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schwarze Löcher

10/11/2007 - 14:52 von Thomas Heger | Report spam
Hi Ng

ich wollte mal meine 'etwas' unkonventionellen Ideen zum Thema schwarze
Löcher vorstellen.

Die Idee wird hier nur skizziert. Sie geht davon aus, das Zeit aufzufassen
ist als makroskopischer Begriff, welcher mit den Gesetzen der Thermodynamik
aus Mikrophànomenen quantenmechanischer Natur hergeleitet wird.

Die Raumzeit wird damit abhàngig von einem Etwas unbekannter Natur. Dieses
'dingsbums' sei nicht direkt, sondern in der Weise beobachtbar, als seine
Wirkung für uns messbar sind.

Die Thermodynamik wird in Gestalt des Begriffes Entropie verwendet, welcher
zwei Bedeutungen hat, die beide benutzt werden.
Ein Zustand geht dabei über in einen mit höherer Wahrscheinlichkeit. Dieser
Zusammenhang definiert die Richtung der Zeit.

Zeit ist dabei etwas, was sich als eine Summation vieler Zustandsànderungen
beschreiben làsst, àhnlich einem Gas, wobei die einzelnen Gasatome ein
einzelnes Phànomen symbolisieren und das Gas unsere Beobachtung (der Welt).

Da die Relativitàtstheorie Zeit und Raum àquivalent betrachtet, muss man mit
der gleichen Begründung auch Raum als Überlagerung grundlegender Phànomene
betrachten. Diese Phànomene haben damit keinen Hintergrund mehr - außer
'dingsbums' - in dem sie sich aufhalten.

Raum und Zeit bilden sich gleichsam als makroskopische Beobachtung eines
lokalen Beobachters. Raumzeit stelle ich mir dabei gebildet als Kugelwelle
vor, welche sich aus Kugelwellen bildet. das ist nun sehr metaphorisch, das
'Kugel' eigentlich einen Raumbegriff erfordert. Kugeln deshalb weil sie
keine Richtung haben. Geometrie und damit auch Koordinaten oder Winkel bilde
sich erst als Überlagerung derartiger Wellen.

Raum, genauer Distanz, ist nun mit dem Begriff Wahrscheinlichkeit verknüpft.
Gravitation ist mit diesen verknüpft in der Weise, das gekrümmte Raumzeit
eine Verzerrung der Distanzen bedeutet. Eine stàrkere Krümmung entspricht in
obigem Bild einer Erhöhung des Druckes und damit der Temperatur. Umgekehrt
wird bei Entspannung Energie frei.

Das die Wàrmeanalogie nicht ganz abwegig ist sollte einleuchten, wenn man
schwarze Löcher betrachtet.

In einem schwarzen Loch tritt nun die Situation ein, das sozusagen der Raum
schrumpft. Die Distanzen verkürzen sich in dem Masse wie entsprechend die
Temperatur steigt. Die klingt auch unglaublicher als es ist: bei
gravitativer Verdichtung steigt die Temperatur. Nicht etwa durch Reibung,
dazu sind die Partikel noch zu weit entfernt. Sie steigt, da sonst die
pontentielle Energie nicht erhalten bleibt. Aber wie eigentlich?

Die Dichte in einem schwarzen Loch wird dabei nicht als unendlich
angenommen. Begründung: Dichte ist ein Begriff mit Raumbezug, Raum aber eine
abgeleitete Größe, welche hier als variabel angenommen wird. Die Dichte wird
also nicht unendlich, sondern der Raum schrumpft und die Temperatur steigt.
Das ist so ungefàhr der umgekehrte Vorgang zum Urknall.

Thomas Heger
 

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#1 P. Singer
10/11/2007 - 15:07 | Warnen spam
Am Sat, 10 Nov 2007 14:52:06 +0100 schrieb Thomas Heger:


Genial, weiter so, du bist der größte Physiker in der Kneipenszene,
der Alkohol hat dich erfolgreich totalverblödet. Weiter so!


Hi Ng

ich wollte mal meine 'etwas' unkonventionellen Ideen zum Thema schwarze
Löcher vorstellen.

Die Idee wird hier nur skizziert. Sie geht davon aus, das Zeit aufzufassen
ist als makroskopischer Begriff, welcher mit den Gesetzen der Thermodynamik
aus Mikrophànomenen quantenmechanischer Natur hergeleitet wird.

Die Raumzeit wird damit abhàngig von einem Etwas unbekannter Natur. Dieses
'dingsbums' sei nicht direkt, sondern in der Weise beobachtbar, als seine
Wirkung für uns messbar sind.

Die Thermodynamik wird in Gestalt des Begriffes Entropie verwendet, welcher
zwei Bedeutungen hat, die beide benutzt werden.
Ein Zustand geht dabei über in einen mit höherer Wahrscheinlichkeit. Dieser
Zusammenhang definiert die Richtung der Zeit.

Zeit ist dabei etwas, was sich als eine Summation vieler Zustandsànderungen
beschreiben làsst, àhnlich einem Gas, wobei die einzelnen Gasatome ein
einzelnes Phànomen symbolisieren und das Gas unsere Beobachtung (der Welt).

Da die Relativitàtstheorie Zeit und Raum àquivalent betrachtet, muss man mit
der gleichen Begründung auch Raum als Überlagerung grundlegender Phànomene
betrachten. Diese Phànomene haben damit keinen Hintergrund mehr - außer
'dingsbums' - in dem sie sich aufhalten.

Raum und Zeit bilden sich gleichsam als makroskopische Beobachtung eines
lokalen Beobachters. Raumzeit stelle ich mir dabei gebildet als Kugelwelle
vor, welche sich aus Kugelwellen bildet. das ist nun sehr metaphorisch, das
'Kugel' eigentlich einen Raumbegriff erfordert. Kugeln deshalb weil sie
keine Richtung haben. Geometrie und damit auch Koordinaten oder Winkel bilde
sich erst als Überlagerung derartiger Wellen.

Raum, genauer Distanz, ist nun mit dem Begriff Wahrscheinlichkeit verknüpft.
Gravitation ist mit diesen verknüpft in der Weise, das gekrümmte Raumzeit
eine Verzerrung der Distanzen bedeutet. Eine stàrkere Krümmung entspricht in
obigem Bild einer Erhöhung des Druckes und damit der Temperatur. Umgekehrt
wird bei Entspannung Energie frei.

Das die Wàrmeanalogie nicht ganz abwegig ist sollte einleuchten, wenn man
schwarze Löcher betrachtet.

In einem schwarzen Loch tritt nun die Situation ein, das sozusagen der Raum
schrumpft. Die Distanzen verkürzen sich in dem Masse wie entsprechend die
Temperatur steigt. Die klingt auch unglaublicher als es ist: bei
gravitativer Verdichtung steigt die Temperatur. Nicht etwa durch Reibung,
dazu sind die Partikel noch zu weit entfernt. Sie steigt, da sonst die
pontentielle Energie nicht erhalten bleibt. Aber wie eigentlich?

Die Dichte in einem schwarzen Loch wird dabei nicht als unendlich
angenommen. Begründung: Dichte ist ein Begriff mit Raumbezug, Raum aber eine
abgeleitete Größe, welche hier als variabel angenommen wird. Die Dichte wird
also nicht unendlich, sondern der Raum schrumpft und die Temperatur steigt.
Das ist so ungefàhr der umgekehrte Vorgang zum Urknall.

Thomas Heger

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