SNT-Elko richtig einbauen?

27/02/2014 - 19:44 von Reinhard Zwirner | Report spam
Hi,

zum Abspielen alter VHS-Bànder ist noch ein Panasonic-VCR vom Typ
NV-HV55 in meine Audio/Video-Anlage integriert; wenn das Teil 10
Betriebsstunden auf dem Buckel hat, sind es viel ...

Leider hat das Teil keinen richtigen Ein/Aus-Schalter und làuft somit
stàndig auf Standby <schàm>. Gestern abend fiel nun mein Blick
zufàllig auf das Geràt: _alle_ Segmente des Displays waren hell
erleuchtet; der Versuch, den VCR per Standby-Button oder FB
auszuschalten, waren vergeblich - es blieb nur das Ziehen des
Netzsteckers.

Als ich das Geràt nach einer kleinen Erholpause wieder mit dem Netz
verband, tat sich genau - nichts. Nach Abschrauben des Deckels fiel
sofort ein aufgeblàhter Elko auf der Sekundàrseite des SNTs auf, und
richtig, statt der dort korrekten 6 V waren nur 3 V zu messen.

Zum Glück fand ich in meinem Fundus einen passenden Elko und hab'
diesen erst einmal "fliegend" an zwei passenden Stellen angelötet:
das Geràt reagiert wieder <freu>, auch wenn die Segmente jetzt
(gefühlt) etwas erschöpft erscheinen. Jetzt zu meiner Betreff-Frage:
Ist es ratsam, den Elko "richtig" einzulöten, falls das Geràt wieder
einwandfrei spielen sollte, oder ist das unnötiger Aufwand? Spielt da
die geringe Induktivitàt der Zuleitungsdràhte wirklich schon eine
nicht zu vernachlàssigende Rolle?

Für sachdienliche Hinweise dankt im voraus

Reinhard
 

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#1 Izur Kockenhan
27/02/2014 - 20:25 | Warnen spam
Reinhard Zwirner wrote:
Hi,

zum Abspielen alter VHS-Bànder ist noch ein Panasonic-VCR vom Typ
NV-HV55 in meine Audio/Video-Anlage integriert; wenn das Teil 10
Betriebsstunden auf dem Buckel hat, sind es viel ...

Leider hat das Teil keinen richtigen Ein/Aus-Schalter und làuft somit
stàndig auf Standby <schàm>. Gestern abend fiel nun mein Blick
zufàllig auf das Geràt: _alle_ Segmente des Displays waren hell
erleuchtet; der Versuch, den VCR per Standby-Button oder FB
auszuschalten, waren vergeblich - es blieb nur das Ziehen des
Netzsteckers.

Als ich das Geràt nach einer kleinen Erholpause wieder mit dem Netz
verband, tat sich genau - nichts. Nach Abschrauben des Deckels fiel
sofort ein aufgeblàhter Elko auf der Sekundàrseite des SNTs auf, und
richtig, statt der dort korrekten 6 V waren nur 3 V zu messen.

Zum Glück fand ich in meinem Fundus einen passenden Elko und hab'
diesen erst einmal "fliegend" an zwei passenden Stellen angelötet:
das Geràt reagiert wieder <freu>, auch wenn die Segmente jetzt
(gefühlt) etwas erschöpft erscheinen. Jetzt zu meiner Betreff-Frage:
Ist es ratsam, den Elko "richtig" einzulöten, falls das Geràt wieder
einwandfrei spielen sollte, oder ist das unnötiger Aufwand? Spielt da
die geringe Induktivitàt der Zuleitungsdràhte wirklich schon eine
nicht zu vernachlàssigende Rolle?

Für sachdienliche Hinweise dankt im voraus

Reinhard



Nein, wenn der original eingebaute Elektrolytkondensator defekt war, dann
war er wohl überflüssig und es muss kein neuer Kondensator eingebaut werden.
Vor allem "richtiges" einlöten ist wohl sinnlos.

Izur Kockenhan

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