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Serveraufteilung: Am Besten LXC oder was?

02/05/2014 - 11:31 von Burkhard Schultheis | Report spam
Wir sollen für unsere Kollegen in der Entwicklung mehrere Server
bereitstellen, die besser ausgestattet sind als die vorhandenen
physikalischen und virtuellen Maschinen. Bisher haben wir uns das in
etwa so vorgestellt: Ein Server mit mind. 12 CPUs, mind. 192 GB RAM und
mehreren TB Festplattenplatz soll mehrere abgeschotteten
Linuxinstallationen als Plattform dienen (SLES 11 SP3 derzeit).

Anforderungen: Es soll einer Maschine immer garantiert werden, dass sie
mind. x CPUs, mind. X GB RAM sowie mind. x IOPS garantiert hat. Sie soll
auch mehr bekommen können, wenn noch Ressourcen frei sind. Die Zuteilung
soll natürlich möglichst flexibel konfigurierbar sein.

VMs möchten wir für diesen Server nicht nehmen, weil wir annehmen, dass
man damit die Anforderungen nicht erfüllen kann (garantierte
Mindestleistung).

Bisher favorisieren wir LXC mit Cgroups. Was meint ihr? Kann man damit
die Anforderungen erfüllen? Könnte da eine andere Lösung eher in Frage
kommen?

Liebe Grüße
Burkhard
 

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#1 Bernd Hohmann
02/05/2014 - 14:57 | Warnen spam
On 02.05.2014 11:31, Burkhard Schultheis wrote:

VMs möchten wir für diesen Server nicht nehmen, weil wir annehmen, dass
man damit die Anforderungen nicht erfüllen kann (garantierte
Mindestleistung).



Eigentlich ist sowas genau das richtige für VMs, selbst VirtualBox
bekommt das auf die Reihe. Voraussetzung ist natürlich dass kein
hohldrehender Prozess sich über Gebühr CPU abgreift (was man aber mit
einem Hardlimit auf 95% CPU-Kern in den VM-Einstellungen gut abfedern kann).

Wenn IOP-Limits gebraucht werden, dann ist das eher eine Sache der
laufenden Anwendung.

Sollten die VMs relativ gleichförmig sein, greift memory ballooning um
RAM zu sparen.

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