So gern ich Schwinger mag - wie kann es sein .......

11/08/2010 - 18:33 von Jesus Christ Superstar | Report spam
.. daß eine falsche Theorie ( die QED ) richtige Ergebnisse
( Lambverschiebung ) liefert ?

Die QED gibt eine Beschreibung aller Phànomene, die von geladenen
Punktteilchen, wie Elektronen oder Positronen, und von Photonen
verursacht werden. Sie enthàlt die klassische Elektrodynamik als
Grenzfall starker Felder bzw. hoher Energien, bei denen die möglichen
Messwerte als kontinuierlich angesehen werden können. Von tieferem
Interesse ist allerdings die Anwendung in mikroskopischen Objekten, wo
sie etwa Quantenphànomene, wie die Struktur von Atomen und Molekülen,
erklàrt. Daneben umfasst sie Vorgànge der Hochenergiephysik, wie die
Erzeugung von Teilchen durch ein elektromagnetisches Feld. Eines ihrer
besten Ergebnisse ist die Berechnung des anomalen magnetischen Moments
des Elektrons, die auf 11 Dezimalstellen mit dem experimentell
bestimmten Wert übereinstimmt. Damit ist die QED heute eine der am
genauesten experimentell überprüften Theorien.

Die QED beschreibt die Wechselwirkung eines Spinorfeldes mit Ladung -
e, das das Elektron beschreibt, mit einem Eichfeld, das das Photon
beschreibt. Man erhàlt ihre Bewegungsgleichungen aus der
Elektrodynamik durch Quantisierung der maxwellschen Gleichungen. Die
Quantenelektrodynamik erklàrt mit hoher Genauigkeit die
elektromagnetische Wechselwirkung zwischen geladenen Teilchen (zum
Beispiel Elektronen, Myonen, Quarks) mittels Austausch von virtuellen
Photonen sowie die Eigenschaften von elektromagnetischer Strahlung.

Die QED war die erste Quantenfeldtheorie, bei der die Schwierigkeiten
einer konsistenten quantentheoretischen Beschreibung von Feldern und
der Erzeugung und Auslöschung von Teilchen befriedigend gelöst wurde.
Die Schöpfer der in den 1940er Jahren entwickelten Theorie wurden mit
der Verleihung des Nobelpreises für Physik an Richard P. Feynman,
Julian Schwinger und Shinichirō Tomonaga im Jahr 1965 gewürdigt.
 

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#1 Aguirre
14/08/2010 - 22:32 | Warnen spam
On 11 Aug., 18:33, Jesus Christ Superstar wrote:
..  daß eine falsche Theorie ( die QED ) richtige Ergebnisse
( Lambverschiebung ) liefert ?

Die QED gibt eine Beschreibung aller Phànomene, die von geladenen
Punktteilchen, wie Elektronen oder Positronen, und von Photonen
verursacht werden. Sie enthàlt die klassische Elektrodynamik als
Grenzfall starker Felder bzw. hoher Energien, bei denen die möglichen
Messwerte als kontinuierlich angesehen werden können. Von tieferem
Interesse ist allerdings die Anwendung in mikroskopischen Objekten, wo
sie etwa Quantenphànomene, wie die Struktur von Atomen und Molekülen,
erklàrt. Daneben umfasst sie Vorgànge der Hochenergiephysik, wie die
Erzeugung von Teilchen durch ein elektromagnetisches Feld. Eines ihrer
besten Ergebnisse ist die Berechnung des anomalen magnetischen Moments
des Elektrons, die auf 11 Dezimalstellen mit dem experimentell
bestimmten Wert übereinstimmt. Damit ist die QED heute eine der am
genauesten experimentell überprüften Theorien.

Die QED beschreibt die Wechselwirkung eines Spinorfeldes mit Ladung -
e, das das Elektron beschreibt, mit einem Eichfeld, das das Photon
beschreibt. Man erhàlt ihre Bewegungsgleichungen aus der
Elektrodynamik durch Quantisierung der maxwellschen Gleichungen. Die
Quantenelektrodynamik erklàrt mit hoher Genauigkeit die
elektromagnetische Wechselwirkung zwischen geladenen Teilchen (zum
Beispiel Elektronen, Myonen, Quarks) mittels Austausch von virtuellen
Photonen sowie die Eigenschaften von elektromagnetischer Strahlung.

Die QED war die erste Quantenfeldtheorie, bei der die Schwierigkeiten
einer konsistenten quantentheoretischen Beschreibung von Feldern und
der Erzeugung und Auslöschung von Teilchen befriedigend gelöst wurde.
Die Schöpfer der in den 1940er Jahren entwickelten Theorie wurden mit
der Verleihung des Nobelpreises für Physik an Richard P. Feynman,
Julian Schwinger und Shinichirō Tomonaga im Jahr 1965 gewürdigt.



Aber Jesus eine "falsche" Theorie kann doch niemals "richtige"
Ergebnisse
hervorbringen und wenn denn nur aus Zufall und der Bedarf keiner
Theorie.

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