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Seriellen Port monitoren

10/09/2008 - 20:49 von Axel Braun | Report spam
Moin,

ich hab eine virtuelle Box mit W98 aufgesetzt, sowohl unter VBox wie auch
unter VMWare (beides unter SUSE 11 als Host), und dann versucht einen an
der seriellen Schnittstelle hàngenden Keratographen (nutzt man zur
Vermessung der Pupille) anzusteueren. Leider sagt die Software jedesmal daß
es ein 'Kommunikationsproblem' gibt. Andererseits kann ich an der seriellen
Schnittstelle problemlos ein USR-Modem ansteuern.

Wer hat denn eine Idee wie man die serielle Schnittstelle überwachen kann um
an die Ursache des Fehlers zu kommen?
Der Keratograph bzw die Software dazu sind native für W98 und laufen auch
nicht unter XP, auch nicht im Emulationsmodus für W98scheint also eh
etwas empfindlich zu sein was die Kommunikation angeht.

Für Tips dankbar...
Ax
 

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#1 Josef Moellers
11/09/2008 - 08:42 | Warnen spam
Axel Braun wrote:
Moin,

ich hab eine virtuelle Box mit W98 aufgesetzt, sowohl unter VBox wie auch
unter VMWare (beides unter SUSE 11 als Host), und dann versucht einen an
der seriellen Schnittstelle hàngenden Keratographen (nutzt man zur
Vermessung der Pupille) anzusteueren. Leider sagt die Software jedesmal daß
es ein 'Kommunikationsproblem' gibt. Andererseits kann ich an der seriellen
Schnittstelle problemlos ein USR-Modem ansteuern.

Wer hat denn eine Idee wie man die serielle Schnittstelle überwachen kann um
an die Ursache des Fehlers zu kommen?
Der Keratograph bzw die Software dazu sind native für W98 und laufen auch
nicht unter XP, auch nicht im Emulationsmodus für W98scheint also eh
etwas empfindlich zu sein was die Kommunikation angeht.



Wenn das jetzt auf einem neueren Rechner mit mehr CPU-Leistung làuft,
dürfte die Virtualisierung nicht soviel kosten, daß der virtuelle
Rechner nicht einem betagten Rechner entspricht, auf dem W98 mal
gelaufen hat bzw. hàtte. Will sagen: wenn das mal auf einem '386 unter
W98 gelaufen hat, müßte das auf einem 2,4GHz Prozessor auch virtuell mit
mindestens der selben Geschwindigkeit laufen.

Ich könnte mir eher vorstellen, daß die Software direkt mit den
Steuerleitungen der seriellen Schnittstelle (RTS, CTS, DSR, DTR, ...)
"spielt" und daß das nicht sauber durchgeleitet wird.

Eine Möglichkeit, die Kommunikation zu monitoren wàre z.B. mit strace
auf die virtuelle Maschine, aber ich befürchte, daß da eine Datenflut
anfàllt, die die Jungs vom LHC vor Neid erblassen lassen wird ;-)
Falls Du noch irgendwo einen Rechner mit zwei seriellen Schnittstellen
hast, könntest Du Dich mit dem an die serielle Leitung hàngen und
aufzeichnen, was da so hin und her geht, im "native W98"-Fall und im
"emulierten W98"-Fall.
Da gibt's z.Zt. eine Diskussion in de.comp.os.unix.linux.misc
"Monitorprogramm für RS232", vielleicht hilft Dir das.

Josef
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Josef Möllers (Pinguinpfleger bei FSC)
If failure had no penalty success would not be a prize (T. Pratchett)
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