Slackware aufm 486'er

12/10/2009 - 16:54 von Manuel Rodriguez | Report spam
Im Jahr 2002 hatte ich massiv Zeit und entschloss mich das Abenteuer
Linux zu wagen. Meine Ausgangsbedingung war ein 486'er DX4-100 Mhz, 16
MB RAM, 540 MB Festplatte, keine Netzwerkkarte.
Das Hauptproblem war das finden einer geeigneten Distribution
sowie meine absolute Unkenntnis von Linux und Netzwerk und Windows.
Zunàchst probierte ich einige Minimal-Distributionen durch: MuLinux
brauchte damals nur 2 Disketten. Aber irgendwie war es nicht so mein
Ding. Debian war mir zu komplex; doch Slackware war genau mein Ding.
Einschub: Damn Small Linux gabs damals noch nicht; aber auch heute
würde ich wieder Slackware nehmen. Eben weil die Doku bei letzterem
einfach besser ist.

Mit viel Mühe hab ich damals die Installation hingekriegt. Mein 486'er
mit 16 MB RAM lief! Vorher war übrigens Win95 drauf: ich konnte also
direkt vergleichen:
- Bootzeit von Slackware höher
- Festplattenbedarf höher
- LaTeX Durchlauf meiner Diplomarbeit: ging 10% schneller (Grund:
Slackware hat weniger oft geswapt als Win95)
- MP3 leider nicht getestet, unter Win95 mit dem Player SCMPX lief
es jedenfalls mit Mono

Und natürlich bezogen sich die Angaben für X Window. Ich hatte damals
XFree installiert, die Bildwiederholfrequenz lag bei 85 Hz (ach ja:
ich hatte ne Spea 1 MB Grafikkarte in 800x600 Pixel bei 256 Farben).
 

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#1 Bernd Mayer
12/10/2009 - 18:59 | Warnen spam
Manuel Rodriguez schrieb:
Im Jahr 2002 hatte ich massiv Zeit und entschloss mich das Abenteuer
Linux zu wagen. Meine Ausgangsbedingung war ein 486'er DX4-100 Mhz, 16
MB RAM, 540 MB Festplatte, keine Netzwerkkarte.



Hallo,

solche Rechner waren 1995 aktuell.
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_...tel#i486DX

Ja,ja - schön war die Zeit ...

Ich verleih Dir eine virtuelle Linuxabenteurermütze in Trollgrösse.


Bernd Mayer

PS: Etliche Minidistributionen gab es damals auch schon zur Auswahl.

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