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Schrottchaos im Weltraum

22/11/2010 - 23:25 von Thomas Richter | Report spam
... schon Stanislaw Lem hat es in der Vergangenheit für die Zukuft
beschrieben: nun ist es Realitàt. Der Mensch müllt nun auch noch
das Welltal zu.

http://www.3sat.de/hitec/
hitec - Schrottchaos im Weltraum (22.11.2010)
"Seit den Anfàngen der Raumfahrt hinterlàsst der Mensch gefàhrliche
Spuren im Weltraum. Ausgebrannte Raketenteile, veraltete und zerstörte
Satelliten: Weltraumschrott. Hunderttausende Teile, ein regelrechter
Schwarm umkreist mittlerweile die Erde. Dieser Schrottschwarm
gefàhrdet Satelliten, Raumfahrtmissionen, die internationale
Raumstation und sogar Menschen auf der Erde. Wie zum Beispiel der
deutsche Satellit Rosat. Im Herbst 2011 soll er - völlig
unkontrolliert - zurück zur Erde kommen. Seit über zehn Jahren fliegt
der Röntgenobservatoriumssatellit steuerlos durchs All, Teile von ihm
strahlen heute radioaktiv. Wo genau die Reste des Schrott-Satelliten
aufschlagen werden, weiß bislang noch niemand. Eine Kollision zweier
Satelliten Anfang 2009 hat die interstellare Schrotthalde noch größer
werden lassen. Die Kollisionsgefahr im Weltraum ist dadurch drastisch
gestiegen. Làngst befürchten Wissenschaftler, dass weitere Kollisionen
den Trümmerschwarm automatisch wachsen lassen, und damit vielleicht
sogar das Ende der Raumfahrt einleiten.
Die 'hitec'-Dokumentation 'Schrottchaos im Weltraum' von Michael
Fràntzel begleitet Raumfahrtexperten, die sich der Frage nach dem
Weltraumschrott widmen. Ihre Konzepte reichen von organisierten
Ausweichmanövern im All, der Forschung an neuartigen
Raumfahrt-Schutzschilden bis zu Tests für einen geplanten
Satelliten-Abschleppdienst im All."
 

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#1 Serjo Lasalle
22/11/2010 - 23:57 | Warnen spam
Ich habe mich schon einige Male gefragt, wie man eine Raumstation da oben
kreisen lassen kann, wenn Metallsplitter wie Geschosse mit 36'000 km/h eine
stàndige Bedrohung darstellen. Laut Wikipedia besitzt ein Zentimeter grosses
Schrotteil die kinetische Wirkungkraft einer Handgranate. Bei ca. 600'000
Teilchen ist es ein Wunder, dass nicht mehr passiert. Zum Glück gibts
Computer, bei denen die Flugbahnen der grössten Teile programmeirt sind und
die Kollisionen zum Glück voraussehen.

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