SIMH auf Linux-Host f

19/03/2011 - 15:34 von Michael Berger | Report spam
Ich fang' mal etwas OT an:
hab mir vor einiger Zeit nen Sheevaplug zugelegt. Das ist, wenn auch auf
RISC Architektur basierend, zumindest vom àußeren Erscheinungsbild eine
würdige Behausung für ne virtuelle VAX. Finde ich jedenfalls. Wenn man
mal ausgehend von der VAX 780 über spàtere Produkte, z.B. den "VAXbrick"
extrapoliert, könnte ne VAX heute àußerlich so aussehen wie ein
Sheevaplug, wenn es denn Digital heute noch gàbe und sie VAXen noch als
Low-End-Compatibility bla vermarkten würden. Der Sheevaplag hat übrigens
nebenbei bemerkt einen Boot-Loader der mich sehr an das Booten einer VAX
vor dem Start von VMS erinnert...

Zurück zum Topic:
Wenn man SIMH/VAX auf nem Linux-Host startet ist es oft(?) bloss für eine
Session. Ein bis zwei Stunden Nostalgie und dann shutdown.
Wenn man aber SIMH/VAX/VMS für lange Zeit laufen lassen will, gibt es ein
kleines Problem auf der Linux-Seite. Jobs (wie z.B. SIMH) laufen in einer
Linux-Shell nur solange, bis man sich abmeldet. Danch werden sie mit
gekillt.

Jetzt wollte ich einfach mal SIMH+VAX+VMS auf meinem sheevaplug als
Dauerlösung laufen lassen. Also per SSH anmelden, SIMH starten und
irgendwie so abmelden dass der ganze Kram weiterlàuft. In nem Linux-Forum
hab ich zwei Lösungen angeboten bekommen:
* den "Klassiker" nohup
* screen als möglichkeit eine Session zu detach'en
Das mit screen hab ich jetzt ausprobiert, funktioniert prima.

Wie macht ihr das/falls zutreffend?
 

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#1 Ralph Aichinger
19/03/2011 - 16:01 | Warnen spam
Michael Berger wrote:
hab mir vor einiger Zeit nen Sheevaplug zugelegt. Das ist, wenn auch auf
RISC Architektur basierend, zumindest vom àußeren Erscheinungsbild eine
würdige Behausung für ne virtuelle VAX. Finde ich jedenfalls.



He, das wollte ich schon machen ;)

Nein, ernsthaft, ich überlege, das gleiche mit einer PDP-10 zu machen,
für die fàllts nicht ganz so auf, wenn sie nicht genug Power hat, im
Vergleich zu einer VAX. Meine VAX soll einstweilen mal auf einen Intel
Atom-Prozessor.

Wenn man
mal ausgehend von der VAX 780 über spàtere Produkte, z.B. den "VAXbrick"
extrapoliert, könnte ne VAX heute àußerlich so aussehen wie ein
Sheevaplug, wenn es denn Digital heute noch gàbe und sie VAXen noch als
Low-End-Compatibility bla vermarkten würden.



Bestimmt. Ich hab hier irgendwo eine SGI Indy stehen, die bringt ungefàhr
die gleiche Rechenleistung zusammen wie ein Linksys WLAN-Router. Und die
gleiche Farbe hat sie auch. Und die gleiche CPU-Familie.

Der Sheevaplag hat übrigens
nebenbei bemerkt einen Boot-Loader der mich sehr an das Booten einer VAX
vor dem Start von VMS erinnert...



Und eine serielle Konsole ;)

Jetzt wollte ich einfach mal SIMH+VAX+VMS auf meinem sheevaplug als
Dauerlösung laufen lassen. Also per SSH anmelden, SIMH starten und
irgendwie so abmelden dass der ganze Kram weiterlàuft. In nem Linux-Forum
hab ich zwei Lösungen angeboten bekommen:
* den "Klassiker" nohup
* screen als möglichkeit eine Session zu detach'en
Das mit screen hab ich jetzt ausprobiert, funktioniert prima.



Ich glaube, ich werde bei meiner virtuellen VAX auch letzteres
machen. Wobei ich in meinen Plug ein zweites Netzwerkinterface
stöpseln werde (USB-Ethernet), und der Emulator kriegt das
eingebaute, der Linux-Host das externe Dongle.

Wie macht ihr das/falls zutreffend?



Würde mich auch interessieren. Meine Planung ist derzeit Screen.
Wobei ich am praktischsten eine Konsole fànde, die mitloggt, und
in die man sich aber auch per Telnet einloggen kann. Wobei man
sowas ja fast mit Screen realisieren kann.

/ralph
http://www.flickr.com/photos/sooperkuh/

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