriebs- und Verwaltungsgemeinkosten

110

119
Restrukturierung und Sonstiges (1)

-

439
Zinsen        

133

      82
Ertrag vor Steuern

$

622

$ 1.294
Ertragssteuern (1)        

99

      306
Nettogewinn

523

988
Nettogewinn aus Minderheitsbeteiligungen        

22

      13
Auf Schlumberger entfallender Nettogewinn (1)      

$

501

    $ 975
 
Verwässerter Gewinn je Aktie von Schlumberger (1)      

$

0,40

    $ 0,76
 
Mittelwert der im Umlauf befindlichen Aktien

1.254

1.276
Mittelwert der im Umlauf befindlichen Aktien mit angenommener Verwässerung        

1.259

      1.285
 
In Ausgaben enthaltene Wertminderungen und Abschreibungen (2)      

$

967

    $ 1.042
 
(1) Weitere Einzelheiten finden sich im Abschnitt „Belastungen und Gutschriften”.
(2) Enthält Wertminderung des Anlagevermögens und von Sachanlagen, Abschreibungen immaterieller Vermögenswerte, Aufwendungen für seismische Multiclient-Daten und SPM-Investitionen.
 
Zusammengefasste konsolidierte Bilanz
       
(Angaben in Millionen US-Dollar)
 
31. März 31. Dez.
Aktiva       2016   2015
Umlaufvermögen
Barmittel und kurzfristige Kapitalanlagen $ 14.432 $ 13.034
Forderungen 8.382 8.780
Sonstiges aktuelles Umlaufvermögen         4.886     5.098
27.700 26.912
Bis zur Fälligkeit gehaltene festverzinsliche Kapitalanlagen 401 418
Anlagevermögen 13.259 13.415
Seismische Multiclient-Daten 1.108 1.026
Firmenwert (Goodwill) 15.649 15.605
Immaterielle Werte 4.551 4.569
Sonstige Vermögenswerte         6.473     6.060
        $ 69.141   $ 68.005
 
Passiva            
Kurzfristige Verbindlichkeiten
Laufende Verbindlichkeiten und Rückstellungen $ 6.725 $ 7.727
Geschätzte Verbindlichkeiten aus Ertragssteuer 1.269 1.203
Kurzfristige Kredite und kurzfristiger Anteil
an langfristigen Verbindlichkeiten 4.254 4.557
Auszuschüttende Dividenden         632     634
12.880 14.121
Langfristige Verbindlichkeiten 17.233 14.442
Pensionsnebenleistungen 1.392 1.434
Latente Steuern 923 1.075
Sonstige Verbindlichkeiten         1.051     1.028
33.479 32.100
Eigenkapital         35.662     35.905
        $ 69.141   $ 68.005
 

Nettoverbindlichkeiten

 
„Nettoverbindlichkeiten” sind Bruttoverbindlichkeiten abzüglich Barmitteln, kurzfristiger Kapitalanlagen und bis zur Fälligkeit gehaltener festverzinslicher Kapitalanlagen. Die Geschäftsführung ist der Ansicht, dass die Nettoverbindlichkeiten eine nützliche Kennzahl in Bezug auf den Verschuldungsgrad von Schlumberger sind, weil sie die Barmittel und Kapitalanlagen enthalten, die zur Rückzahlung von Verbindlichkeiten verwendet werden könnten.
 
Einzelheiten zu Änderungen bei Nettoverbindlichkeiten folgen hier:
 
(Angaben in Millionen US-Dollar)
 
Zeiträume bis zum 31. März        

Drei
Monate
2016

 

Drei
Monate
2015

       
Nettogewinn vor Minderheitsanteilen $ 523 $ 988
Restrukturierungs- und sonstiger Aufwand, zuzüglich Steuern   -     383  
Nettogewinn vor Minderheitsanteilen
unter Ausschluss von Belastungen und Gutschriften 523 1.371
Wertminderungen und Abschreibungen (1) 967 1.042
Aufwendungen für Renten und andere Pensionsnebenleistungen 60 114
Aufwendungen für aktienbasierte Vergütungen 61 80
Finanzierung von Renten und anderen Pensionsnebenleistungen (45 ) (120 )
Betriebskapitalerhöhung (2) (463 ) 770 )
Sonstige   107     53  
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit   1.210     1.770  
 
Kapitalaufwendungen (549 ) (606 )
SPM-Investitionen (597 ) (109 )
Kapitalisierte seismische Multiclient-Daten   (167 )   (101 )
Freier Cashflow (3)   (103 )   954  
 
Aktienrückkaufprogramm (475 ) (719 )
Ausgeschüttete Dividenden (629 ) (512 )
Erträge aus Mitarbeiterbeteiligungsprogrammen   163     182  
  (1.044 )   (95 )
 
Firmenakquisitionen und Investitionen, abzüglich erworbener Barmittel und übernommener Verbindlichkeiten (81 ) (79 )
Sonstige   18     74  
Anstieg der Nettoverbindlichkeiten (1.107 ) (100 )
Nettoverbindlichkeiten zu Beginn des Zeitraums   (5.547 )   (5.387 )
Nettoverbindlichkeiten $ (6.654 ) $ (5.487 )
 
Bestandteile der Nettoverbindlichkeiten  

31. März
2016

   

31. Dez.
2015

 

31. März
2015

Barmittel und kurzfristige Kapitalanlagen $ 14.432 $ 13.034 $ 6.803
Bis zur Fälligkeit gehaltene festverzinsliche Kapitalanlagen 401 418 436
Kurzfristige Kredite und kurzfristiger Anteil an langfristigen Verbindlichkeiten (4.254 ) (4.557 ) (3.828 )
Langfristige Verbindlichkeiten   (17.233 )   (14.442 )   (8.898 )
$ (6.654 ) $ (5.547 ) $ (5.487 )
 
(1) Enthält Wertminderung des Anlagevermögens und von Sachanlagen, Abschreibungen immaterieller Vermögenswerte, Aufwendungen für seismische Multiclient-Daten und SPM-Investitionen.
 
(2) Einschließlich Abfindungszahlungen in Höhe von etwa 260 bzw. 245 Millionen US-Dollar im den jeweils zum 31. März 2016 und 31. März 2015 zu Ende gegangenen Dreimonatszeiträumen.
 
(3) Der „freie Cashflow” bezieht sich auf den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit abzüglich Kapitalaufwendungen, SPM-Investitionen und kapitalisierter seismischer Multiclient-Daten. Die Geschäftsführung ist der Ansicht, dass es sich hierbei um eine wichtige Maßnahme handelt, da sie sich auf Gelder bezieht, die zur Reduzierung von Verbindlichkeiten und Verfolgung von Gelegenheiten zur Verfügung stehen, die den Aktionärswert durch Akquisitionen und Ausschüttungen an Aktionäre durch Aktienrückkäufe und Dividenden steigern.
 

Belastungen und Gutschriften

 
Zusätzlich zu den Finanzergebnissen, die in Übereinstimmung mit den in den USA allgemein anerkannten Grundsätzen der Rechnungslegung (generally accepted accounting principles, GAAP) ermittelt wurden, umfasst diese Pressemitteilung zu Einkünften im ersten Quartal und die Ergänzenden Informationen auch nicht GAAP-konforme Finanzkennzahlen (gemäß Definition nach Verordnung G der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC). Nachfolgend dargestellt ist die Abstimmung dieser nicht GAAP-konformen Kennzahlen mit den vergleichbaren GAAP-Kennzahlen:
 
(Angaben in Millionen US-Dollar, außer Angaben je Aktie)
 
Viertes Quartal 2015
Vor Steuern Steuer

Minderh.
beteiligungen

Netto   Verwässert

Gewinn je Aktie

Schlumberger-Nettogewinn, ohne Belastungen und Gutschriften $ 1.034 $ 188 $ 27 $ 819 $ 0,65  
Wertminderungen auf Vermögenswerte (776 ) (141 ) - (635 )
Belegschaftsverkleinerung (530 ) (51 ) - (479 )
Wertberichtigungen von Beständen (269 ) (27 ) - (242 )
Wertminderungen bei SPM-Projekt in Kolumbien (182 ) (36 ) - (146 )
Schließung von Anlagen (177 ) (37 ) - (140 )
Geopolitische Ereignisse (77 ) - - (77 )
Vertragsbeendigungen (41 ) (2 ) - (39 )
Sonstige   (84 )   (7 )   -   (77 )
Schlumberger-Nettoverlust, wie ausgewiesen $ (1.102 ) $ (113 ) $ 27 $ (1.016 ) $ (0,81 )
 
Erstes Quartal 2015
Vor Steuern Steuer

Minderh.
beteiligungen

Netto   Verwässert

Gewinn je Aktie

Schlumberger-Nettogewinn, ohne Belastungen und Gutschriften $ 1.733 $ 362 $ 13 $ 1.358 $ 1,06  
Belegschaftsverkleinerung (390 ) (56 ) - (334 )
Verlust durch Währungsabwertung in Venezuela   (49 )   -     -   (49 )
Schlumberger-Nettogewinn, wie ausgewiesen $ 1.294   $ 306   $ 13 $ 975   $ 0,76  
 

Im ersten Quartal 2016 waren weder Belastungen noch Gutschriften auszuweisen.

 
Produktgruppen
(Angaben in Millionen US-Dollar)
    Dreimonatszeitraum bis
31. März 2016     31. Dez. 2015     31. März 2015
Umsatz    

Gewinn
vor
Steuern

Umsatz    

Gewinn
vor
Steuern

Umsatz    

Gewinn
vor
Steuern

Reservoir Characterization $ 1.747 $ 331 $ 2.193 $ 521 $ 2.655 $ 672
Drilling 2.493 371 2.953 494 3.922 778
Production 2.348 208 2.632 302 3.705 544
Ausbuchungen und Sonstiges (68 )   (9 ) (34 )   (29 ) (34 )   (1 )
Betriebsergebnis vor Steuern 901 1.288 1.993
Konzern und Sonstiges - (172 ) - (179 ) - (192 )
Zinserträge(1) - 13 - 8 - 8
Zinsaufwendungen(1) - (120 ) - (83 ) - (76 )
Belastungen und Gutschriften   -     -     -     (2.136 )   -     (439 )
$ 6.520   $ 622   $ 7.744   $ (1.102 ) $ 10.248   $ 1.294  
 
 
Geographische Gebiete
(Angaben in Millionen US-Dollar)
Dreimonatszeitraum bis
31. März 2016 31. Dez. 2015 31. März 2015
Umsatz

Gewinn
vor
Steuern

Umsatz

Gewinn
vor
Steuern

Umsatz

Gewinn
vor
Steuern

Nordamerika $ 1.464 (10 ) $ 1.955 $ 139 $ 3.222 $ 416
Lateinamerika 1.280 296 1.407 324 1.648 354
Europa/GUS/Afrika 1.698 320 2.059 428 2.538 532
Naher und Mittlerer Osten und Asien 2.002 446 2.248 507 2.703 774
Ausbuchungen und Sonstiges 76   (151 ) 75   (110 ) 137   (83 )
Betriebsergebnis vor Steuern 901 1.288 1.993
Konzern und Sonstiges - (172 ) - (179 ) - (192 )
Zinserträge(1) - 13 - 8 - 8
Zinsaufwendungen(1) - (120 ) - (83 ) - (76 )
Belastungen und Gutschriften   -     -     -     (2.136 )   -     (439 )
$ 6.520   $ 622   $ 7.744   $ (1.102 ) $ 10.248   $ 1.294  
 

(1) Ohne Zinsen, die in den Ergebnissen der Produktgruppen und geografischen Regionen enthalten sind.

 

Ergänzende Informationen

 

1)

Wie ist ein Rückgang der operativen Marge definiert?

Der Rückgang der operativen Marge entspricht dem Verhältnis der Änderung des Betriebsergebnisses vor Steuern zur Änderung des Umsatzes.
 

2)

Wie hoch war die Umsatzrendite vor Steuern, und wie hoch war die Abnahme der operativen Marge im ersten Quartal 2016?

Im ersten Quartal 2016 lag die operative Marge vor Steuern bei 13,8 %. Die Abnahme der operativen Marge gegenüber dem Vorjahr betrug 29 %, und die Abnahme der operativen Marge gegenüber dem Vorquartal betrug 32 %.
 

3)

Wie hoch war der Barmittelzufluss im ersten Quartal 2016?

Der Barmittelzufluss lag im ersten Quartal 2016 bei -103 Millionen US-Dollar und umfasste Abfindungszahlungen in Höhe von ungefähr 260 Millionen US-Dollar, SPM-Investitionen in Höhe von ungefähr 597 Millionen US-Dollar, Capex-Ausgaben in Höhe von ungefähr 549 Millionen US-Dollar sowie seismische Multiclient-Daten in Höhe von ungefähr 167 Millionen US-Dollar.
 

4)

Was sind die Erwartungen für Investitionsausgaben für das Geschäftsjahr 2016?

Für 2016 werden Capex-Ausgaben (ohne Multiclient- und SPM-Investitionen und Cameron) in Höhe von 2,0 Milliarden US-Dollar erwartet. Die Capex-Ausgaben von Cameron lagen im ersten Quartal 2016 bei 37 Millionen US-Dollar, und für 2016 werden Capex-Ausgaben in Höhe von 200 Millionen US-Dollar erwartet.
 

5)

Was war in „Zinsen und sonstige Erträge” für das erste Quartal 2016 enthalten?

Die „Zinsen und sonstigen Erträge” für das erste Quartal 2016 beliefen sich auf 45 Millionen US-Dollar. Dieser Betrag setzte sich aus Erträgen von Eigenkapitalbeteiligungen in Höhe von 25 Millionen US-Dollar und Zinserträgen in Höhe von 20 Millionen US-Dollar zusammen.
 

6)

Welche Änderungen der Zinserträge und Zinsaufwendungen sind für das erste Quartal 2016 auszuweisen?

Die Zinserträge in Höhe von 20 Millionen US-Dollar stiegen gegenüber dem Vorquartal um 6 Millionen US-Dollar. Die Zinsaufwendungen in Höhe von 133 Millionen US-Dollar stiegen gegenüber dem Vorquartal um 42 Millionen US-Dollar.
 

7)

Was ist der Unterschied zwischen dem Betriebsergebnis vor Steuern und den konsolidierten Erträgen von Schlumberger vor Steuern?

Der Unterschied besteht grundsätzlich in Posten, die sich auf den Konzern beziehen (einschließlich Belastungen und Gutschriften), Posten wie Zinserträge und -aufwendungen, die nicht bestimmten Segmenten zugeordnet sind, Aufwendungen für aktienbasierte Vergütungen und Abschreibungen im Zusammenhang mit bestimmten immateriellen Vermögenswerten sowie gewissen zentral verwalteten Initiativen und sonstigen betriebsfremden Posten.
 

8)

Wie hoch war der effektive Steuersatz (Effective Tax Rate, ETR) unter Ausschluss von Belastungen und Gutschriften für das erste Quartal 2016? Die ETR für das erste Quartal 2016 ohne Belastungen und Gutschriften betrug 15,9 %, was im Vergleich zu 18,2 % aus dem vierten Quartal 2015 steht.

 
Die ETR für das vierte Quartal 2015 einschließlich Belastungen und Gutschriften betrug 10,2 %.
 

9)

Wie viele Stammaktien waren zum 31. März 2016 im Umlauf, und wie veränderte sich dies gegenüber dem Ende des letzten Quartals?

Zum 31. März 2016 waren 1,252 Milliarden Stammaktien im Umlauf. Die folgende Tabelle zeigt die Veränderung der Anzahl im Umlauf befindlicher Aktien vom 31. Dezember 2015 bis zum 31. März 2016.
    (Angaben in Millionen US-Dollar)
Zum 31. Dezember 2015 im Umlauf befindliche Aktien   1.256
An Begünstigte verkaufte Aktien abzüglich umgetauschter Aktien 1
Übertragung von Belegschaftsaktien -
Gemäß Mitarbeiteraktienkaufplan ausgegebene Aktien 2
Aktienrückkaufprogramm (7 )

Ausgegebene Aktien zum 31. März 2016

1.252  
 

10)

Wie hoch war das gewichtete Mittel der ausstehenden Aktien im ersten Quartal 2016 und im vierten Quartal 2015, und wie wird dies mit der durchschnittlichen Anzahl ausstehender Aktien abgeglichen, wobei die Verwässerung berücksichtigt wird, die bei der Berechnung der verwässerten Erträge je Aktie unter Ausschluss von Belastungen und Gutschriften verwendet wird?

Das gewichtete Mittel ausstehender Aktien während des ersten Quartals 2016 und des vierten Quartals 2015 betrug 1.254 bzw. 1.259 Milliarden US-Dollar. Es folgt ein Abgleich des gewichteten Mittels ausstehender Aktien mit der durchschnittlichen Anzahl von Aktien bei voller Verwässerung.
      (Angaben in Millionen US-Dollar)

Erstes Quartal
2016

     

Viertes Quartal
2015

Gewichtetes Mittel im Umlauf befindlicher Aktien 1.254    

 

1.259
Angenommene Ausübung von Aktienoptionen 1

 

2
Gesperrte Belegschaftsaktien 4    

 

3
Mittelwert der im Umlauf befindlichen Aktien mit angenommener Verwässerung 1.259    

 

1.264
 

11)

Wie hoch waren die Multiclient-Umsätze im ersten Quartal 2016?

Die Multiclient-Umsätze einschließlich Übertragungsgebühren beliefen sich im ersten Quartal 2016 auf 77 Millionen US-Dollar und im vierten Quartal 2015 auf 117 Millionen US-Dollar.
 

12)

Wie hoch war der Auftragsbestand von WesternGeco am Ende des ersten Quartals 2016?

Der Auftragsbestand von WesternGeco aufgrund gültiger Verträge mit Kunden am Ende des ersten Quartals 2016 betrug 966 Millionen US-Dollar. Zum Ende des vierten Quartals 2015 betrug er 1,13 Milliarden US-Dollar.
 

13)

Wie hoch war der Bestell- und Auftragsbestand für die Segmente Subsea und Drilling von Cameron?

Der Bestell- und Auftragsbestand für Subsea und Drilling war wie folgt:
      (Angaben in Millionen US-Dollar)
Bestellungen

Erstes Quartal
2016

     

Viertes Quartal
2015

Subsea $ 305         $ 481
Drilling $ 150

 

$ 169
 
Auftragsbestand (zum Ende des Zeitraumes)
Subsea $ 2.870 $ 3.011
Drilling $ 1.308

 

$ 1.611

Über Schlumberger

Schlumberger ist der weltweit führende Anbieter von Lösungen in den Bereichen Technologie, integriertes Projektmanagement und Informationen für Kunden aus der Erdöl- und Erdgasindustrie weltweit. Mit etwa 93.000 Mitarbeitern aus über 140 verschiedenen Nationen, die in mehr als 85 Ländern tätig sind, bietet Schlumberger die branchenweit umfassendste Produkt- und Dienstleistungspalette von der Exploration bis hin zur Förderung.

Schlumberger Limited hat seine Hauptgeschäftsstellen in Paris, Houston, London und Den Haag und hat im Jahr 2015 einen Umsatz in Höhe von 35,47 Milliarden US-Dollar ausgewiesen. Weitere Informationen finden Sie unter www.slb.com.

* Marke von Schlumberger oder von Schlumberger-Unternehmen.

Fußnoten

Schlumberger veranstaltet am Freitag, dem 22. April 2016 eine Telefonkonferenz zur Besprechung der obigen Bekanntgabe und der Geschäftsprognosen. Die Telefonkonferenz beginnt um 8:00 Uhr (US Central Time), das heißt um 9:00 Uhr (Eastern Time) und 15.00 Uhr MESZ. Um an dieser öffentlich zugänglichen Konferenz teilzunehmen, rufen Sie bitte ungefähr zehn Minuten vor Beginn die Konferenzzentrale an, entweder unter +1 (800) 288-8967 für Anrufe aus Nordamerika oder unter +1 (612) 333-4911 für Anrufe von außerhalb Nordamerikas. Fragen Sie nach dem „Schlumberger Earnings Conference Call”. Nach dem Ende der Telefonkonferenz steht Ihnen bis zum 22. Mai 2016 eine Wiederholung zur Verfügung. Wählen Sie dazu bitte +1 (800) 475-6701 für Anrufe aus Nordamerika oder +1 (320) 365-3844 für Anrufe von außerhalb Nordamerikas, und geben Sie den Zugangscode 385312 ein.

Gleichzeitig zur Telefonkonferenz wird unter www.slb.com/irwebcast ein Webcast zum Mithören angeboten. Bitte loggen Sie sich 15 Minuten vor Beginn ein, um Ihren Browser zu testen und sich für die Konferenz anzumelden. Ebenfalls steht Ihnen auf derselben Website bis zum 30. Juni 2016 eine Wiederholung des Webcasts zur Verfügung.

Dieser Ergebnisbericht für das erste Quartal 2016 und die ergänzenden Informationen sowie unsere anderen Mitteilungen enthalten „zukunftsbezogene Aussagen” im Sinne des US-Bundeswertpapiergesetzes, die jegliche Aussagen umfassen, die keine historischen Tatsachen sind, zum Beispiel: unsere Prognosen oder Erwartungen zu den Geschäftsaussichten; erhöhte Aktivitäten von Schlumberger insgesamt und jedem seiner Segmente (und für bestimmte Produkte oder in bestimmten geographischen Regionen in den einzelnen Segmenten); Öl- und Erdgasnachfrage und Steigerung der Förderung; Preise von Öl und Erdgas; Verbesserungen von Betriebsverfahren und Technologien; Kapitalaufwendungen durch Schlumberger und in der Öl- und Gasindustrie; die Geschäftsstrategien der Kunden von Schlumberger; die Integration von Cameron in unser Unternehmen; die erwarteten Vorteile der Cameron-Transaktion; der Erfolg der Joint Ventures und Zusammenschlüsse von Schlumberger; die zukünftige globale Wirtschaftslage sowie zukünftige Ergebnisse des operativen Geschäfts. Diese Aussagen unterliegen Risiken und Unsicherheiten, unter anderem: die Weltwirtschaftslage; Veränderungen der Ausgaben für Exploration und Förderung bei den Kunden von Schlumberger sowie Veränderungen der Intensität der Exploration und Erschließung von Erdöl- und Erdgas; allgemeine wirtschaftliche, politische und geschäftliche Situationen in entscheidenden Regionen der Welt; Risiken im Zusammenhang mit ausländischen Währungen; Preiserosionen; Wetter und sonstige jahreszeitlich bedingte Faktoren; betriebliche Änderungen, Verzögerungen oder Streichungen; Förderungsrückgänge; Änderungen von behördlichen Bestimmungen und Rechtsvorschriften, einschließlich der Vorschriften zur Offshore-Öl- und -Gas-Exploration, radioaktiven Strahlenquellen, Sprengmitteln, Chemikalien, Hydraulic-Fracturing-Dienstleistungen und Initiativen zum Klimaschutz; die Möglichkeit, dass Technologien neuen Herausforderungen bei der Exploration nicht gerecht werden; die Möglichkeit, dass Cameron nicht erfolgreich integriert und die erwarteten Synergien nicht realisiert werden; die Möglichkeit, dass entscheidende Mitarbeiter nicht beim Unternehmen bleiben; sowie sonstige Risiken und Unsicherheiten, die in diesem Ergebnisbericht für das erste Quartal 2016 und den Ergänzenden Informationen (Supplemental Information) sowie unseren aktuellen Formblättern 10-K, 10-Q und 8-K, die bei der Wertpapierbehörde der USA (Securities und Exchange Commission, SEC) eingereicht oder zur Verfügung gestellt wurden, aufgeführt sind. Falls eines oder mehrere dieser Risiken und Unwägbarkeiten (oder die Folgen solcher Veränderungen von Geschehnissen) eintreten oder sich unsere grundlegenden Annahmen als unzutreffend erweisen sollten, können die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von unseren Darstellungen in zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Schlumberger verneint jegliche Absicht und lehnt jegliche Verpflichtung zur Revision oder öffentlichen Aktualisierung solcher Aussagen infolge neuer Informationen, zukünftiger Ereignisse oder anderweitiger Gegebenheiten ab.

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Source(s) : Schlumberger Limited

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