Serienbriefdruck

12/11/2007 - 07:38 von A. Kroll | Report spam
Hallo NG,
ich stehe vor folgenden Problemen bzw. bin auf der Suche nach Tipps:

1.
Ich habe ein Serienbriefhauptdokument und eine bzw. mehrere
Datenquelldateien, die durch eine externe Anwendung als Textdateien erstellt
werden. Die Gesamtanzahl der Datensàtze kann sich von 5.000 bis 100.000
belaufen.
Soweit mir bekannt ist, kann Word nur eine Datensatzanzahl von ca. 32.000
verarbeiten. Da aber die Zeit für das Verbinden einer solchen Menge für den
Anwender sowieso unzumutbar ist - bei Tests mit 10.000 Sàtzen hat es ca. 4
Stunden gedauert - habe ich die Grenze bei 5.000 Datensàtzen (ca. 2 Std.)
gesetzt. Hat jemand vielleicht noch ein paar Tipps hinsichtlich der
Verarbeitung solcher Datenmengen? Kann das Verbinden irgendwie beschleunigt
werden?

2.
Und nun das größere Problem. Aufgrund des Dateninhalts kann es vorkommen,
dass ein Brief aus einer Seite besteht und ein anderer aus zwei Seiten. Beim
Duplexdruck, der für den zweiseitigen Fall erforderlich ist, entsteht dadurch
natürlich zwangslàufig Chaos. Wie kann ich das verhindern? Für Tipps und
Lösungsansàtze wàre ich sehr dankbar.

verwendete Wordversion: 2000 - 2007, Betriebssysten: Windows XP bzw. Vista

Mit freundlichen Grüßen
Andreas
 

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#1 Lisa Wilke-Thissen
12/11/2007 - 09:58 | Warnen spam
Hallo Andreas,

"A. Kroll" schrieb im Newsbeitrag
news:

[Word 2000 - 2007]
Da aber die Zeit für das Verbinden einer solchen
Menge für den Anwender sowieso unzumutbar ist
- bei Tests mit 10.000 Sàtzen hat es ca. 4 Stunden
gedauert - habe ich die Grenze bei 5.000 Datensàtzen
(ca. 2 Std.) gesetzt. Hat jemand vielleicht noch ein paar
Tipps hinsichtlich der Verarbeitung solcher Datenmengen?



ein anderes Programm einsetzen.
Bei Briefen enthàlt der fertige Serienbrief schließlich je Datensatz einen
Abschnittswechsel - per se schon eine Belastung. Wenn das Dokument zudem
noch mit Grafiken, Textfeldern etc. bestückt ist - also Elementen, die sich
nicht auf Textebene befinden -, bedeutet dies weiteren Ballast. Werden z.B.
außerdem Bedingungsfelder eingesetzt, müssen auch diese abgearbeitet werden.

Kann das Verbinden irgendwie beschleunigt
werden?



Kaum. Wenn im Hauptdokument sauber gearbeitet wurde und die Datenquelle
genau die Felder bietet, die benötigt werden, gibt es nicht mehr viel zu
rationalisieren.
Man könnte vielleicht eine VBA-Lösung einsetzen, die den Seriendruck
nacheinander, etwa je 1000 Datensàtze, in ein Dokument zusammenführt oder an
den Drucker schickt.

Und nun das größere Problem. Aufgrund des Dateninhalts
kann es vorkommen, dass ein Brief aus einer Seite besteht
und ein anderer aus zwei Seiten. Beim Duplexdruck, natürlich
der für den zweiseitigen Fall erforderlich ist, entsteht dadurch
zwangslàufig Chaos. Wie kann ich das verhindern?



Du kannst für das Hauptdokument den Beginn des Abschnittswechsels
(Seiteneinrichtung | Seitenlayout) auf "Ungerade Seite" setzen. Dann wird
bei einseitigen Briefen eine leere zweite Seite eingefügt. Ich hab's nicht
getestet, denke aber, dass es funktioniert.

Viele Grüße

Lisa
MS MVP Word

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