Serielle Konsole, 5V, 3,3V und USB-Adapter

31/08/2015 - 18:36 von Marc Haber | Report spam
Hallo,

so richtig on-topic fühle ich mich hier nicht, aber hier sind
vermutlich mehr Leute, die sich mit den technischen Details unterhalb
der Chip-und-Stecker-Ebene auskennen.

Die seriellen Schnittstellen von Dockstar, Raspberry/Banana Pi und
Arduino arbeiten dem Vernehmen nach mit einem Signalpegel von 3,3 V
und gehen kaputt, wenn man einen "normalen" USB-to-Serial-Adapter mit
12 V Signalpegel verwendet.

Mit einem USB-to-Serial-Adapter mit 5 V Signalpegel funktioniert es
und nichts geht kaputt (habe ich unfreiwillig beim Ausprobieren
geprüft).

Bei manchen der bei Ebay und Amazon erwerbbaren USB-to-Serial-Adaptern
kann man zwischen 5V und 3,3 V umschalten, wobei sich die teilweise
sehr spröde übersetzten Artikelbeschreibungen auch so interpretieren
lassen, als würde man damit nur die vom Adapter gelieferte
Spannungsversorgung Vcc umschalten und die Pegel blieben auf dem, was
der Chip liefert.

Mindestens beim Dockstar und Banana Pi braucht man die vom Adapter
gelieferte Vcc auch gar nicht und sollte sie auch besser nicht
anschließen.

Was muss ich denn nun kaufen, wenn ich die serielle Schnittstelle
meiner Banana Pis nicht mit 5v "überversorgen" will? Kann ich die
Pegel, mit denen der Einplatinencomputer bzw der USB-to-Serial-Adapter
arbeitet, mit meinen Hausmitteln (sprich, digitales Schàtzeisen aka
Multimeter) ausmessen oder bràuchte ich dafür ein Oszi?

Für Eure Tipps bin ich dankbar.

Grüße
Marc
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#1 Stefan Engler
31/08/2015 - 19:01 | Warnen spam
Die seriellen Schnittstellen von Dockstar, Raspberry/Banana Pi und
Arduino arbeiten dem Vernehmen nach mit einem Signalpegel von 3,3 V
und gehen kaputt, wenn man einen "normalen" USB-to-Serial-Adapter mit
12 V Signalpegel verwendet.

Mindestens beim Dockstar und Banana Pi braucht man die vom Adapter
gelieferte Vcc auch gar nicht und sollte sie auch besser nicht
anschließen.



Ich verwende einen Seriell-Wandler von Pollin (keine Platine selber
àtzen und kein fliegender Aufbau) mit einem Max232N.
Ich schließe immer nur TX, RX und GND an und zwischen GND und TX ist eine Z-Diode mit 3V.
Funktioniert bei mir prima mit vielen Geràten, die eigentlich keine serielle
Konsole haben sollten (WLAN-Router, Handy, ... ).

Zwischen Masse und VCC muss ich 4,5V anschließen, damit der Max232 genügend
Saft hat. Ich verwende dafür Batterien um Erdungsprobleme auszuschließen.

Es soll auch Pegelwandler für Rs232 geben, die mit anderen Signalpegeln
arbeiten oder keine Spannungsquelle brauchen aber ich mag nun einmal den Max232.

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