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Sind wir allein? -- Kritik der Drake-Formel

12/06/2010 - 22:01 von Manuel Rodriguez | Report spam
Die Drake-Formel zur Wahrscheinlichkeitsabschàtzung des 1. Kontakts
hat mir nie gefallen. Zur wage, zu abstrakt. Ich finde den folgenden
Weg zur Ermittlung von Außerirdischen wesentlich effizienter:

Die Anzahl der Planeten im Universum ist begrenzt. Um jede Sonne
kreisen ca. 10 Planeten. Wenn es Leben da draußen gibt, dann auf einem
der Planeten. Es ist daher eine gute Idee, sàmtliche Planeten im
Weltraum durchzunummerieren. Dabei gibt es pro Galaxie ca. 200 Mrd
Sonnen also 2000 Mrd Planeten.

Je Galaxie = 2x10^12 Planeten

Jeder dieser Planeten kann entweder Leben enthalten (1) oder eben
nicht (0). Um diese Information abzuspeichern braucht man pro Galaxie
eine Datenbank mit 232 GB (Gigabyte). Soetwas kostet bei Aldi ungefàhr
50€.
Die Milchstraße ist nicht die einzige Galaxie im Weltraum;
insgesamt gibt es 200 Mrd. Um alle Planeten zu katalogieren reichen
also 200 Mrd Festplatten à 232 GB völlig aus. Kostenpunkt = 50€ x 200
Mrd = 1000 Mrd €. (Zum Vergleich, die Bundesrepublik ist derzeit mit
2000 Mrd Euro verschuldet).

Fazit: da für jeden Planeten im Weltraum lediglich eine Ja/Nein
Information nötig ist ob Leben existiert braucht es eine sehr geringe
Menge an Festplatte um diese Frage final zu beantworten. Der Weltraum
mag riesig wirken, die Anzahl Planeten ist überraschend kleine. Ohne
das jetzt nàher begründen zu können, habe ich den bösen Verdacht, dass
in der Planetendatenbank nur ein einziger Eintrag den Wert 1 hat --
die Erde.
 

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#1 Wolfgang Kieckbusch
12/06/2010 - 22:16 | Warnen spam
On 12 Jun., 21:01, Manuel Rodriguez wrote:
Dabei gibt es pro Galaxie ca. 200 Mrd
Sonnen also 2000 Mrd Planeten.



Da kann ich Dir rechnerisch nicht folgen - aber gut, dass Du Dich
endlich mal mit diesem so wichtigen Thema beschàftigt hast - ich bin
glücklich . . .

Wolfgang Kieckbusch

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