Schreiben in NTFS-Partitionen?

15/01/2008 - 09:47 von Christine Kremsmayr | Report spam
ich habe gestern zum ersten Mal Linux installiert (xubuntu 7.04) und
habe keine Schreibrechte auf meine NTFS-Partitionen.
Backup aller Daten habe ich bereits erstellt. Nun weiß ich aber nicht,
wie ich mir Schreibrechte verschaffe.

Mit ntfsmount? Mit der sogenannten Paragon-Software? Mit der NTFS-
Funktionalitàt des Linux-Kernels?
Was würdet ihr einer Linux-Anfàngerin empfehlen? Es sollte halt gut
und verlàsslich funktionieren, und die Einrichtung sollte von einer
Anfàngerin vorgenommen werden können.

Christine
 

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#1 Josef Moellers
15/01/2008 - 10:21 | Warnen spam
Christine Kremsmayr wrote:
ich habe gestern zum ersten Mal Linux installiert (xubuntu 7.04) und
habe keine Schreibrechte auf meine NTFS-Partitionen.
Backup aller Daten habe ich bereits erstellt. Nun weiß ich aber nicht,
wie ich mir Schreibrechte verschaffe.

Mit ntfsmount? Mit der sogenannten Paragon-Software? Mit der NTFS-
Funktionalitàt des Linux-Kernels?
Was würdet ihr einer Linux-Anfàngerin empfehlen? Es sollte halt gut
und verlàsslich funktionieren, und die Einrichtung sollte von einer
Anfàngerin vorgenommen werden können.



Das Problem ist, daß es keine vernünftige Dokumentation für das
ntfs-Dateisystem gibt, nach der die Linux-Entwickler (und alle anderen
OpenSource-Entwickler) einen stabilen ntfs-Dateisystem-Treiber
entwickeln können.
Es ist (verhàltnismàßig) einfach, Daten wiederzufinden, daraus die
*bestehende* Struktur abzuleiten und so einen lesefàhigen Treiber zu
schreiben.
Aber das *Schreiben* in ein Dateisystem, einschließlich dem Anlegen
neuer Verzeichnisse und Dateien sowie dem kompletten Löschen selbiger
ist nicht trivial.
Also halten sich die Entwickler des ntfs-Datsisystem-Treibers bedeckt
und lassen per default lediglich ein Lesen zu.

Du kannst Dich auf das dünne Eis begeben und explizit in der /etc/fstab
als Option "rw" angeben, oder, was eher empfohlen wird, Du benutzt einen
anderen Dateisystem-Typ, wie z.B. FAT32, zum Austausch zwischen Windows
und Linux. Alternativ gibt es auch einen ext2-Dateisystem-Treiber für
Windows. Da die Spezifikationen für ext2 offen liegen, ist dieser
Treiber in der Lage, ein ext2-Dateisystem vollstàndig zu verwalten.
These are my personal views and not those of Fujitsu Siemens Computers!
Josef Möllers (Pinguinpfleger bei FSC)
If failure had no penalty success would not be a prize (T. Pratchett)
Company Details: http://www.fujitsu-siemens.com/imprint.html

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