Schüler der Bodenstedt-Wilhelmschule warnen mit selbst entworfenem Comicfilm vor Computer-Spielsucht

09/05/2009 - 03:39 von Horst | Report spam
http://www.newsclick.de/index.jsp/m...d/10270524

"In Andys Leben geht alles schief - doch im Spiel ist er ein Sieger"

Schüler der Bodenstedt-Wilhelmschule warnen mit selbst entworfenem Comicfilm vor Computer-Spielsucht

Andy ist spielsüchtig. 15 Stunden sitzt er tàglich vor dem Computer und spielt das Internet-Rollenspiel "World of Warcraft". 15
Kilo hat er zugenommen, seitdem er spielt. Seine Freundin hat ihn verlassen, weil er keine Zeit mehr für sie hatte.

Das Fußballtraining hat Andy auch aufgegeben - er will nur noch spielen. Gebannt hören sich die Schüler der Klasse 9.3 der
Bodenstedt-Wilhelmschule die Geschichte von Andy an.

Andy gibt es wirklich - inzwischen ist er Mitte 20 und sagt: "Das Spiel zu kaufen, war der schlimmste Fehler meines Lebens." Der,
der Andys Geschichte erzàhlt, ist Sayf Jaber. Der 16-Jàhrige geht in die 10.3 und hat zusammen mit seinem Mitschüler Robert
Wienecke einen Vortrag über die Gefahr der Spielsucht ausgearbeitet.

Dazu haben die Schüler Sequenzen des in einer mit Gnomen, Zauberern, Untoten und Blutelfen bevölkerten Fantasiewelt des Spiels
sowie Fernsehwerbung für das Spiel zusammengeschnitten und mit vielen Fakten unterlegt. Sie haben am Computer einen Comic
gezeichnet, der Andy zeigt - wie er nach und nach seine Freundin, seine Hobbys, den Bezug zu seinen Eltern und Freunden verliert.
Sayf Jaber sagt: "In Andys Leben geht alles schief - doch im Spiel ist er ein Sieger."

Die Klasse 9.3 gilt als unruhige Klasse. Doch gestern früh folgten sie dem Vortrag von Sayf hochkonzentriert. Das Thema
beschàftigte sie - das war auch in der anschließenden Diskussion zu spüren. Ein Schüler erzàhlt: "Ich habe immer nachts gespielt.
Als mein Vater mal meinen PC formatiert hat, und das Spiel weg war, war ich ganz nervös und konnte nicht schlafen." Ein anderer
sagt: "Nach der Schule gehe ich nicht raus, ich setz mich an den PC. Wenn ich das Wochenende frei hab, zock ich auch nachts durch.
Aber süchtig bin ich nicht."

Laut einer Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen sind unter allen deutschen Neuntklàsslern mehr als 14 000
Jugendliche computerspielsüchtig. Die Gefahr sei vielen Schülern und Eltern nicht bewusst, sagt Lehrerin Inga Laufer. Auch ihr
Schüler Sayf hat einst viel am Computer gespielt. Vielleicht kommt sein Vortrag deshalb so gut bei den anderen an. "Schüler hören
Schülern gut zu", hat Laufer beobachtet.

*****

"World of Warcraft" ist ein Killerspiel, das unbedingt verboten werden muß,
weil es Schüler in den Ruin treibt. Es macht süchtig und ist so schlimm wie
harte Drogen.

Hier kann nur ein klares Verbot des Spieles helfen, Leben zu retten, zumal
wegen "World of Warcraft" schon mehrere Morde verübt wurden, zuletzt
von einer Mutter, die zwei ihrer Kinder wegen ihrer Spielesucht tötete.

"World of Warcraft" muß also unbedingt verboten werden, um vielen
jungen Menschen das Leben zu retten, die sonst in diesem Killerspiel
versanden.

Gebt Killerspielen KEINE Chance!

Horst
 

Lesen sie die antworten

#1 Peter Becker
09/05/2009 - 08:55 | Warnen spam
"Horst" schrieb im ...


http://www.newsclick.de/index.jsp/m...d/10270524



Wozu irgendwelche News, wenn es ein Original gibt?
http://www.bowi-peine.de/index.php?...cle&id 5:schueler-warnen-vor-spielsucht&catidh:klassen&Itemid


"In Andys Leben geht alles schief



Und die Frage warum, stellt wieder mal keiner.

doch im Spiel ist er ein Sieger"



Eben. Die Spiele sind doch nur dann so verlockend, wenn jemand im RL
Probleme hat und eine Fluchtmöglichkeit braucht, in der er fehlende Erfolge
kompensieren kann.
Und Fluchtmöglichkeiten gibt es unendlich viele. Statt gegen die jeweils
aktuelle zu kàmpfen, ist es besser, Kinder stark zu machen, dass sie sowas
nicht brauchen.


Schüler der Bodenstedt-Wilhelmschule



Bei solchen Angaben google ich gern nach dem politisch-kulturellen
Hintergrund.
Sieht mir nach einer gut disziplinierten Schule aus. Der Schulvertrag ist
bestechend vernünftig, nur habe ich so meine Lebenserfahrung, wie Idealisten
handeln, wenn jemand gegen sowas verstößt.


einen Comic
gezeichnet, der Andy zeigt - wie er nach und nach seine Freundin,
seine Hobbys, den Bezug zu seinen Eltern und Freunden verliert.



Oder von ihnen im Stich gelassen wird?
Vielleicht sollte man den Film Eltern, Freundinnen und Freunden zeigen, um
ihnen vorzuführen, wie man Kinder falsch behandelt?
Ich erinnere mich da immer wieder an den Film "Die Bombe tickt", in dem ein
Junge durch verstàndnislose Predigten seiner Schwester erst recht in die
radikale Szene getrieben wird. Als sie ihren Teil an der Entwicklung
erkennt, ist es zu spàt.

Hier kann nur ein klares Verbot des Spieles helfen, Leben zu retten,



Schwachsinn. Dann wird einfach die nàchste Fluchtmöglichkeit gesucht.

Bequemer, als sich in Menschen einzufühlen und ihnen zu helfen, ist es
natürlich eine Fluchtmöglichkeit nach der anderen anzugreifen, um sich als
"guter Mensch" zu fühlen, bei einem gelegentlichen Erfolg sogar als Sieger.
Geholfen hat man auf diese Weise aber nicht. Es ist nur eine Form, sich
Erfolgserlebnisse zu verschaffen, die man im RL sonst nicht hat. Der eine
spielt eben "World of Warcraft", und der andere "Welt verbessern".
Gruß,
Peter
http://www.Peter-Becker.de
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