"Server": welche Hardware notwendig?

09/02/2011 - 11:21 von Christian Curth | Report spam
MoinMoin,

ich schwanke gerade, was die Konzeption für einen Kunden angeht:
Der Kunde und zwei-drei Mitarbeiter greifen gemeinsam auf einen
Datenbestand zu (File-/DB-Server). Nichts wildes bzw. technisch
anspruchvolles, aber es muss quasi 24/7 verfügbar sein und "laufen".

Auf der einen Seite sehe ich bei den technischen Anforderungen keine
Notwendigkeit z.B. ein Xeon-System mit Supermicro-/Tyan-Board, SAS-
HDDs etc. einzusetzen. Auf der anderen Seite kann "normale" PC-
Hardware jahrelang problemlos laufen, aber es wird nicht garantiert
(siehe z.B. aktuelle Chipsatzprobleme bei Intel).

Für mich spricht z.Z. für ein fertiges Serversystem z.B. von Thunder-
IT/CPI, dass man dort einen passenden Servicelevel kaufen kann und
sich keine Gedanken machen muss. Allerdings schlàgt sich das deutlich
im Preis nieder.

Alternativ könnte man ein AMD-System mit ECC-Speicher, RAID-Controler
und redundantem Netzteil bauen und sich ggfs. die notwendigen
Ersatzteile auf Lager legen. Preislich "attraktiver", aber eher ein
Frickelsystem.

Letztlich ausschlaggebend wàre dann nur die Frage, was kosten ein-zwei
Tage Server-/Arbeitsausfall. Die Frage kann man mir leider so nicht
beantworten. (Das Thema Backup sei hier ausgeklammert, da es separat
gehandelt wird.)

Wàre der Kunde nicht auf MS SQL angewiesen, dann würde ich auch auf
zwei NAS-Systeme (Synology/QNAP) zurückgreifen. Im wesentlichen wàre
da nur die Fragen zu klàren, wie man die Daten synchron hàlt und wie
es sich mit einem Failover verhàlt.

Was sind eure Meinungen dazu bzw. in welcher Gruppe wàre ich besser
aufgehoben?

TIA,
Chris
 

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#1 Schorsch Mildenberger
09/02/2011 - 20:40 | Warnen spam
Hi,

Am 09.02.2011 11:21, schrieb Christian Curth:
MoinMoin,

ich schwanke gerade, was die Konzeption für einen Kunden angeht:
Der Kunde und zwei-drei Mitarbeiter greifen gemeinsam auf einen
Datenbestand zu (File-/DB-Server). Nichts wildes bzw. technisch
anspruchvolles, aber es muss quasi 24/7 verfügbar sein und "laufen".

Auf der einen Seite sehe ich bei den technischen Anforderungen keine
Notwendigkeit z.B. ein Xeon-System mit Supermicro-/Tyan-Board, SAS-
HDDs etc. einzusetzen. Auf der anderen Seite kann "normale" PC-
Hardware jahrelang problemlos laufen, aber es wird nicht garantiert
(siehe z.B. aktuelle Chipsatzprobleme bei Intel).

Für mich spricht z.Z. für ein fertiges Serversystem z.B. von Thunder-
IT/CPI, dass man dort einen passenden Servicelevel kaufen kann und
sich keine Gedanken machen muss. Allerdings schlàgt sich das deutlich
im Preis nieder.

Alternativ könnte man ein AMD-System mit ECC-Speicher, RAID-Controler
und redundantem Netzteil bauen und sich ggfs. die notwendigen
Ersatzteile auf Lager legen. Preislich "attraktiver", aber eher ein
Frickelsystem.

Letztlich ausschlaggebend wàre dann nur die Frage, was kosten ein-zwei
Tage Server-/Arbeitsausfall. Die Frage kann man mir leider so nicht
beantworten. (Das Thema Backup sei hier ausgeklammert, da es separat
gehandelt wird.)

Wàre der Kunde nicht auf MS SQL angewiesen, dann würde ich auch auf
zwei NAS-Systeme (Synology/QNAP) zurückgreifen. Im wesentlichen wàre
da nur die Fragen zu klàren, wie man die Daten synchron hàlt und wie
es sich mit einem Failover verhàlt.

Was sind eure Meinungen dazu bzw. in welcher Gruppe wàre ich besser
aufgehoben?



was spricht gegen ein gebrauchtes Geràt. Die gibtŽs schon sehr
preisgünstig. Nimmst Du gleich zwei davon, dann hast Du eine
Reservemaschine.

Und wenn Du eine Workstation zweckentfremdest, dann nimm gleich zwei
identische, dann brauchst Du nicht rumzubauen und kannst gleich auf die
andere wechseln.

Gruß
Schorsch

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