Slightly OT... Entwicklungsmaschine für .NET?

01/05/2009 - 18:01 von Carsten Posingies | Report spam
Hallo Cracks,

mal ne Frage nur am Rande. Ich plane gerade, mir neue Hardware zu
kaufen, für eine "One-Casing"-Entwicklungsumgebung. Die sollte
folgendes auf der Pfanne haben:

* eigener DB-Server
* eigener Business-Server
* eigener Service-Provider
* eigene Maschine für CardSpace und Service-Locator
* zwei bis drei Clients
* eigene Testumgebung für manuelle Tests
* eigene Entwicklungsmaschine

also alles in VMs.

Das Ganze sollte also auf einer einzigen Hardware laufen, die
einzelnen Teile in VMs. Hat da jemand Anregungen, wie die
tatsàchliche Auslegung der Maschine sein sollte? Zwei
Quad-Core-Xeons auf nem Tyan-Board mit schnellen Platten in
RAID-5? 32 GB Corsair-RAM? Oder ist das alles Quatsch?

Carsten
 

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#1 Thomas Scheidegger
02/05/2009 - 19:41 | Warnen spam
Hallo Carsten


neue Hardware ...für eine "One-Casing"-Entwicklungsumgebung
* eigener DB-Server * eigener Business-Server...
* eigene Entwicklungsmaschine
also alles in VMs.




VMs sind IMHO (vorerst?) nur mittelmàssig geeignet
als Vollzeit-Entwicklungsumgebung,
insbesondere falls es grafikintensiver (zB WPF!)
oder gar multimedial (Audio/Video) wird.
Solange die IDE nur als SourceCode-TextEditor und für einfache WinForms
gebraucht wird, mag dies schon gehen.


Die zahlreichen (DB, Business...) Server-VMs
und RAM-Bedarf setzen natürlich fast
64-Bit Windows Server 2008 (jetzt SP2, ggf bald R2)
inkl. Hyper-V als Host voraus.
Wobei man Visual Studio da IMHO aus Performance-Gründen
direkt unter dem Host-OS installieren muesste,
wovon MS ja eher abràt.
(aber im Prinzip schon funktioniert, kleine Vorbehalte)


Evtl. könnten da ggf zwei HW-Systeme schon vorteilhafter sein,
1.) einen 'reinen' Hyper-V Server
(standalone-Hyper-V ist ja 'kostenlos!')
mit all den Server-Produkten in (lizenzierten) VMs;
dann 2.)
eine 'Workstation' [mit Grossbildschirm ;-) ]
als Entwickler-Rechner,
direkt verbunden über (mind.) 1GBit-LAN.

Man beachte weiter,
bei MS kann nur Hyper-V auch 64-Bit VMs (guests)
ausführen und mehrere CPUCores einer VM zuweisen.
Andernfalls wàre uU noch MS Virtual PC 2005 R2 ein Thema.
Oder Dritthersteller wie VMWare.


HW-Dimensionierung, Minimum für Server-Guests:
1GB RAM und 1 CPUCore pro 'arbeitende' VM.



Thomas Scheidegger - 'NETMaster'
http://dnetmaster.net/

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