Sehr sparsamer DC-Wandler für Triac-Ansteuerung

21/09/2015 - 21:14 von Marcel Mueller | Report spam
Hallo,

ich suche nach einer einfachen Schaltung (also aus
Grabbelkistenmaterial, keine Spezialchips), mit der ich einen Triac
durchschalten kann. Pferdefuß: ich habe nur gut 1mW bei ca. 10V. Es soll
nàmlich ein TV mit SCART Eingang über selbigen eingeschaltet werden.

Irgendwann habe ich so etwas schon mal gebaut, aber ich finde den Plan
nicht mehr.

Da es ein CRT ist, muss es schon ein etwas größerer Triac sein. So
TIC225 hàtte ich z.B. da. Die lassen sich relativ sparsam ansteuern,
wenn man einen der Quadranten meidet, und geben beim Degauss nicht
gleich auf.

Als Übertrager würden sich z.B. stromkompensierte Drosseln anbieten. Die
gibt es zuhauf in Altgeràten. Aber entweder muss ich mit der Frequenz
auf wenige Dutzend kHz runter, damit das Steuersignal nicht an der
Gate-Kapazitàt vom Triac hàngen bleibt, oder ich muss es
(verlustbehaftet) Gleichrichten. Dann kann ich auch mit ein paar MHz
schalten. Die Kunst ist dabei, die Kerne nicht in die Sàttigung zu fahren.

Irgendwelche Ideen dazu, welche Oszillator-Schaltung man da nehmen könnte?


Marcel
 

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#1 Joerg
21/09/2015 - 23:24 | Warnen spam
On 2015-09-21 12:14 PM, Marcel Mueller wrote:
Hallo,

ich suche nach einer einfachen Schaltung (also aus
Grabbelkistenmaterial, keine Spezialchips), mit der ich einen Triac
durchschalten kann. Pferdefuß: ich habe nur gut 1mW bei ca. 10V. Es soll
nàmlich ein TV mit SCART Eingang über selbigen eingeschaltet werden.

Irgendwann habe ich so etwas schon mal gebaut, aber ich finde den Plan
nicht mehr.

Da es ein CRT ist, muss es schon ein etwas größerer Triac sein. So
TIC225 hàtte ich z.B. da. Die lassen sich relativ sparsam ansteuern,
wenn man einen der Quadranten meidet, und geben beim Degauss nicht
gleich auf.

Als Übertrager würden sich z.B. stromkompensierte Drosseln anbieten. Die
gibt es zuhauf in Altgeràten. Aber entweder muss ich mit der Frequenz
auf wenige Dutzend kHz runter, damit das Steuersignal nicht an der
Gate-Kapazitàt vom Triac hàngen bleibt, oder ich muss es
(verlustbehaftet) Gleichrichten. Dann kann ich auch mit ein paar MHz
schalten. Die Kunst ist dabei, die Kerne nicht in die Sàttigung zu fahren.

Irgendwelche Ideen dazu, welche Oszillator-Schaltung man da nehmen könnte?




Das hier muesste sich alles in der Grabbelkiste finden lassen:

http://www.discovercircuits.com/DJ-...atextl.htm

Es ginge auch mit CD4000 Logik allein, wenn Du 100uA hast. Aber man will
ja moeglichst so gut wie alles fuer den Triac wegbunkern. Die 3V kannst
Du per hochohmigem Vorwiderstand und Z-Diode erzeugen. McGyver Methode:
Die ganze Chose aus einer geschlachteten Uhr nehmen und die 32.768 kHz
anzapfen. Das braucht rund 1.5V Versorgung. Bei wenig Strom passen drei
kleine Si-Dioden dafuer recht gut.

Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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