Schneller als Lichtgeschwindigkeit ist möglich !

20/11/2009 - 14:48 von I challenge You I challenge You All | Report spam
In Yahoo fand ich :


"Es ist nicht wahr, was in den Lehrbüchern
steht", meint nun Raymond Chaio von der University of
California in Berkeley. Denn Wissenschaftler haben durchaus
schon experimentell Gruppengeschwindigkeiten gemessen,
die größer als c waren. In den meisten Versuchen
schickten sie den Lichtpuls dazu durch hochabsorbierende
Substanzen. Hatte er zu Beginn die Form einer Gauß-Glocke, so
wurde er in dem Material "umgeformt": Der mittlere Teil
wurde stàrker abgeschwàcht als der vordere Abschnitt,
so dass er mit stark verringerter Intensitàt austrat
und etwa wie ein der Lànge nach halbierter Tropfen
geformt war, dessen Maximum nun im vorderen Bereich lag.
Dabei hat sich jedoch kein Teil des Pulses
überlichtschnell bewegt, sagt Chiao. <br><br>Der Aufbau für einen
neuen Versuch, den ein Team unter der Leitung von
Anedio Ranfagni vom Italien National Research Council in
Finenze durchgeführt hat, sieht recht harmlos aus: Die
Forscher schickten Mikrowellen von 3,5 cm Wellenlànge
durch eine enge, ringförmige Öffnung auf einen großen,
fokussierenden Spiegel. Dieser reflektierte den Strahl hinter
die Quelle zurück. Die Wissenschaftler modulierten
die Mikrowellen mit Rechteckpulsen und bestimmten
deren Ankunftszeiten auf der Strahlachse in Abstànden
zwischen 30 und 140 cm hinter der Quelle. Ihren Diagrammen
zufolge, auf denen sie die Laufzeit gegen die Entfernung
aufgetragen hatten, wanderten die Mikrowellen scheinbar mit
105 bis 107 Prozent der Lichtgeschwindigkeit. Ab
einer Distanz von einem Meter nàherte sich ihre
Geschwindigkeit jedoch wieder c (Physical Review Letters vom 22.
Mai 2000). <br><br>Aephraim Steinberg von der
University of Toronto hàlt dieses Verhalten für sonderbar.
Er meint, dass Teile des Lichtes einfach einen Umweg
abseits der Strahlachse genommen hàtten. "Die Welle, die
bei 60 cm gemessen wurde, war schon auf dem Weg, eine
'Abkürzung' zu nehmen, als die Strahlung gerade bei 30 cm
detektiert wurde", sagt er. Die Umformung der Pulse erfolgte
diesmal nicht auf Grund spezieller Eigenschaften des
Mediums, sondern durch den Schlitz und den Spiegel.
<br><br>Ranfagni akzeptiert diese Interpretation Steinbergs jedoch
nicht. Allerdings ràumt er ein, dass auch weiterhin "ein
Schatten des Zweifels" über der Existenz
überlichtschneller Signale liege. Es fehlen mal wieder weitere
Versuche, damit die Wissenschaftler schließlich ein hieb-
und stichfestes Modell aufstellen können, das die
Ausbreitung von Licht unter allen denkbaren Umstànden
erklàrt. Mal sehen, wie schnell das geht.
 

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#1 Uwe Hercksen
20/11/2009 - 16:32 | Warnen spam
I challenge You I challenge You All schrieb:

Dabei hat sich jedoch kein Teil des Pulses
überlichtschnell bewegt, sagt Chiao.



Bye

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