So schützen Sie Jugendliche und Kinder vor Killerspielen

18/03/2009 - 23:08 von Horst | Report spam
http://www.bild.de/BILD/digital/tec...chutz.html

So schützen Sie Jugendliche und Kinder vor Killerspielen

Ausgerechnet das Killerspiel "Counter Strike" ist das beliebteste Computerspiel von Jungs, welche die 9. Klasse besuchen. Das
ergab eine aktuelle Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen in allen Schulformen, die am Dienstag in Berlin
vorgestellt wurde. Das Gewaltspiel "Grand Theft Auto", bei dem kriminelle Auftràge ausgeführt werden, landete auf Platz vier.
Unglaublich: Auch bei Jungs aus der 5. Klasse zàhlt dieses Game zu den fünf beliebtesten PC-Spielen. Dabei darf dieses Action-Game
erst ab 18 verkauft werden! Wie kommen Minderjàhrige an Brutalo-Spiele?

Sie laden sie als illegale Raubkopien aus dem Netz. Kostenlos, ohne Alterskontrolle und ohne Wissen der Eltern. Und diese
Versionen aus dem Netz sind oft noch brutaler, als die Laden-Version. So fließt bei "Counter Strike" rotes Blut und getroffene
Gegner sacken realistisch zusammen. Die Laden-Variante ist entschàft und làsst sich nur mit einem Zusatzprogramm aus dem Internet
noch brutaler machen.

Bei dem PC-Game "Grand Theft Auto", von dem bereits die vierte Folge erschienen ist, gehört auch Amoklaufen zum Spiel. Der
schàrfste Kritiker von Gewalt-Games, der Kriminologe Christian Pfeiffer, erklàrte in einem Interview mit COMPUTER BILD SPIELE:
"Bei Grand Theft Auto 4 ist ein Amoklauf möglich. Da kriegt man nicht viele Punkte, aber es wird ein bisschen Geld fallen
gelassen, wenn Passanten abgeschossen werden. Und dieses Spiel ermöglicht diesen Amoklauf-Modus. Warum ist das möglich?"

Nach dem Jugendschutzgesetz, das nach dem Amoklauf in Erfurt verschàrft wurde, können auch Internetseiten als "jugendgefàhrdend"
auf den Index gesetzt werden. Doch die gefàhrlichen Inhalte tauchen zum Beispiel in Online-Tauschbörsen immer wieder auf. Eine Art
Dauer-Wettlauf, bei dem die anonymen Anbieter im Netz immer einen Schritt schneller sind.

Einzige Abhilfe: Am PC, den Kinder und Jugendliche nutzen, gefàhrliche Seiten aussperren. Dienste, die das Herunterladen von
Gewalt-Games anbieten, lassen sich dann gar nicht mehr aufrufen.

Mit Jugendschutz-Einstellungen, kindersicheren Browsern und Filterprogrammen können die Eltern kontrollieren, was Kinder und
Jugendliche im Netz sehen - und was nicht. Diese Techniken helfen den Eltern, die Kids vor unerwünschten Inhalten zu schützen. Die
elterliche Aufmerksamkeit ersetzen Sie aber nicht.

Ältere Computer-Kids hebeln simple Schutztechniken nàmlich einfach aus. Deswegen reicht der technische Schutz ab 13 Jahren nicht
mehr aus, warnen Experten. Denn wer regelmàßig Ballerspiele zockt, kennt sich am PC viel besser aus als die Eltern. Und der weiß
auch, wie man Sicherungen umgeht und Passwörter knackt.

Dann hilft es, über Spiele- und Surf-Gewohnheiten ein offenes Gespràch zu führen, aber bitte ohne erhobenen Zeigefinger. Das wirkt
im Zweifelsfall besser, als technische Kontrollen, sagen die Experten.

Wer sichergehen will, dass die Regeln auch eingehalten werden, kann unter Windows die Funktion "Aktivitàtsbericht" einschalten.
Damit lassen sich sàmtliche Aktivitàten des Kindes am PC nachvollziehen. Diese "Big Brother"-Funktion sollte man aber nur im
Notfall, bei einem konkreten Verdacht und nicht heimlich einsetzen, raten Experten.
Auch Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Privatsphàre am PC.

**********

Killerspiele machen aus Jugendlichen Mörder und Amoklàufer,
sie sollten so schnell wie möglich verboten werden.

Raubkopien aus dem Netz oder vom Schulhof sind ein anderes
Problem, am besten ist es, den PC der Kinder regelmàssig
zu kontrollieren und gefàhrliche Seiten zu sperren.

Es ist nàmlich sehr bedenklich, daß schon 5.Klàssler das
Killerspiel "GTA" spielen, daß für sie garnicht freigegeben
ist.

Hier kann man auf die Regierung hoffen, die den Piratenseiten
hoffentlich den Garaus machen wird.

Gemeinsam können wir Killerspiele wirkungsvoll bekàmpfen
und sie ein- für allemal ausrotten.

Der Staat kann verbieten und so verdienen Killerspieledealer
kein Geld mehr und der Staat kann die illegalen Beschaffunswege
blockieren - Download aus dem Netz unterbinden oder gegen
Killerspieledealer auf dem Schulhof vorgehen.

Bald schon werden Killerspiele kein Problem mehr sein!

Horst
 

Lesen sie die antworten

#1 Volker Gringmuth
19/03/2009 - 15:41 | Warnen spam
Horst wrote:

aber bitte ohne erhobenen Zeigefinger.



Na, das sagt gerade der Richtige.


vG, scnr

Ähnliche fragen