SD-Karte langsam trotz ReadyBoost-Zulassung

02/03/2014 - 23:23 von ram | Report spam
Die Diskussion über eine RAM-Disk hat mich daran erinnert
hier einmal folgende Frage zu stellen:

Eine bestimmte SD-Speicherkarte wurde von Windows geprüft,
und Windows hat festgestellt, daß sie so schnell ist, daß
sie für ReadyBoost geeignet ist.

Versuchsweise wurde auch ein Arbeitsverzeichnis auf dieser
Speicherkarte angelegt. Aber die Arbeit damit scheint
besonders beim Speichern langsamer zu sein als bei
Verwendung einer Festplatte! Bis ein Word-Dokument
abgespeichert wurde dauert es ewig (gefühlt), und wenn
Quellcode abgespeichert wird, dann sieht der Compiler noch
die alte Version und compiliert diese, wenn man nicht erst
einige Sekunden nach dem Speichern wartet, bevor man ihn aufruft.

Kann man Windows nicht vielleicht sagen, daß es vor die
SD-Karte auch noch so einen Cache setzen soll, wie Windows
dies ja wohl bei einer Festplatte macht? Word soll dann die
Datei schon als gespeichert ansehen, wenn sie im RAM-Cache
ist. Von dort soll sie dann vom Betriebssystem im
Hintergrund auf die SD-Karte geschrieben werden. Es wàre
akzeptabel, wenn bei einmem plötzlichen Stromausfall die
letzten Sekunden Arbeit verloren gehen. Aber ist es wirklich
nötig, daß ein vollelektronischer Speicher sich langsamer
anfühlen muß als eine Festplatte mit Mechanik, die erst mal
eine Schreib/Lese-Kopf auf eine Spur positionieren muß?
 

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#1 Frank Müller
03/03/2014 - 10:03 | Warnen spam
Stefan Ram schrieb:
Die Diskussion über eine RAM-Disk hat mich daran erinnert
hier einmal folgende Frage zu stellen:

Eine bestimmte SD-Speicherkarte wurde von Windows geprüft,
und Windows hat festgestellt, daß sie so schnell ist, daß
sie für ReadyBoost geeignet ist.



Schneller als Class10 wird sie kaum sein...

Kann man Windows nicht vielleicht sagen, daß es vor die
SD-Karte auch noch so einen Cache setzen soll, wie Windows
dies ja wohl bei einer Festplatte macht?



Ja, im Geràtemanager kann man das Laufwerk auf "für leistung Optimieren"
einstellen, aber viel bringt das meist auch nicht.

Aber ist es wirklich
nötig, daß ein vollelektronischer Speicher sich langsamer
anfühlen muß als eine Festplatte mit Mechanik, die erst mal
eine Schreib/Lese-Kopf auf eine Spur positionieren muß?



So "vollelektronisch" ist so eine SD-Karte nicht, die arbeitet eigentlich
quantenmechanisch, sonst wàre der Speicher leer wie RAM-Modul wenn man es
vom Strom trennt...

Frank

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