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Schwingungsanalyse

10/10/2008 - 21:52 von Herbert Brandt | Report spam
Hallo liebe Physiker,


Wer ist in der Lage, einem auf dem Gebiet der Chemie ausgebildeten (also
Laie) Fragen folgender Art zu beantworten :

o)Sind meine folgenden 4 Annahmen richtig ?

1)Beliebige Schwingungsformen können gemàß Schulphysik per
Fourieranalyse durch eine endliche Summe von Sinus-Schwingungen
beschrieben und auch synthetisiert (Funktionsgeneratoren)werden.
Dies gilt zunàchst für "unendlich lange Schwingungen".

2)Handelt es sich um zeitlich begrenzte,jedoch konstante
Schwingungsvorgànge (also um Wellenpakete),so braucht man jeweils
unendlich viele Sinusschwingungen zur Beschreibung (Fourier-Integrale).

3)Handelt es sich um "sich laufend àndernde" Schwingungsvorgànge, so
wendet man die "GEFENSTERTE Fourieranalyse" an.
Ich stelle mir das - laienhaft ausgedrückt - so vor, dass das
Analysegeràt für den jeweils im Fenster befindlichen
Schwingungsabschnitt die Fourierintegrale (Schwingungsspektrum)
bestimmt.Ich denke, dass das farbige Spektrum, das man z.B. im
Software-Programm "COOL EDIT" zu jedem Punkt der Schwingung sieht,
dies darstellt.

4)Seit wenigen Jahren gibt es (als wohl besseren Ersatz für die Fourier-
Analyse) die Wavelet-Analyse.
Ich denke, hier werden Schwingungsvorgànge durch Pulse angenàhert,
was vermutlich Vorteile bei der Beschreibung kurzzeitiger Schwingungs-
vorgànge hat.


o) Gibt es Geràte, welche "sich laufend àndernde" Schwingungsvorgànge
über die Fourierintegrale synthetisieren können ?
Beispiel aus dem Gebiet BCI(BrainComputerInterface):
Jede der EEG-Elektroden liefert im Ruhezustand eine
personencharakteristische Schwingung.
Bei jedem Gedanken wird - je nach lage der Elektrode und Art des
Gedankens und/oder Gefühl - diese Schwingung mehr oder weniger
veràndert.
Könnten diese Schwingung und ihre Änderungen elektronisch
reproduziert werden ?

o) Wenn ein Kopf an verschiedenen Stellen Potentialschwankungen gegen
eine Referenz-Elektrode zeigt, so liefert dies eine Schwingung am
Oszilloskop.
Was wàre zu erwarten, wenn man alle diese Mess-Stellen vereinigen
würde? Beispielsweise durch einen Kupfer-Helm ?
Könnte man erwarten, dass dann alle diese zuvor an verschiedenen
Stellen des Schàdels gemessenen Spannungsschwankungen sich per
Superposition zu einer resultierenden Welle vereinen, die ja wiederum
per gefenst.FA definiert wàre ?
Es existiert ein US-Patent 3951134 von R.G.Malech aus 1976
"Apparatus and Method for remotely Monitoring andAltering Brain-
Waves", die m.E.diese "Aura-Welle" mißt.

Vielleicht macht sich jemand die Mühe das Patent durchzulesen.
Mir war es sogar wert, an Prof.D´Zmura zu schreiben, der ja
Pressemeldungen zufolge an derartigen Problemen arbeitet.

Grüße

Herbert Brandt
 

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#1 Peter Niessen
10/10/2008 - 22:32 | Warnen spam
Am Fri, 10 Oct 2008 21:52:52 +0200 schrieb Herbert Brandt:

Wer ist in der Lage, einem auf dem Gebiet der Chemie ausgebildeten (also
Laie) Fragen folgender Art zu beantworten :

o)Sind meine folgenden 4 Annahmen richtig ?



Nein (Keine einzige)
Und wieso kommen in der Chemie neuerdings keine Fourierrechnungen mehr vor?
Habe ich da was verschlafen?
Mit freundlichen Grüssen:
Peter Niessen

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