sinnvolle Verwendung einer kleinen SSD

02/12/2014 - 17:40 von Erik Braun | Report spam
Gegebenes Szenario: Es sind etwa 60 GB auf einer SSD übrig. Das
Betriebssystem (Ubuntu LTS oder Debian Testing) ist installiert und
benötigt keine weiter beschleunigten Zugriffe. Es existiert eine
Datenplatte von 1 TB.

Frage: Làßt sich die SSD so einsetzen, daß die Arbeit mit den Daten,
was durchaus mal ein paar durchzurödelnde GB sein können, beschleunigt
werden kann?

Die naheliegende Lösung "bcache" fàllt leider aus (Stichworte:
bcache_writebac blocked (sic!)). Documentation/device-mapper/cache.txt
wirkt auf mich nicht so, als ob ich mich damit weiter beschàftigen
will, wo doch mit bcache was theoretisch viel einfacheres exitistiert…

Könnte simples LVM-Striping etwas bringen? Was schlagt ihr vor?

Gruß, Erik
 

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#1 Hermann Riemann
02/12/2014 - 18:57 | Warnen spam
Erik Braun schrieb:

Gegebenes Szenario: Es sind etwa 60 GB auf einer SSD übrig. Das
Betriebssystem (Ubuntu LTS oder Debian Testing) ist installiert und
benötigt keine weiter beschleunigten Zugriffe. Es existiert eine
Datenplatte von 1 TB.



Wenn ich einen aktuellen Rechner mit SSD und Festplatte
und ausreichend RAM einrichte,
landen /usr und /opt auf SSD.
/ und swap auf der Festplatte, /tmp auf tmpfs.
Damit erreiche ich schnellen boot und schnellen Betrieb.

Ich erwàge noch hàufig verwendete songs ( .wav von CDs)
und Bilder auf SSD zu kopieren,, da diese kaun veràndert werden.

Bei ausreichend RAM spielt SSD oder Festplatte nach dem
ersten Einlesen keine Rolle, da der Dateiinhalt im (cache?) Speicher
verbleibt.

Ob oder wie lange das Schreiben auf interner Platte noch wichtig ist,
vermag ich im Moment nicht sagen,
weil das Schreiben genau wie das Lesen voll gepuffert geschehen kann,
z.B. "lange" nach Ende des Programms.

Hermann
der noch nicht raus hat, wie er bei virtuellen Systeme
partitions auf SSD und Festplatte verteilt.

http://www.Hermann-Riemann.de

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