SES, ESA UND OHB GEBEN STARTSCHUSS FÜR DEN BAU EINES VOLLELEKTRISCH BETRIEBENEN SATELLITEN - ELECTRA

11/03/2016 - 16:31 von Business Wire
SES, ESA UND OHB GEBEN STARTSCHUSS FÜR DEN BAU EINES VOLLELEKTRISCH BETRIEBENEN SATELLITEN - ELECTRA
SES, ESA UND OHB GEBEN STARTSCHUSS FÜR DEN BAU EINES VOLLELEKTRISCH BETRIEBENEN SATELLITEN - ELECTRA

SES S.A. (NYSE Paris:SESG) (LuxX:SESG) gaben heute in Gegenwart von Etienne Schneider, dem Wirtschaftsminister und stellvertretenden Premierminister die Unterzeichnung von Verträgen für die nächste Phase der Entwicklung eines Satellitenprogramms der neuen Generation bekannt, das 2013 anlief. Unter dem Programmnamen ELECTRA wird OHB eine Satellitenplattform mit vollelektrischem Antrieb entwickeln, um Masse und Startkosten zu verringern.

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From left to right: Mr. Marco Fuchs, OHB CEO;  Karim Michel Sabbagh, President & CEO, SES;  Mr. Jan  ...

From left to right: Mr. Marco Fuchs, OHB CEO; Karim Michel Sabbagh, President & CEO, SES; Mr. Jan Woerner, Director General, ESA (Photo: Business Wire)

Das ELECTRA-Programm, eine öffentlich-private Partnerschaft zwischen SES, ESA und DLR, unterstreicht die Absichten Luxemburgs und Deutschlands, Innovation im Weltraum zu fördern. Der heute unterzeichnete Vertrag ist ein weiteres wesentliches Element des ESA-Programms ARTES-11 (fortgeschrittene Forschung zu Telekommunikationssystemen) und eine Ergänzung der ESA-Initiative, die das Ziel verfolgt, die europäische Weltraumindustrie in eine führende Position bei innovativer Satellitentechnologie zu bringen. Der Vertrag sieht die Entwicklung einer Plattform für kleine geostationäre Satelliten mit bis zu 300 kg Nutzlastmasse, bis zu 3 kW Nutzleistung und einer Lebensdauer bis zu 15 Jahren vor. Mit dem heute unterzeichneten Vertrag betonen die Parteien ihr Interesse am Bau und Launch eines ersten geostationären ELECTRA-Satelliten, einschließlich der Qualifikation im Orbit während der zweiten Phase dieser ARTES-11-Initiative. Die Parteien sind zuversichtlich, dass das Ergebnis dieser Entwicklungsphase die künftige Kommerzialisierung von ELECTRA rechtfertigen wird. ELECTRA wird nicht mit einem konventionellen Flüssigkeitsantriebssubsystem ausgestattet sein und die gesamten Masseeinsparungen der vollelektrischen Antriebstechnologie beruhen auf der umsatzgenerierenden Nutzlastmasse, durch die wir unseren Kunden einen besseren Service bieten können. Dank der Leichtbauweise können für ELECTRA kostengünstige Trägerraketen eingesetzt werden. Dadurch wird es möglich sein, Endnutzern, einschließlich Verbrauchern, Regierungen und Unternehmen, weitere neue Services anzubieten.

SES wird die Satellitenmission definieren und die Beschaffungsphase leiten. Zu diesem Zweck wird SES eng mit der OHB System AG aus Bremen zusammenarbeiten, die als Hauptauftragnehmer von SES auftreten wird.

„Durch die Partnerschaft mit dem größten Satellitenbetreiber der Welt, SES, einerseits und die Unterstützung durch die ESA und ihre Mitgliedstaaten, insbesondere Deutschland, andererseits, werden sich für uns hervorragende Möglichkeiten ergeben, um uns auf diesem attraktiven Markt zu behaupten”, sagte Marco Fuchs, Chief Executive Officer von OHB. „Die vollelektrische GEO-Plattform ist ein strategisches Produkt für OHB, dessen Bedeutung für zukünftige Verträge weit über die Telekommunikationssparte hinausgeht.“

„ELECTRA passt hervorragend in die Innovationsprioritäten von SES. Die Senkung der Gesamtkosten durch Verlegung von Nutzlast ins All und die Erweiterung der Anwendungsmöglichkeiten sind wesentliche strategische Elemente für Satellitenbetreiber. Der Elektroantrieb wird aller Voraussicht nach die Wettbewerbsfähigkeit der Satellitenindustrie stärken, was ein entscheidendes Element für die nachhaltige Entwicklung des Markts für satellitengestützte Telekommunikation ist. SES ist erfreut, diese ELECTRA-Initiative einzuleiten und eine starke Beziehung mit der ESA zu entwickeln“, sagte Martin Halliwell, SES Chief Technology Officer.

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Über SES

SES (NYSE Paris:SESG) (LuxX:SESG) ist der weltweit führende Satelliten-Betreiber mit einer Flotte von über 50 Satelliten. Die Gesellschaft bietet Dienstleistungen für Rundfunkanstalten, Inhalte- und Internet-Anbieter, mobile und stationäre Netzwerk-Anbieter, Geschäfts- und Regierungsorganisationen weltweit. SES steht für langjährige Geschäftsverbindungen, hochqualitativen Service und herausragende Rundfunk- und Telekommunikations-Anwendungen. Multinationale regionale Teams stehen rund um den Globus bereit um eng mit den Kunden zusammen zu arbeiten um den Anforderungen nach Satelliten-Bandweite und Dienstleistungen gerecht zu werden. SES hält Anteile an O3b Networks, einem Satelliten-Netzwerk der nächsten Generation, das die Reichweite von Satelliten mit der Geschwindigkeit von Glasfasernetzen verbindet. Weitere Informationen finden Sie unter: www.ses.com

Über OHB System AG

Die OHB System AG ist eines der drei führenden Raumfahrtunternehmen Europas. Als Systemanbieter gehören wir zum börsennotierten Hochtechnologiekonzern OHB SE (ISIN: DE0005936124, Prime Standard), in dem rund 2000 Fach- und Führungskräfte an zentralen europäischen Raumfahrtprogrammen arbeiten. Mit zwei starken Standorten in Bremen und Oberpfaffenhofen und mehr als drei Jahrzehnten Erfahrung sind wir spezialisiert auf High-Tech-Lösungen für Raumfahrt, Wissenschaft und Industrie. Dazu zählen erdnahe und geostationäre Satelliten für Erdbeobachtung, Navigation, Telekommunikation, Wissenschaft und Exploration des Weltraums ebenso wie Systeme für die bemannte Raumfahrt und die Luftaufklärung.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.ohb.de

Über die Europäische Weltraumorganisation

Die Europäische Weltraumorganisation (ESA), Europas Tor zum Weltraum, ist eine 1975 gegründete zwischenstaatliche Organisation, deren Aufgabe darin besteht, europäische Raumfahrtkapazitäten zu entwickeln und sicherzustellen, dass die Investitionen in die Raumfahrt den Bürgern in Europa und anderswo zugutekommen. Die ESA hat 22 Mitgliedstaaten: Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, die Schweiz, Spanien, die Tschechische Republik, Ungarn und das Vereinigte Königreich. Davon sind 20 auch Mitgliedstaaten der EU. Die ESA arbeitet förmlich mit sieben anderen EU-Mitgliedstaaten zusammen. Auch Kanada nimmt im Rahmen eines Kooperationabkommens an bestimmten ESA-Programmen teil. Dank der Koordinierung der Finanzressourcen und Kompetenzen ihrer Mitgliedstaaten kann die ESA Programme und Tätigkeiten durchführen, die weit über die Möglichkeiten eines einzelnen europäischen Landes hinausgehen. Des Weiteren arbeitet sie eng mit der EU zusammen, um die Programme Galileo und Copernicus zu verwirklichen. Die ESA entwickelt Raumfahrzeugträger, Satelliten und Bodenanlagen, um sicherzustellen, dass Europa bei Raumfahrtvorhaben weltweit an der Spitze bleibt. Sie entwickelt und startet Erdbeobachtungs-, Navigations-, Telekommunikations- und Astronomiesatelliten, schickt Raumsonden in entlegene Regionen des Sonnensystems und beteiligt sich an der bemannten Exploration des Weltraums.

Mehr über die ESA: www.esa.int

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Source(s) : SES

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