Schrittmotorendstufe und Spikes

17/12/2007 - 11:07 von Heiko Lechner | Report spam
Hallo!

Ich habe eine kommerzielle Schrittmotorendstufe von Isel, die eigentlich
in einen Schrittmotorcontroller von Isel gehört. Ich würde die aber
gerne zweckentfremden (Antrieb einer Lineareinheit)...
Dazu habe ich eine µC- Platine adaptiert.

Die Endstufe wird mit einem 40V Schaltnetzteil versorgt, die "Logik"
wird mit einem 5V Schaltnetzteil versorgt.

Die Endstufenplatine ist mit zwei L6203, L297 und einigem Drumherum
bestückt.

Mein Problem ist- sobald ich die Endstufe einschalte (auch im
Stillstand) habe ich ziemlichen Müll auf den Leitungen
(Endschaltererkennung durch Interrupt ist z.B. nicht mehr möglich)

Masse ist sternförmig, d.h. die beiden Netzteile und die Masseanschlüsse
der Platinen treffen sich in einem Punkt.

Jetzt habe ich mal die Spannung an einer Motoranschlussklemme gemessen
(Oszilloskopmasse dabei an einer Spulenseite und Tastkopf an der anderen
Spulenseite).

Für weitere Messungen habe ich die Oszilloskopmasse an den Sternpunkt
angeschlossen.

Den Strom, der in die Endstufenplatine fließt, habe ich über einen 1Ohm
Schichtwiderstand gemessen.

Hier mal die Messungen:

http://mitglied.lycos.de/drcaveman/stepper.jpg

Wie bekomme ich das in den Griff?
Also Endschalter wollte ich schon abfragen...

Danke,
Heiko.
 

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#1 Rafael Deliano
17/12/2007 - 11:28 | Warnen spam
Masse ist sternförmig, d.h. die beiden Netzteile und die Masseanschlüsse
der Platinen treffen sich in einem Punkt.


Bei 2 getrennten Netzteilen und 2 getrennten Boards schwierig.
Sternpunkt auf Klemme an Endstufe Stepper legen, damit der
Prozessor wenigstens nicht den Spannungsabfall durch Motorstrom über
die Masseleitung sieht.

Endschaltererkennung durch Interrupt ist z.B. nicht mehr möglich


Solche Kabel sind gerne Dreckantenne: beide Dràhte verdrillen
und Paare immer gemeinsam zum Board führen. Dort mit RC bzw.
LC-Tiefpaß filtern.

MfG JRD

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