Seltsame Verbindungsabbrueche

20/06/2010 - 11:00 von Thomas Hochstein | Report spam
Moin.

Ich kàmpfe seit Jahren an einem DSL-Anschluss mit gar seltsamen
Verbindungsabbrüchen, die sich dergestalt àußern, daß der verwendete
(Blackbox-)"DSL-Router" zwar noch der Ansicht ist, die Verbindung
stehe, darüber aber kein Datenaustausch mehr möglich ist. Abhilfe -
Neuaufbau einer funktionierenden Verbindung - kann dann nur durch
Reboot über das Webinterface (oder durch kurzes Trennen der
Stromversorgung) geschaffen werden. Die Suche nach der Ursache hat
mich etwas ratlos zurückgelassen ...

Die ganze Installation war ursprünglich àlter (rund 10 Jahre, wie ich
mutmaße) und bestand aus der üblichen Kombi Splitter -> DSL-Modem ->
DSL-Router -> Heimnetzwerk; Splitter und Modem waren noch die von der
Bauweise her sehr großen Altgeràte, als Router war ein Lancom DSL-10
im Einsatz. Der beherrschte Logging via syslog auf einen entfernten
Rechner; das Log war aber nie aussagekràftig ...

Als die Abbrüche hàufiger wurden, habe ich vor ~ zwei Jahren die
verwendete Technik sukzessive ersetzt: neuer Splitter, neues DSL-Modem
(Speedport 200), neuer Router (Linksys BEFSR41). Damit lief es sehr
viel besser; dennoch kommt es immer noch ab und an, alle paar Monate,
mal zu Verbindungsabbrüchen der geschilderten Art. [1] Ein Logging ist
mit dem Speedport nicht mehr sinnvoll möglich, aber die Symptome sind
die bekannten: das Webinterface berichtet eine konstant stehende
DSL-Verbindung, aber IP-Traffic geht weder rein noch raus.

Hat noch jemand eine Idee, wo die Ursache sich verbergen könnte? [2]
Ich weiß, daß die Informationen arg dünn sind, aber es fàllt mir
schwer, mehr zu liefern. :)

-thh

[1] Seit ~ 1 Woche sind die Abbrüche deutlich hàufiger, zuletzt
praktisch tàglich; nachdem das aber damit begann, daß nicht (oder
nicht nur) die DSL-Verbindung, sondern auch der eingebaute Switch die
Gràtsche gemacht hat und ich - nach Anreise [2] - festgestellt habe,
daß dummerweise die Lüftungsschlitze der Kiste weitgehend zugestellt
waren und sie _sehr_ heiß war, schiebe ich dieses Problem auf einen
Hardwareschaden, dem ich bei nàchster Gelegenheit durch (erneuten)
Austausch zuleibe rücken werde.

[2] Die Tatsache, daß ich mittlerweile nur noch alle paar Wochen am
Standort bin, macht das Debugging "von außen" natürlich nicht
einfacher, vor allem, weil das Problem - für mich - ja gerade darin
besteht, nicht mehr von außen zugreifen zu können. *seufz*
 

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#1 Jens Bretschneider
20/06/2010 - 13:37 | Warnen spam
Hi,

Am 20.06.2010 11:00, schrieb Thomas Hochstein:
Moin.

Ich kàmpfe seit Jahren an einem DSL-Anschluss mit gar seltsamen
Verbindungsabbrüchen, die sich dergestalt àußern, daß der verwendete
(Blackbox-)"DSL-Router" zwar noch der Ansicht ist, die Verbindung
stehe, darüber aber kein Datenaustausch mehr möglich ist. Abhilfe -
Neuaufbau einer funktionierenden Verbindung - kann dann nur durch
Reboot über das Webinterface (oder durch kurzes Trennen der
Stromversorgung) geschaffen werden. Die Suche nach der Ursache hat
mich etwas ratlos zurückgelassen ...



Leider kenne ich den Router nicht, daher nur ein paar neutrale Ideen zur
Fehlereingrenzung:

* làsst sich in diesem Zustand die WAN-IP des Routers von außen noch
anpingen? (Nachbarn/Freund anrufen und testen lassen...) Der Router muss
dazu natürlich generell ICMP-Echos zulassen. Am besten vorab schon mal
testen, wenn noch alles OK ist. Die dynamische WAN-IP sollte hoffentlich
im Web-Interface des Routers angezeigt werden.

* Glaubt der Router nur, dass die PPP-Session noch steht, oder ist das
sicher, dass sie noch steht? Ggf. kann der ISP das beantworten.

* Kannst du sehen, ob auf dem WAN-Interface des Routers noch Pakete
(oder besser Zellen) fließen? In welcher Frequenz und Anzahl?

Jens

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