Schwarzschildradius

31/10/2009 - 16:42 von Manfred_2711 | Report spam
Hallo,
folgende Frage: den Schwarzschildradius eines sphàrischen G-Feldes
kann man ja ziemlich einfach über die Fluchtgeschwindigkeit des
Lichtes
Epot = m*M*G/r = 0.5*m*c^2 zu r = 2*M*G/c^2 ausrechnen.
Uhren, die sich dem Radius von außen nàhern, gehen immer langsamer
(sowohl für einen Beobachter außen als auch im Feld).
Wenn ich dieselbe Rechnung für ein homogenes G-Feld durchführe,
erhalte ich
Epot = m*g*h = 0.5*m*c^2 und h = 0.5 * c^2/g
Das bedeutet, dass ein homogenes Feld der Tiefe h an seinem 'Boden'
auch so etwas wie eine Schwarzschild-Grenze hat, in deren Nàhe die
Uhren langsamer gehen.
Kann man daraus schließen, dass der Bereich homogener G-Felder, in dem
konkrete Aussagen zu Uhren und Maßstàben getroffen werden können, von
außen betrachtet nie größer als h sein kann ?
Ciao
Manfred
 

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#1 Gregor Scholten
31/10/2009 - 19:20 | Warnen spam
On 31 Okt., 16:42, Manfred_2711 wrote:
Wenn ich dieselbe Rechnung für ein homogenes G-Feld durchführe,
erhalte ich
Epot = m*g*h = 0.5*m*c^2 und h = 0.5 * c^2/g
Das bedeutet, dass ein homogenes Feld der Tiefe h an seinem 'Boden'
auch so etwas wie eine Schwarzschild-Grenze hat, in deren Nàhe die
Uhren langsamer gehen.
Kann man daraus schließen, dass der Bereich homogener G-Felder, in dem
konkrete Aussagen zu Uhren und Maßstàben getroffen werden können, von
außen betrachtet nie größer als h sein kann ?



in der ART gibt es keine homogenen Gravitationsfelder. Bei einem
homogenen Gravitationsfeld wàre der Krümmungstensor null, und damit
wàre es kein Gravitationsfeld.

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